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"En miniature": Kammerphilharmonie präsentiert sich im "Taschenformat"

Am wenigsten problematisch sind bei den derzeitigen "Corona-Bedingungen" Konzerte in kleinen Besetzungen. Das nahm die Kammerphilharmonie Karlsruhe zum Anlass, sich sozusagen in kleinere Formationen aufzuspalten: Am Samstag, den 25. Juli sind ab 16 Uhr in der Christuskirche Karlsruhe vier einstündige Konzerte (jeweils mit einer 30minütigen Pause zwischen den Konzerten) zu erleben - mit Oboentrio, Klavierquartett, mit Klaviertrio und Posaunenquartett, mit Trompetensonate oder Kirchensonate. Weitere Informationen (auch zur Anmeldung) unter www.christuskirche-karlsruhe.de oder unter www.kammerphilharmonie-karlsruhe.de 

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Festspielhaus Baden-Baden: Vier Millionen an Strukturhilfe vom Land

(red.) Die Corona-Krise hatte das Festspielhaus Baden-Baden in existenzielle Schwierigkeiten gebracht – doch nun scheint das Schlimmste erst einmal überstanden: Das Land Baden-Württemberg gewährt eine Strukturhilfe von vier Millionen Euro. Das sei „eine von mehreren Garantien“, welche die private Kulturinstitution in der Corona-Krise retten, heißt es in einer Mitteilung des Festspielhauses. Die Nachricht aus Stuttgart „setzt quasi den den Halt bringenden Schlussstein in eine beispiellose Rettungs-Architektur, dem ein breiter Schulterschluss bei Musikfans, der Stadt Baden-Baden, dem Land Baden-Württemberg, Politikern und Künstlern vorausging“, wird Intendant Benedikt Stampa zitiert.
Auch Freunde, Förderer und Stifter spendeten in diesem Jahr - trotz des eingeschränkten Programms - bereits mehr als die nun vom Kunstministerium bewilligte Hilfe. Darüber hinaus überließen die Besucher der ausgefallenen Oster-, Pfingst- und Sommerfestspiele dem Haus bis jetzt bereits rund 350 000 Euro an Eintrittsgeldern.
Im Mai hatten zudem die beiden Landtagsabgeordneten Tobias Wald und Alexander Becker (beide CDU) auf die Situation gemeinnütziger Einrichtungen, insbesondere des Festspielhauses, in einem Brandbrief an das Kunstministerium hingewiesen. Staatsekretärin Petra Olschowski erklärte jetzt in einer Pressemitteilung, mit der Unterstützung des Festspielhauses Baden-Baden aus dem Corona-Nothilfefonds setze man „ein deutliches kulturpolitisches Zeichen“ zugunsten des Erhalts und der "Sonderstellung des Hauses als größtes Konzert- und Opernhaus in Europa am Standort Baden-Baden“. Zugleich sei die Hilfe des Landes ein Signal an die privaten Stifter und eine Anerkennung des privaten Engagements in der Vergangenheit. Das Land werde „die weitere Entwicklung eng begleiten“ und bei anhaltenden Einnahmeausfällen prüfen, „ob eine weitere Rate von bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden kann“. Außerdem ist in dem Schreiben von einer „möglichen Unterstützung durch den Bund“ die Rede.
Dabei, so erklärte Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen, stelle es sich nun „als glücklichen Umstand heraus, dass die Stadt das Festspielhaus am 1. Juli erwarb. Nur so war, wie sich inzwischen erwies, die Förderung möglich.“ Denn die Stadt Baden-Baden, so heißt es in der Mitteilung des Kunstministeriums, werde mit den Mitteln aus dem Nothilfefonds bei den Gebäudekosten finanziell entlastet. Das wiederum soll der Stadt ermöglichen, das Festspielhaus beim Spiel- und Vorstellungsbetrieb finanziell zu unterstützen.
Ernst-Moritz Lipp, der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung Festspielhaus, sieht die öffentliche Strukturhilfe indes in einem größeren Zusammenhang: „Mit dem Festspielhaus erhielt das Land Baden-Württemberg einen kulturellen Leuchtturm mit weltweiter Strahlkraft. Durch den Betrieb wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten über eine Milliarde Euro an Kaufkraftzufluss für Baden-Baden und die Region erzielt. Unsere privaten Förderer brachten seit der Gründung rund 60 Millionen Euro für das Programm auf.“
Die Planung eines neuen Programms kann nun zumindest – wenn auch in kleineren Schritten - wieder in Angriff genommen werden: „Jetzt können wir in Form unseres kleinen Kammermusik-Festivals „En suite“ kurz durchatmen, um dann das neue Herbstprogramm unter den geltenden Sicherheits-Auflagen zu realisieren und Mitte August zu veröffentlichen“, so Benedikt Stampa. Außerdem hält Stampa eine grundsätzliche Diskussion über den „Wert der Kultur nach Corona“ für notwendig: „Wir müssen uns wieder stärker mit immateriellen Werten beschäftigen. Daher sehe ich es als unsere Aufgabe an, die Festspiele Baden-Baden programmatisch weiter zu schärfen, noch bekannter zu machen und mit allen Bürgerinnen und Bürgern in die Zukunft zu führen.“

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Chorfantasie "virtuell"

Mit Beethovens Fantasie für Klavier, Chor und Orchester hätte sich GMD Justin Brown im Jubiläumsjahr des großen Komponisten eigentlich von seinem Karlsruher Publikum verabschiedet. Nun ist das Konzert zumindest „virtuell“ zu erleben: In einem großangelegten Filmprojekt mit der Staatskapelle, dem Staatsopernchor und Mitgliedern des Opernensembles geht das Werk in den sozialen Kanälen des Staatstheaters "über die Bühne".
Vor allem in produktionstechnischer Hinsicht war das Projekt aufwändig: Weil durch die erforderlichen Abstandsregeln zu keinem Zeitpunkt das gesamte Ensemble zur Verfügung stand, wurden die Mitwirkenden in kleinere Gruppen aufgeteilt, das Ganze mit Hilfe einer entsprechenden Bearbeitungssoftware zusammengefügt. „Der Aufnahmeprozess war für alle Beteiligten eine unglaublich intime und hochkonzentrierte Arbeit, und damit eine große Freude," wird Justin Brown in einer Mitteilung des Hauses zitiert. „Es war wirklich eine geheime Sternstunde der Staatskapelle und des Staatsopernchors - und was Stefan Raebel am Tonpult sowie Jan Pallmer und seine Filmcrew dabei geschafft haben, ist einfach ein Wunder."
In der Spielzeit 20/21 soll Justin Brown am 7. und 8. März mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 c-moll und Beethovens Sinfonie Nr. 3 ("Eroica") dann sein eigentliches Abschiedskonzert am Staatstheater geben. Außerdem soll Brown die musikalische Leitung der Neuproduktion „Wozzeck“ übernehmen.
UPDATE: Diese hörenswerte Inszenierung der "Chorfantasie", die Justin Brown inmitten des gesamten Ensembles nochmals angemessen darstellt und würdigt, ist derzeit noch auf Youtoube zu sehen!

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Auftakt zum Orgelsommer: Alessandro Bianchi statt Nathan Laube

Den Auftakt zum diesjährigen Orgelsommer an der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe bestreitet Alessandro Bianchi aus Como anstelle des zuvor angekündigten Nathan Laube. Der junge Organist aus New York kann aufgrund der aktuellen Quarantäne-Bedingungen nicht einreisen.
Alessandro Bianchi gestaltet sein Programm mit französischen Komponisten des 16. und 18. Jahrhunderts, außerdem mit Werken vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert von Arturo Clementoni, Aladino di Martino, William Wolstenholme und Frygies Hidas. Die Konzerte beginnen um 18 Uhr und um 20.30 Uhr.

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Pavel Fieber in Würzburg gestorben

(red.) Das Staatstheater Karlsruhe trauert um seinen ehemaligen Generalintendanten Pavel Fieber, der am Montag im Alter von 78 Jahren in Würzburg verstorben ist. „Wir kannten uns seit über 20 Jahren, teilten die gleiche Ausbildungsstätte. Wir waren freundschaftlich verbunden. 2017 folgte der Verwaltungsrat unserem Vorschlag, ihn zum Ehrenmitglied des Badischen Staatstheaters zu ernennen. Das Theater ist betroffen und traurig ob seines plötzlichen und überraschenden Todes“, wird Generalintendant Peter Spuhler in einer Mitteilung des Hauses zitiert. Auch Operndirektorin Nicole Braunger würdigt den verstorbenen Schauspieler und Theaterleiter: „Pavels Andenken und künstlerisches Schaffen wird uns weiter begleiten und Teil dieses Hauses sein“.
Eigentlich sollte es in der kommenden Spielzeit ein Wiedersehen zwischen ihm und dem Karlsruher Publikum geben – Fieber war als Njegus im Zuge der Operette „Die lustige Witwe“ vorgesehen. In Erinnerung dürfte manchem Opernbesucher auch ein Gastauftritt als „Frosch“ in der Operette „Die Fledermaus“ im Jahr 2013 sein.
Pavel Fieber war von 1997 bis 2002 Generalintendant des Badischen Staatstheaters. Von 2000 bis 2003 übernahm er zudem die künstlerische Leitung der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel. Im Jahr 2004 wurde er Intendant der Burgfestspiele Mayen; es folgten Engagements am Landestheater Salzburg und am Volkstheater Wien. Fiebers Paraderolle als Schauspieler war die des Professor Higgins in dem Musical „My Fair Lady", den er an zahlreichen Theatern verkörperte. Immer wieder übernahm er auch Rollen im Film und Fernsehen. 2016/17 kehrte er als Oberst Pickering in "My Fair Lady“ nach Karlsruhe zurück.
Pavel Fieber wurde am 30. September 1941 in Krnov in der Tschechoslowakei geboren, wuchs in Bayern und Wien auf und absolvierte seine Schauspielausbildung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar sowie ein Gesangstudium an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Engagements als Schauspieler und Regisseur führten ihn unter anderem an die Städtischen Bühnen in Lübeck, Mainz, Wuppertal, Bonn, Dortmund und Bremen sowie an die Staatstheater Karlsruhe, Darmstadt und Saarbrücken.

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Auch Lutherkirche und Christuskirche laden zum Kultursommer

Allmählich öffnen sich die Karlsruher Kirchen wieder für kleinere Konzerte und musikalische Andachten: So hat beispielsweise die Lutherkirche immer samstags eine Abendmusik mit Liturgie geplant. Die Reihe beginnt am 4. Juli um 19.30 Uhr mit Werken von William Byrd, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Josef Gabriel Rheinberger. Es musizieren u.a. Irène Naegelin (Sopran), Ursula und Elisabeth Zimmermann (Violinen). Am 12. Juli gibt es um 10 Uhr einen Kantatengottesdienst mit Musik von Telemann. (weitere Informationen unter www.luthergemeinde.info).
Den Auftakt zum Kultursommer an der Christuskirche Karlsruhe macht am Sonntag, den 5. Juli das Harfenduo "Harparlando" mit Klängen "von barock bis fetzig". Beginn des etwa einstündigen Konzerts ist 18 Uhr. Hierzu ist eine Anmeldung erforderlich, diese ist bis 5. Juli, 12 Uhr möglich (nähere Informationen unter www.christuskirche-karlsruhe.de).
Einen Liederabend mit dem Bariton Claus Temps und der Pianistin Heike Bleckmann gibt es am Freitag, den 10. Juli um 19.30 Uhr unter dem Motto "Sängers Trost". Dabei sind Gedichtvertonungen von Robert Schumann zu hören. Zur Orgelandacht ("Junge Talente") mit der Organistin Hanna Göpfert lädt die Christuskirche am Sonntag, den 12. Juli um 11.30 Uhr. 

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Festspielhaus Baden-Baden bietet Sommerkonzerte im kleinen Format

Baden-Baden - das war einst die „Sommerhauptstadt Europas“; hier trafen sich Musiker und Schriftsteller, Namen wie Johannes Brahms und Clara Schumann sind ebenso mit der Stadt verbunden wie etwa die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot, die hier einst einen Salon unterhielt.
Die diesjährigen Sommerkonzerte (coronabedingt sind es keine Festspiele, sondern Konzerte im kleineren Format) erinnern nun ein wenig an dieses „Flair“.
Unter dem Motto „En suite“ - schon der Name symbolisiert ein Weitergehen - organisiert Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa in der Zeit vom 18. Juli bis zum 30. August eine Konzertreihe mit und für die Baden-Badener Hotels. Dabei sind so genannte „Aha-Effekte“ fest eingeplant. Jeder Künstler gestaltet zwei Konzerte; diese finden immer an einem Wochenende statt. Der Vorverkauf startet am heutigen 1. Juli.
"Wer die Begriffe Baden-Baden, Musik und Hotels zusammenfügt, erzeugt angenehme Bilder in den Köpfen der Menschen“, wird Stampa in einer Mitteilung zitiert. „Wir tasten uns langsam wieder an Live-Veranstaltungen heran – derzeit in kleinem Rahmen, der in Baden-Baden aber auch immer die Begriffe Sicherheit und Wohlergehen mitschwingen lässt“.
International renommierte Interpreten gastieren dabei in der Kurstadt, wie beispielsweise das Schumann-Quartett, das Delian-Quartett oder der französische Bratschist Antoine Tamestit. Er konzertiert auf der so genannten „Gustav-Mahler“-Bratsche, der ältesten noch existierenden Viola aus dem Jahr 1672.
Die Konzerte dauern etwa eine Stunde und sind mit Erläuterungen verbunden; Spielorte sind der Maler-Saal des Hotels Maison Messmer, die Orangerie des Brenners Park Hotel sowie das Museum Frieder Burda (in Zusammenarbeit mit dem Hotel „Kleiner Prinz“).
Dabei gibt es auch besondere Verbindungen: Die russische Pianistin Anna Zassimova, die an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet und zugleich Kunsthistorikerin ist, lässt beispielsweise die Bildende Kunst und die Musik in einen Dialog treten: Sie möchte das Publikum in die Welt der Bohème zur Zeit des Jugendstils und des Fin de siècle in der russischen Kunst entführen.
Nähere Informationen unter www.festspielhaus.de

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Stadt Baden-Baden ist seit heute Besitzerin der Immobilie Festspielhaus

(red.) Mit dem heutigen 1. Juli ist die Stadt Baden-Baden Besitzerin der Immobilie Festspielhaus Baden-Baden: Durch eine Tochtergesellschaft, die vor zehn Jahren eigens für den Kauf gegründet worden war, erwarb die Stadt das Gebäude nun für 18,4 Millionen Euro. Der Bau des Festspielhauses in den Neunziger Jahren hatte rund 60 Millionen Euro gekostet.
Bereits am Montag unterzeichneten Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa im Rahmen eines Medientermins den neuen „Mietvertrag mit Zweckbindungsvereinbarung“. Hierin ist unter anderem geregelt, dass sich die Stadt auch in Zukunft weiterhin maßgeblich für das Opern- und Konzerthaus engagiert und damit die Kultur in der Stadt fördert. „Das Festspielhaus ist der kulturelle Leuchtturm für Stadt und Region“, so Margret Mergen. „Der Verantwortung, die nun vor uns liegt, stellen wir uns deshalb ohne Wenn und Aber.“
Bereits 1996 war vertraglich festgelegt worden, dass die bisherige Eigentümerin der Festspielhaus-Immobilie, die TANJA Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. Objekt Festspielhaus-KG, die Stadt über ein sogenanntes Andienungsrecht zum Kauf der Immobilie verpflichten kann. Von diesem Recht machte die TANJA im Jahr 2017 Gebrauch. Hierfür stellte die Stadt in ihrer Tochtergesellschaft in den letzten Jahren finanzielle Mittel von bislang 7,1 Millionen Euro zurück. Die restlichen Mittel in Höhe von 11,3 Millionen Euro werden über ein Darlehen bei der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau gesichert.
Die Stadt Baden-Baden stellt auch weiterhin die spielfertige Bühne zur Verfügung und sorgt für den Unterhalt des Gebäudes. Der finanzielle Aufwand hierfür beträgt rund 3,6 Millionen Euro pro Jahr. Die „Festspielhaus und Festspiele gGmbH“, die das Haus und die Festspiele betreibt, finanziert unter dem Dach der Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden den laufenden Betrieb inklusive des Programms. Sie behält auch die Programmhoheit. Intendant Benedikt Stampa: „Aktuell steuern wir das Unternehmen durch unruhige Corona-Zeiten, doch bislang hat sich die Partnerschaft zwischen privaten Stiftern, Förderern und Sponsoren und der Öffentlichkeit in Gestalt von Stadt und Land als Fels in der Brandung erwiesen“.
Zudem hatte eine Studie der Universität St. Gallen aus den Jahren 2008 und 2011 ergeben, dass das Festspielhaus wiederum für einen Kaufkraftzufluss von rund 50 bis 60 Millionen Euro sorge.
„Wir arbeiten im Moment daran, einen neuen Spielplan für den Herbst zu entwickeln“, machte Intendant Benedikt Stampa im Rahmen der Vertragsunterzeichnung Hoffnung, dass es auf der Bühne bald auch künstlerisch weitergeht.

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Picknick-Konzerte im Kunsthaus Durlach

(red.) Im Rahmen des „Kultursommers 2020“ fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst kleinere Formate, um in Corona-Zeiten das Kulturleben zumindest teilweise wieder anzustoßen.
Die Picknick-Konzerte im Kunsthaus Durlach gehören zu jenen Projekten, die in das Programm aufgenommen wurden. Speziell entwickelt für die Zeiten der Corona-Beschränkungen, sollen sie ein familiäres Kulturerlebnis trotz Abstandsregelungen bieten. Der Musiker Johannes Hustedt möchte mit dieser Idee „Begegnung und Optimismus“ schaffen – und zwar gemeinsam mit seiner Frau Chai Min Werner im Garten des Kunsthauses Durlach.
Dabei laden die Künstler zu musikalischen Sommer-Reisen durch verschiedenste Kulturen ein: Von der Klassik bis zur Gegenwart, hinzu kommen Weltmusik und alpenländische Klänge. Den Auftakt macht am 08. Juli 2020 das TRIO AVANCE mit Carolin Kriegbaum (Chinesische Geige und Viola), Johannes Hustedt (Flöte) und Andreas Hiller (10saitige Gitarre). Hierbei trifft asiatische Musik auf Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Gioacchino Rossini.
An sieben Abenden, immer mittwochs ab 18 Uhr, wird zum musikalischen Picknick geladen. Einlass ist ab 17.30 Uhr, die Plätze werden nach Ankunft vergeben, eine Voranmeldung ist nicht möglich. Eine entsprechende Sitzgelegenheit (zum Beispiel ein Klappstuhl) ist selbst mitzubringen, ebenso Verpflegung und Sonnen- oder Regenschutz. Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Weitere Informationen unter www.kunsthaus-durlach.de

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Grötzinger Musiktage starten am kommenden Wochenende

(red.) Auch in Corona-Zeiten dürfen sich die Freunde der Kammermusik auf die Grötzinger Musiktage (in der Begegnungsstätte Grötzingen) freuen: Eine ungewöhnliche Form des Streichquartetts - nämlich mit zwei Bratschen – ist zum Eröffnungskonzert am Sonntag, den 5. Juli um 19 Uhr zu hören: Hierbei erklingen Werke vom Frühbarock bis zur Gegenwart, unter anderem von Byrd, Purcell, Albrechtsberger, Puccini, Gershwin und dem Karlsruher Komponisten Felix Treiber. Es musiziert das Quatuor Avium mit Felix Treiber (Violine), den Bratschistinnen Akiko Sato und Sibylle Langmaack sowie dem Cellisten Norbert Ginthör.
Am Samstag, den 11. Juli gibt es ab 19.30 Uhr Kammermusik von Johann Ludwig Krebs, Britten, Hindemith und Johann Sebastian Bach, dazu ein Stück des Karlsruher Gitarristen Andreas Grün. Es musizieren Andreas Knepper, Flöte, Izumi Gehrecke, Oboe, Dmitri Dichtiar, Violoncello und Norbert Krupp, Cembalo.
Am Donnerstag, 16. Juli um 19.30 Uhr ist das Trio Conflict mit Kaya Han, Klavier, Isao Nakamura, Percussion sowie Ena Han, Klavier & Tanz, zu erleben; auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Fujikura, Gershwin sowie koreanischer Tanz.
Am Sonntag, den 19. Juli 19 Uhr trifft schließlich Franz Schubert auf Jazzgesang: die Interpreten sind Sophie Sauter, Sopran, mit Götz Payer, Klavier, dazu Anne Czichowsky, Jazzgesang, mit Axel Kühn, Kontrabass.