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Ettlinger Klavierwettbewerb endet mit Preisträgerkonzert/ Ehrung für verdiente Juroren

Mit einem beeindruckenden Preisträgerkonzert (ausführliche Besprechung folgt) ging heute der diesjährige Internationale Klavierwettbewerb junger Pianisten in Ettlingen zu Ende. Zehn Hauptpreise im Wert von insgesamt 15000 Euro wurden vergeben, dazu zahlreiche Sonderpreise. Mit rund 340 Bewerbungen aus etwa 50 Ländern verzeichneten die Organisatoren diesmal ein außergewöhnlich hohes Interesse an dem Wettbewerb, der für viele Künstler ein Karrieresprungbrett bedeutet.
Gewinner ist in diesem Jahr Oleksii Kanke aus der Ukraine. Er erhielt den ersten Preis in der Altersklasse bis 20 Jahre und zusätzlich den Preis der EMCY, der Europäischen Union der Musikwettbewerbe für die Jugend. Der zweite Preis ging an Jonas Aumiller (Deutschland), die Preise drei bis fünf bekamen Ondrej Zavadil (Tschechien), Rebecca Leung (Großbritannien) und Xiaolu Zang (China). Mit dem Haydn-Preis wurde Jay Myung (Südkorea) ausgezeichnet, einen Förderpreis erhielt der Österreicher Lukas Sternath.
In der Altersklasse bis 15 Jahre gewann Yu Lei aus China den ersten Preis. Die weiteren vier Hauptpreise erhielten Jinyoung Kweon (Südkorea), Curtis Phill Hsu (USA), Ruogu Wen (China) und Eva Garet (Rumänien). Förderpreise bekamen außerdem Xiaoyu Hu (China), Jacky Xiaoyu Zhang (Großritannien), Eunsol Park (Südkorea), Hao Rao und Yuetong Wang (beide China). Eine besondere Anerkennung für junge Talente gab es ebenfalls für Jacky Xiaoyu Zhang, für Yanyan Bao und Ray Zhang (beide China).
In den anspruchsvollen Werken von Haydn, Mozart, Rachmaninow, Chopin oder Skrjabin begeisterten die jungen Künstler die Gäste in der ausverkauften Stadthalle mit außergewöhnlich hoher Musikalität, feiner Anschlagstechnik und zum Teil mit hochvirtuosem Spiel.
Oberbürgermeister Johannes Arnold würdigte in seiner Ansprache außerdem das große Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und der Gastfamilien, welche die jungen Künstler „herzlich begleitet“ hätten. Besonders aber hob er die Arbeit zweier Juroren hervor: Der Brite Christopher Elton begleitet den Ettlinger Wettbewerb seit der ersten Stunde, seit 1988. Der bisherige künstlerische Leiter, Robert Benz, legt nun nach zwölf Jahren den Juryvorsitz nieder. Für ihre kulturellen Verdienste erhielten beide im Rahmen des Konzerts den Silbernen Sibylla-Taler der Stadt Ettlingen.

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Junge Pianisten zu Gast in Ettlingen: Morgen startet der internationale Klavierwettbewerb

(red.) Der Internationale Wettbewerb für junge Pianisten in Ettlingen ist oft der Startpunkt einer großen Karriere: Wer hier reüssiert, der findet sich höchstwahrscheinlich später auch unter den Preisträgern anderer namhafter Wettbewerbe, wie etwa dem Busoni-Wettbewerb.
In Ettlingen gewannen Lang Lang, Lise de La Salle oder Boris Giltburg, und auch für den jetzigen Wettbewerb kündigte der künstlerische Leiter Robert Benz gestern im Rahmen einer Pressekonferenz ein hohes Niveau an: „Es ist unglaublich, wie gut auf der ganzen Welt Klavier gespielt wird.“ Knapp 350 Kanditaten aus 49 Ländern vermeldet der organisatorische Leiter Frank Reich; nach einer Vorauswahl wurden 99 zum Wettbewerb zugelassen. Die Bewerbungs-Aufnahmen werden übrigens blind gehört, eine Quote nach Ländern gibt es nicht. Ab morgen sind die jungen Pianisten dann bei den Wertungsspielen im Asamsaal des Schlosses ab 9.30 Uhr live zu erleben - und zwar auf einem neuen Steinway-Flügel, den die Stadt Ettlingen angeschafft hat. Der Eintritt ist frei.
„Der Wettbewerb ist nicht nur ein Aushängeschild, sondern die jungen Leute aus den verschiedenen Ländern bereichern auch das Stadtleben,“ freut sich Oberbürgermeister Johannes Arnold. Ebenso sei der Wettbewerb ein wichtiger Faktor für die Musikschule, die den Künstlern die Überäume zur Verfügung stellt: „Das ist ein Anreiz für unsere Schüler, sich die Besten zum Vorbild zu nehmen“.
Fast hundert ehrenamtliche Helfer sind während dieser Zeit im Einsatz, darunter ganze Familien; die Musiker sind während ihres Aufenthaltes zum großen Teil in Gastfamilien untergebracht.
Auf die Preisträger warten zehn Hauptpreise im Gesamtwert von über 15000 Euro, dazu zahlreiche Sonderpreise. Gespielt wird in zwei Alterskategorien. Die ersten Preisträger sind außerdem zu Konzerten in Ettlingen oder Trier eingeladen.
Die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen - Partner von Beginn an - sponsert den Wettbwerb mit 100 000 Euro. Auch für das Jahr 2020 sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Huber die Unterstützung zu.
Für das Preisträgerkonzert am 12. August um 11.30 Uhr in der Stadthalle Ettlingen gibt es noch wenige Restkarten. Da während der Wertungsspiele im Ettlinger Schloss eine Cafeteria eingerichtet wird, bitten die Organisatoren außerdem um Kuchenspenden (e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Weitere Informationen (inklusive Tagespläne und Uhrzeiten) unter www.pianocompetition.org.

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Probanden für Studie gesucht

(red.) Für ihre Dissertation im Fach Musikwissenschaft/Musikinformatik sucht Daniela Willimek, Dozentin an der Hochschule für Musik Karlsruhe, Probanden im Rahmen einer Online-Studie. Hintergrund ist die so genannte „Strebetendenz-Theorie“ des Musiktheoretikers Bernd Willimek: Dabei geht es um die emotionale Wahrnehmung bestimmter Harmonien. Für die Teilnahme ist keinerlei musikalische Vorbildung erforderlich. Die Probanden hören dabei lediglich einige Klänge und bewerten diese nach eigenem Empfinden. Richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Die Befragung dauert etwa 20 – 25 Minuten. Alle Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, kostenlos bei einem Gewinnspiel mitzumachen. Verlost werden drei Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 15 Euro. Die Befragung ist zunächst bis zum 18. Oktober 2018 online geschaltet und verläuft anonym - auch für diejenigen, die am Gewinnspiel teilnehmen. Die Studie findet man unter folgendem Link: https://www.soscisurvey.de/musikundemotionen/.
Die Strebetendenz-Theorie wurde erstmals 1998 im Tonkünstler-Forum des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg publiziert findet und bis heute zunehmende Resonanz in der musikpsychologischen Forschung. So widmet das aktuell im Verlag „Cambridge Scholars Publishing“ erschienene Buch „Music on Stage Vol. III“ (ISBN: 978-1-5275-1161-3) der Strebetendenz-Theorie“ ein 22-seitiges Kapitel mit dem Titel „Sound and Emotions: The Theory of Musical Equilibration“.

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Festspielhaus Baden-Baden zieht positive Bilanz

(red.) Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, zog nach der letzten Vorstellung eine positive Saisonbilanz. Insgesamt kamen 198 000 Besucher zu den Veranstaltungen des Hauses. Davon sahen und hörten 191 000 Menschen die 128 Veranstaltungen im Festspielhaus selbst und 7000 Besucher waren bei den 38 Veranstaltungen außer Haus (Kinder- und Kammeroper, Meisterkonzerte, kleine Kinder- und Jugendformate) zu Gast. Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern waren dabei der Publikumsmagnet Nummer eins. „Wir sind aber auch sehr zufrieden, dass die Residenzen des Hamburg Ballett John Neumeier sowie des Mariinsky Balletts einen ungebrochenen Zustrom erleben“, so Andreas Mölich-Zebhauser. Erfolgreiche Gastspiele erlebte das Festspielhaus Baden-Baden nach eigenen Angaben auch im Entertainment-Bereich, wo Bob Dylan für eine besonders große Aufmerksamkeit sorgte. Mölich-Zebhauser geht im September 2018 in seine letzte Saison, danach übergibt er das Festspielhaus im Sommer 2019 an seinen Nachfolger Benedikt Stampa. Die neue Saison beginnt am 27. September mit den Wiener Philharmonikern und Herbert Blomstedt; bei den kommenden Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern steht die Verdi-Oper „Otello“ im Mittelpunkt. Im Herbst 2018 kommt das Hamburg Ballett unter John Neumeier mit seinen beiden Stücken „Bernstein Dances“ und „Anna Karenina“ nach Baden-Baden. Über Weihnachten tanzt das Mariinsky Ballett „Schwanensee“ und präsentiert daneben neue Ballette.

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Staatstheater startet Online-Vorverkauf

(red.) Karten für die Spielzeit 2018/19 am Staatstheater Karlsruhe können ab sofort online unter www.staatstheater.karlsruhe.de erworben werden. Im Verkauf sind alle Vorstellungen für die Monate September und Oktober, sowie alle bereits disponierten Vorstellungen bis zum Ende der Spielzeit 2018/19, darunter auch die stets ausverkauften Publikumsmagneten "Hair", "Carmina Burana" oder "Der Nussknacker".
Zur Zeit befindet sich das Haus in den Theaterferien, das Abonnement-Büro öffnet wieder am 20. August. Die Theaterkasse ist ab dem 10. September, 10.00 Uhr, wieder für alle Besucherinnen und Besucher da.

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Saison-Bilanz des Staatstheaters: Großes Minus in der Oper/ Ballett, Konzerte und Schauspiel mit Zuwächsen

Zum Ende der Spielzeit hat das Staatstheater Karlsruhe seine Saison-Bilanz vorgelegt. Dabei verzeichnet das Haus in der Sparte Oper diesmal einen außergewöhnlich starken Besucherrückgang von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt besuchten 82943 Zuschauer die Opernaufführungen des Staatstheaters, in der vergangenen Spielzeit waren es noch 97355. Zugleich ist dies auch der niedrigste Wert seit Beginn der Intendanz von Peter Spuhler: In den Spielzeiten zuvor verzeichnete die Karlsruher Oper zwischen 95 000 und 105 000 Besucher.
Die Verantwortlichen führen dies vor allem auf den Ring-Zyklus zurück, der zweimal aufgeführt wurde. Beide Zyklen seien ausverkauft gewesen, jedoch habe man dafür an anderer Stelle Einsparungen vornehmen müssen. Allerdings räumte man ein, dass andere Aufführungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätten: „Die Abstände zwischen den ausverkauften Vorstellungen waren diesmal größer als sonst“, so der kaufmännische Leiter, Johannes Graf-Hauber.
Dass das Staatstheater gegenüber dem Vorjahr dennoch einen Zuwachs von rund 4000 Besuchern (auf insgesamt 284504) verzeichnet, ist anderen Sparten zu verdanken. Glänzend steht beispielsweise das Ballett unter Birgit Keil da: Hier gab es eine Auslastung von 99%, (in der Oper waren es nur rund 70%). Insgesamt besuchten 49501 Besucher die Ballett-Aufführungen, das ist ein Zuwachs von 16,52%. Ebenso verzeichen die Konzerte unter GMD Justin Brown ein Plus: Hier stiegen die Besucherzahlen von 35315 auf 39446, das sind 11,7 %. Ein Plus (von 68104 auf 75966 Besuchern) vermeldet auch das Schauspiel unter Axel Preuß.
Außerdem gibt es einige personelle Veränderungen: Zur Spielzeit 2018/19 wechselt Operndirektor Michael Fichtenholz nach Zürich, Schauspielchef Axel Preuß geht nach Stuttgart, und Beata Anna Schmutz (Volkstheater) wechselt nach Mannheim.

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Staatstheater Karlsruhe: Händelfestspiele und neue Konzertsaison

In den vergangenen Tagen stellte das Staatstheater Karlsruhe den Spielplan für die neue Konzertsaison und das Programm der Händelfestspiele vor. Die künstlerische Leitung der Festspiele liegt nach wie vor in den Händen von Michael Fichtenholz, der nach Zürich wechselt.
„Rivalität“ lautet das Motto der Händelfestspiele vom 15. Februar bis 2. März 2019; im Mittelpunkt steht die Oper „Serse“: Hierbei sind mit Franco Fagioli und Max Emanuel Cencic zwei der renommiertesten Counter-Tenöre in Karlsruhe zu erleben. Regie führt ebenfalls Max Emanuel Cencic; die Oper wird ins Showbusiness nach Las Vegas verlegt. Auch das kammermusikalische Format „Abendsterne“ ist erneut mit mehreren Konzerten vertreten; Ann Hallenberg und Vivica Genaux widmen sich beispielsweise dem Barock und dem Belcanto: Der Belcanto-Gesang, den man hauptsächlich aus dem frühen 19. Jahrhundert kennt, hat seinen Ursprung bedeutend früher.
„Positive Signale“, wenn auch noch keine Entwarnung, gebe es hinsichtlich des Fortbestands der Händel-Akademie, erklärte Peter Overbeck, der Vorsitzende der Karlsruher Händel-Gesellschaft. Der Kulturausschuss habe eine Empfehlung zur zweijährigen Förderung ausgesprochen; im Herbst muss allerdings der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe noch zustimmen. Unter diesen Umständen soll die Akademie erneut mit einem reduzierten Kurs-Angebot stattfinden.
Die Konzertsaison 2017/18 war eigentlich als letzte für Justin Brown vorgesehen, und dementsprechend war der Spielplan auf die persönlichen Wünsche und den Abschied des GMD zugeschnitten. Nachdem Justin Brown mangels Nachfolger aber seinen Vertrag verlängert hatte, stellte man (unter Zeitdruck) einen Spielplan hauptsächlich nach den Wünschen des Orchesters zusammen. Den Anfang macht am 23. und 24. September, begleitend zum Wagnerstimmen-Wettbewerb, ein Programm unter anderem mit den Wesendonck-Liedern. Das zweite Konzert am 21. und 22. Oktober - mit Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir – bedeutet erstmals eine Zusammenarbeit mit dem Festival „ZeitGenuss“. Zudem sind namhafte Solisten in Karlsruhe zu erwarten: der Cellist Maximilian Hornung mit Dvoraks h-moll-Konzert am 3. und 4. März 2019, die Geigerin Alina Pogostkina mit dem Violinkonzert von Alban Berg am 12. und 13. Mai oder das Raschèr Saxophone Quartet am 31. März und 1. April. Daneben gibt es neun Kammerkonzerte sowie zahlreiche Konzerte im Jugend-, Kinder- und im Kleinkinder-Bereich. Vorgesehen sind auch Moderationskonzerte, die gemeinsam mit Schülern der weiterführenden Schulen erarbeitet werden. Interessierte Schulen können sich ab sofort bewerben.

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Absage von Anna Netrebko in Baden-Baden

(red.) Aufgrund einer Virusinfektion müssen Anna Netrebko und Ihr Ehemann Yusif Eyvazov ihren Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden im Rahmen der Opernaufführung „Adriana Lecouvreur“ am 20. und 23. Juli 2018 absagen. Dies teilte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser heute mit. Stattdessen springen die Sopranistin Tatiana Serjan und der Tenor Mirgran Agadzhanyan kurzfristig für die beiden erkrankten Künstler ein. Tatiana Serjan arbeitete unter anderem mit Riccardo Muti an der Mailänder Scala sowie bei den Salzburger Festspielen und in New York. Unter der Leitung von Valery Gergiev sang sie in wichtigen Hauptrollen ihres Repertoires und ist mittlerweile auch beim Publikum in Berlin, Wien und Zürich ein umjubelter Gast. In Baden-Baden wird sie in der Titelpartie der Oper „Adriana Lecouvreur“ debütieren. Der aus Rostow am Don stammende Tenor Migran Agadzhanyan war unter anderem in Titelpartien von Verdi- und Puccini-Opern in Lyon und am Royal Opera House Covent Garden in London zu hören. Er übernimmt in Baden-Baden die Partie des Maurizio.

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Karlsruher Orgelsommer startet am kommenden Sonntag

Am Sonntag, den 22. Juli beginnt der Internationale Orgelsommer in Karlsruhe: Bis zum 19. August gastieren an fünf aufeinander folgenden Sonntagen internationale Künstler in der Evangelischen Stadtkirche. Sie finden hier eine besonders komfortable Situation vor, denn mit der großen Steinmeyer-Orgel und der Rémy-Mahler-Chororgel verfügen die Instrumente insgesamt über eine reiche Palette an Klangfarben; hier lassen sich alle Stilepochen abbilden. Das Besondere an den Konzerten des Orgelsommers ist, dass die Künstler immer auch unbekannte Werke aus ihrer Heimat im Gepäck haben.
Das Eröffnungskonzert gestaltet die dänische Organistin Inge Beck mit Werken von Johann Sebastian Bach (Fantasia und Fuge in c-moll/BWV 537, Canzona d-moll/BWV 588), Domenico Zipoli (Canzona), Josef Gabriel Rheinberger (Trio g-moll), Niels W. Gade (3 "Tone-pieces" /opus 22) und Hans Matthison-Hansen (Fantasia on the Danish tune: "Regina Dagmar").
Die folgenden Konzerte bestreiten Bogdan Narloch (Koszalin/Polen), Samuel Kummer (Dresden), KMD Christian-Markus Raiser (Kantor der Evangelischen Stadtkirche) und Linda Sitkova (Prag).
Alle Konzerte beginnen um 20.30 Uhr; bereits um 19.30 Uhr gibt es die Gelegenheit, die Künstler und ihre Werke beim Künstlergespräch „Auf dem blauen Sofa“ näher kennen zu lernen. Weitere Informationen unter www.musikanderstadtkirche.de



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Carl Flesch Akademie Baden-Baden lädt zu zahlreichen Konzerten

(red.) Die Villa des Geigers und Pädagogen Carl Flesch war einst der sommerliche Treffpunkt junger internationaler Künstler, darunter Max Rostal oder Ivri Gitlis. Daraus entstand in den Sechziger Jahren die „Carl Flesch Akademie“ Baden-Baden mit ihren Meisterkursen für Streicher.
Am 12. Juli beginnt die diesjährige Akademie mit ihren zahlreichen Konzerten im Kurhaus. Die rund 50 Teilnehmer erhalten Unterricht durch die Professoren und Dozenten Saschko Gawriloff (Violine), Hartmut Rohde (Viola), Wolfgang Boettcher (Violoncello) und Janne Saksala (Kontrabass). Unter der künstlerischen Leitung von Pavel Baleff, dem Chefdirigenten der Philharmonie Baden-Baden, präsentieren sich die jungen Musiker außerdem in verschiedenen Kammerkonzerten oder als Solisten in einem der beiden Orchesterkonzerte. Am Ende der Meisterkurse werden Preise und Stipendien vergeben.
Den Auftakt der Konzertreihe macht das Preisträgerkonzert am Freitag, 13. Juli, ab 20 Uhr im Weinbrennersaal des Kurhauses. Die Preisträgerin von 2017, Ioana Cristina Goicea, spielt gemeinsam mit der Philharmonie Baden-Baden das Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms.
In den Kammerkonzerten „Junge Meister musizieren“ präsentieren sich die Teilnehmer an sechs Terminen im Runden Saal des Kurhauses. Die Konzerte finden täglich statt: von Montag, 16.7., bis Freitag, 20.7., sowie am Sonntag, den 22.7., jeweils ab 20 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden kommen der Akademie zugute. Das Abschlusskonzert Kammermusik findet am Dienstag, 24. Juli, ebenfalls ab 20 Uhr im Runden Saal statt.
Am Samstag, den 21. Juli stellen sich besonders herausragende Teilnehmer in einem Orchesterkonzert unter der Leitung von Werner Stiefel vor, und mit dem Abschlusskonzert am Mittwoch, den 25. Juli endet die Akademie. Alle Orchesterkonzerte beginnen jeweils um 20 Uhr im Weinbrennersaal.
Karten für die Orchesterkonzerte sowie das Abschlusskonzert Kammermusik sind erhältlich beim Ticketcenter Trinkhalle, Telefon 07221 932700 oder per e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Infos zur Akademie und den Konzertprogrammen unter www.philharmonie.baden-baden.de