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Bedeutende Auszeichnung für Mitsuko Shirai

(red.) Mitsuko Shirai, Professorin für Liedgestaltung an der Musikhochschule Karlsruhe, erhielt vom japanischen Kaiser den wichtigsten Orden des Landes - "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" - für ihr Lebenswerk und ihre überragenden Verdienste um die Liedkunst, insbesondere das deutsche Lied. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Victoria, Kanada, ist dies die zweite international bedeutende Auszeichnung für die japanische Sängerin.
Vor rund 40 Jahren verließ Mitsuko Shirai ihre Heimat, um als Liedsängerin im Duo mit Hartmut Höll Maßstäbe zu setzen. "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" ist der älteste Orden Japans und darf nur in Anwesenheit des Kaisers verliehen werden. Mitsuko Shirai ist ebenso Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

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Händel-Akademie kann ihre Arbeit fortsetzen

(red.) In diesem Jahr musste die Internationale Händel-Akademie aus finanziellen Gründen pausieren, doch 2019 - vom 24. Februar bis zum 3. März - kann die Arbeit der vergangenen Jahre wieder aufgenommen werden. Dies teilte die Akademie heute in einer Pressemeldung mit.
Im Mittelpunkt der 33. Händel-Akademie stehen neben Georg Friedrich Händel auch Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti. Die Dozenten der vergangenen Akademie im Jahr 2017 konnten erneut gewonnen werden: Anna Bonitatibus und Deborah York (Gesang), Anna Katharina Schreiber (Barockvioline), Guido Larisch (Barockcello) und Kristian Nyquist (Cembalo).
Zwei Abschlusskonzerte mit den Kursteilnehmern sind geplant (am 2. und 3. März); an die Stelle eines Symposiums treten im kommenden Jahr erstmals "Musikalische Mittagsgespräche": Hierbei sprechen Künstler und Wissenschaftler im Zeitraum vom 28. Februar bis 1. März jeweils eine Stunde lang (14 Uhr bis 15 Uhr) an der Karlsruher Musikhochschule über Komponisten und Werke aus dem Kursprogramm. Weitere Informationen unter haendel-akademie.de.

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Karlsruher Rathaus-Konzerte starten am Montag

(red.) Lieder, Balladen und Evergreens im Echo der Zeit eröffnen die spätherbstliche Reihe "Musik im Rathaus": Am Montag, den 5. November sind die beiden Blockflötisten Andrea Ritter und Daniel Koschitzki - vor allem bekannt als Musiker der klassischen Band "Spark" - im Rathaus Karlsruhe zu Gast. Sie musizieren gemeinsam mit der Jazzsängerin Sandie Wollasch; "Echoing Voices" heißt das Programm, bei dem Streifzüge durch Barock, Romantik, Avantgarde, Chanson und Pop zu erwarten sind.
Kostenlose Einlasskarten werden bereits am morgigen Freitag, den 2. November (ab 09.00 Uhr) sowie am 5. November ab 08.00 Uhr im Foyer des Rathauses ausgegeben.
"Marimba & Marsanne" heißt es dann am 14. November, und um "Bilder einer Ausstellung" - mit dem Akkordeonduo "Ad libitum" aus Krasnodar - geht es im Konzert am 28. November. Dem Begriff der Heimat widmet sich am 5. Dezember die kolumbianische Sopranistin Johanna Vargas; das Bläserquintett des Badischen Konservatoriums spielt am 12. Dezember Tänze unter dem Motto "El Porsche negro". Zum Abschluss am 19. Dezember ist die Jugendkantorei Durlach mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern zu Gast.

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Schwedin gewinnt Richard-Wagner-Gesangswettbewerb

Gestern abend wurden am Staatstheater Karlsruhe die Preise des Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen vergeben. Gewinnerin des Hauptpreises - des mit 5000 Euro dotierten Preises der Oscar und Vera Ritter-Stiftung - ist die 28jährige Sopranistin Jessica Elevant aus Schweden. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Künstlerin erst seit kurzem am University College of Opera in Stockholm studiert und zuvor ihre Stimme privat ausbilden ließ. Hauptberuflich arbeitete Jessica Elevant zuvor an einer Promotion im Fach "Teilchenphysik".
Jessica Elevant überzeugte unter anderem mit der Arie "Dich, teure Halle" (aus der Oper "Tannhäuser") auch die zahlreichen Besucher des Finalkonzerts mit ihrer bemerkenswert obertonreichen Stimme. Sie gewann deshalb zusätzlich den Publikumspreis über 1000 Euro. Die weiteren Preisträger sind die Altistin Adriana Lucas, die seit kurzem zum Ensemble des Staatstheaters gehört. Sie erhielt den Peter-Selbach-Förderpreis über 2500 Euro. Der mit 3000 Euro dotierte Wolgang-Wagner-Preis geht an Christoph Seidl (Bass/ Österreich) und Insu Hwang (Bass-Bariton/ Korea). Die weiteren Finalisten waren Anna Buslidze (Russland) und Arminia Friebe (Deutschland). Jeder der sechs Finalteilnehmer, die sich aus ursprünglich 86 Bewerbungen durchgesetzt hatten, erhält zudem ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.
Die Staatskapelle unter Johannes Willig begleitete die jungen Sängerinnen und Sänger durch den Abend; Vorsitzende der Finaljury (der auch die Karlsruher Operndirektorin Nicole Braunger angehörte) war die Präsidentin des Richard-Wagner-Verbandes Venedig, Alessandra Althoff-Pugliese (für die erkrankte Eva Wagner-Pasquier).
Bereits zu vierten Mal in Folge trug der Richard-Wagner-Verband International den Gesangswettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Karlsruhe und dem Badischen Staatstheater aus.   

     

 

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Öffentlicher Bücherschrank für Schloss Gottesaue/ CampusOne

Eine Musikhochschule ist bekanntlich nicht nur eine Ausbildungsstätte, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs - was also liegt da näher, als sich zusätzlich in Form von Büchern auszutauschen. Seit heute steht auf dem Hochschulgelände "CampusOne" ein öffentlicher Bücherschrank; wer also aus seiner Privatbibliothek einiges entbehren kann oder im Gegenzug gerne stöbert, der ist hierzu künftig eingeladen. Ermöglicht hat dies die Bürgerstiftung Karlsruhe.
Gut bestückt ist der Schrank bereits - mit CDs und Literatur zu sämtlichen Themen aus Kultur, Bildung und Unterhaltung, sogar ein Fachbuch über Schildkröten findet sich darunter. 
Auf die Veranstaltungen der Musikhochschule weist außerdem seit neuestem eine sehenswerte Litfaßsäule vor dem Gelände hin: Diese ist geschmückt mit einer Jugendstilhaube aus dem Jahr 1905; sie stammt aus dem Gebäude des SWR in Karlsruhe. Die Anregung hierzu geht auf die SWR2-Redakteurin Kerstin Unseld zurück; der Sockel der Litaßsäule wurde von Vermögen und Bau Baden-Württemberg aufgestellt und stilistisch passend präpariert. 

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Internationaler Wettbewerb für Wagnerstimmen startet heute

Ein Tipp für Kurzentschlossene: Heute, um 17 Uhr, startet am Staatstheater Karlsruhe der Internationale Gesangswettbewerb für Wagnerstimmen mit dem Semifinale. Junge Sängerinnen und Sänger aus aller Welt präsentieren sich hier; es sind Künstler, die erwarten lassen, dass sie künftig in das Wagner-Fach hineinwachsen. Preisträger vergangener Wettbewerbe waren beispielsweise Künstler wie Violeta Urmana, Detlef Roth oder Michaela Kaune. Der Wettbewerb wird seit 1994 alle drei Jahre vom Richard-Wagner-Verband International ausgetragen - in Verbindung mit dem jeweils ortsansässigen Verband.
Der Karlsruher Richard-Wagner-Verband richtet den Wettbewerb seit 2009 bereits zum vierten Mal in Folge aus. Beim Finalkonzert am Sonntag, den 29. September musizieren sechs Finalistinnen und Finalisten gemeinsam mit der Badischen Staatskapelle unter GMD Justin Brown; auch ein Publikumspreis wird dabei vergeben. Für die Fachjury votieren unter anderem Intendanten und künstlerische Leiter internationaler Opernhäuser, den Jury-Vorsitz hat die langjährige Leiterin der Bayruether Festspiele, Eva Wagner-Pasquier. Beginn des Finalkonzerts ist 18 Uhr.
  

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Opus Klassik an Studierende der Karlsruher Musikhochschule

(red.) Mit dem neu gegründeten "Opus Klassik", dem Nachfolgepreis des ehemaligen ECHO, sind drei Pianisten der Klavierklasse von Sontraud Speidel an der Musikhochschule Karlsruhe ausgezeichnet worden: Frank Dupree, Uram Kim und Adrian Brendel erhielten den Preis für ihre CD mit Werken von George Antheil (Klavierkonzert Nr. 1 und "A Jazz-Symphony", aufgenommen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) in der Kategorie "Konzerteinspielung des Jahres, 20./21. Jahrhundert". Die Preisverleihung findet am 14. Oktober im Konzerthaus Berlin statt.

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Festspielhaus Baden-Baden zieht positive Bilanz

(red.) Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, zog nach der letzten Vorstellung eine positive Saisonbilanz. Insgesamt kamen 198 000 Besucher zu den Veranstaltungen des Hauses. Davon sahen und hörten 191 000 Menschen die 128 Veranstaltungen im Festspielhaus selbst und 7000 Besucher waren bei den 38 Veranstaltungen außer Haus (Kinder- und Kammeroper, Meisterkonzerte, kleine Kinder- und Jugendformate) zu Gast. Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern waren dabei der Publikumsmagnet Nummer eins. „Wir sind aber auch sehr zufrieden, dass die Residenzen des Hamburg Ballett John Neumeier sowie des Mariinsky Balletts einen ungebrochenen Zustrom erleben“, so Andreas Mölich-Zebhauser. Erfolgreiche Gastspiele erlebte das Festspielhaus Baden-Baden nach eigenen Angaben auch im Entertainment-Bereich, wo Bob Dylan für eine besonders große Aufmerksamkeit sorgte. Mölich-Zebhauser geht im September 2018 in seine letzte Saison, danach übergibt er das Festspielhaus im Sommer 2019 an seinen Nachfolger Benedikt Stampa. Die neue Saison beginnt am 27. September mit den Wiener Philharmonikern und Herbert Blomstedt; bei den kommenden Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern steht die Verdi-Oper „Otello“ im Mittelpunkt. Im Herbst 2018 kommt das Hamburg Ballett unter John Neumeier mit seinen beiden Stücken „Bernstein Dances“ und „Anna Karenina“ nach Baden-Baden. Über Weihnachten tanzt das Mariinsky Ballett „Schwanensee“ und präsentiert daneben neue Ballette.

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Saison-Bilanz des Staatstheaters: Großes Minus in der Oper/ Ballett, Konzerte und Schauspiel mit Zuwächsen

Zum Ende der Spielzeit hat das Staatstheater Karlsruhe seine Saison-Bilanz vorgelegt. Dabei verzeichnet das Haus in der Sparte Oper diesmal einen außergewöhnlich starken Besucherrückgang von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt besuchten 82943 Zuschauer die Opernaufführungen des Staatstheaters, in der vergangenen Spielzeit waren es noch 97355. Zugleich ist dies auch der niedrigste Wert seit Beginn der Intendanz von Peter Spuhler: In den Spielzeiten zuvor verzeichnete die Karlsruher Oper zwischen 95 000 und 105 000 Besucher.
Die Verantwortlichen führen dies vor allem auf den Ring-Zyklus zurück, der zweimal aufgeführt wurde. Beide Zyklen seien ausverkauft gewesen, jedoch habe man dafür an anderer Stelle Einsparungen vornehmen müssen. Allerdings räumte man ein, dass andere Aufführungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätten: „Die Abstände zwischen den ausverkauften Vorstellungen waren diesmal größer als sonst“, so der kaufmännische Leiter, Johannes Graf-Hauber.
Dass das Staatstheater gegenüber dem Vorjahr dennoch einen Zuwachs von rund 4000 Besuchern (auf insgesamt 284504) verzeichnet, ist anderen Sparten zu verdanken. Glänzend steht beispielsweise das Ballett unter Birgit Keil da: Hier gab es eine Auslastung von 99%, (in der Oper waren es nur rund 70%). Insgesamt besuchten 49501 Besucher die Ballett-Aufführungen, das ist ein Zuwachs von 16,52%. Ebenso verzeichen die Konzerte unter GMD Justin Brown ein Plus: Hier stiegen die Besucherzahlen von 35315 auf 39446, das sind 11,7 %. Ein Plus (von 68104 auf 75966 Besuchern) vermeldet auch das Schauspiel unter Axel Preuß.
Außerdem gibt es einige personelle Veränderungen: Zur Spielzeit 2018/19 wechselt Operndirektor Michael Fichtenholz nach Zürich, Schauspielchef Axel Preuß geht nach Stuttgart, und Beata Anna Schmutz (Volkstheater) wechselt nach Mannheim.

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Absage von Anna Netrebko in Baden-Baden

(red.) Aufgrund einer Virusinfektion müssen Anna Netrebko und Ihr Ehemann Yusif Eyvazov ihren Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden im Rahmen der Opernaufführung „Adriana Lecouvreur“ am 20. und 23. Juli 2018 absagen. Dies teilte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser heute mit. Stattdessen springen die Sopranistin Tatiana Serjan und der Tenor Mirgran Agadzhanyan kurzfristig für die beiden erkrankten Künstler ein. Tatiana Serjan arbeitete unter anderem mit Riccardo Muti an der Mailänder Scala sowie bei den Salzburger Festspielen und in New York. Unter der Leitung von Valery Gergiev sang sie in wichtigen Hauptrollen ihres Repertoires und ist mittlerweile auch beim Publikum in Berlin, Wien und Zürich ein umjubelter Gast. In Baden-Baden wird sie in der Titelpartie der Oper „Adriana Lecouvreur“ debütieren. Der aus Rostow am Don stammende Tenor Migran Agadzhanyan war unter anderem in Titelpartien von Verdi- und Puccini-Opern in Lyon und am Royal Opera House Covent Garden in London zu hören. Er übernimmt in Baden-Baden die Partie des Maurizio.