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Simon Höfele als ECHO Rising Star nominiert

(red.) Bedeutende Auszeichnung für den jungen Trompeter Simon Höfele: Der 24jährige, in der Karlsruhe in der Klasse von Reinhold Friedrich studiert, ist für die kommende Saison von der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund und der Hamburger Elbphilharmonie für die Reihe "Rising Stars" der European Concert Hall Organisation (ECHO) nominiert worden. Diese Reihe gibt jungen Künstlern die Möglichkeit, durch die wichtigsten europäischen Konzerthäuser zu touren.
Simon Höfele ist derzeit "New Generation Artist" bei BBC Radio 3, dazu unter anderem SWR2 "New Talent". Er erhielt außerdem den Sonderpreis U21 des ARD Musikwettbewerbs.
In der laufenden Konzertsaison gibt Simon Höfele unter anderem Konzertdebüts in der Wigmore Hall in London, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien.

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Kinder-Singfest: Festspielhaus Baden-Baden lädt zum Finale

(red.) Mit einem großen Abschlusskonzert am morgigen Sonntag, den 10.02. (17 Uhr) endet das Kinder-Singfest im Festspielhaus Baden-Baden. Unter der Leitung von Friedhilde Trüün erarbeiten die Kinder zwei Tage lang in verschiedenen Workshops Lieder aus fünf Kontinenten. Das Singfest steht unter dem Motto "Um die Welt".
Die Tübinger Gesangsdozentin hat sich vor allem mit Projekten wie "SingBach" (einem Mitsing-Programm für Grundschüler) einen Namen gemacht. Beim Singfest "Um die Welt" wird sie von Musikern des "Orchesters der Kulturen" unter der Leitung von Adrian Werum begleitet; das Orchester vereint ethnische Instrumente mit dem Instrumentarium des klassischen Sinfonieorchesters. Der Eintritt zum Abschlusskonzert ist frei. (Informationen unter Tel: 07221/ 3013101).  

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Konzert der Kammerphilharmonie Bremen in Baden-Baden abgesagt

(red.) Wie das Festspielhaus Baden-Baden mitteilt, muss das Konzert mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem finnischen Geiger Pekka Kuusisto am 16. Februar aus technischen Gründen abgesagt werden. Kurzfristig wurde nach Angaben des Hauses ein Schaden an der Bühnentechnik festgestellt, der eine Reparatur außerhalb des Spielbetriebs dringend erforderlich macht. Man bedaure diese Entscheidung, hieß es in der Mitteilung, doch nur so könne gewährleistet werden, dass die Proben zu "Otello" im Rahmen der diesjährigen Osterfestspiele ungefährdet beginnen können. Der Eintrittspreis für bereits gekaufte Karten wird selbstverständlich zurückerstattet; die betroffenen Kunden werden gebeten, sich an das Service-Center Ticketing (Tel: 07221/ 3013101) zu wenden. 

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Siemens Musikpreis für Rebecca Saunders

(red.) Der diesjährige Ernst von Siemens Musikpreis - er gilt auch als "Nobelpreis der Musik" - geht an die britische Komponistin Rebecca Saunders. Die 51jährige habe beispiellos ihre eigene Klangsprache weiter entwickelt; ihr Werk hinterlasse sichtbare und bedeutende Spuren in der Musikgeschichte der Gegenwart, so die Begründung der Jury.
Rebecca Saunders stammt aus London und war von 1992 bis 1994 Studentin bei Wolfgang Rihm an der Musikhochschule in Karlsruhe. Dazu äußerte sich Rektor Hartmut Höll: "Die Auszeichnung gilt weltweit als die wichtigste im Bereich der klassischen Musik. Dass eine Künstlerin, die an unserer Hochschule studiert hat, diesen Preis erhält, zeigt einmal mehr, auf welch exzellentem Niveau sich die Qualität unserer Ausbildung befindet."
Rebecca Saunders hat mehr als 60 Werke komponiert, darunter "chroma I-XX", "Void" und "Still". Saunders ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden sowie Professorin für Komposition in Hannover. Die Auszeichnung ist mit 250 000 Euro Preisgeld verbunden und soll am 7. Juni im Prinzregententheater in München verliehen werden.

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Toccarion Baden-Baden lädt zum Workshop

(red.) Zu einem Improvisations-Workshop für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren lädt das Toccarion Baden-Baden am Samstag, den 19.01. ab 10.30 Uhr. Die Kinder entdecken hier, wie Gefühle klingen und Emotionen in Musik übertragen werden. Anschließend können die Kinder selbst Empfindungen in Rhythmus und Ton übersetzen: So entstehen am Ende kleine Kompositionen auf den Instrumenten des Toccarion, die die Kinder ausgiebig kennen lernen dürfen. Kenntnisse nicht erforderlich.
Die Karten kosten 10 Euro; Information und Anmeldung unter 07221/ 3013101 oder toccarion.de.

 

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Bedeutende Auszeichnung für Mitsuko Shirai

(red.) Mitsuko Shirai, Professorin für Liedgestaltung an der Musikhochschule Karlsruhe, erhielt vom japanischen Kaiser den wichtigsten Orden des Landes - "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" - für ihr Lebenswerk und ihre überragenden Verdienste um die Liedkunst, insbesondere das deutsche Lied. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Victoria, Kanada, ist dies die zweite international bedeutende Auszeichnung für die japanische Sängerin.
Vor rund 40 Jahren verließ Mitsuko Shirai ihre Heimat, um als Liedsängerin im Duo mit Hartmut Höll Maßstäbe zu setzen. "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" ist der älteste Orden Japans und darf nur in Anwesenheit des Kaisers verliehen werden. Mitsuko Shirai ist ebenso Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

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Händel-Akademie kann ihre Arbeit fortsetzen

(red.) In diesem Jahr musste die Internationale Händel-Akademie aus finanziellen Gründen pausieren, doch 2019 - vom 24. Februar bis zum 3. März - kann die Arbeit der vergangenen Jahre wieder aufgenommen werden. Dies teilte die Akademie heute in einer Pressemeldung mit.
Im Mittelpunkt der 33. Händel-Akademie stehen neben Georg Friedrich Händel auch Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti. Die Dozenten der vergangenen Akademie im Jahr 2017 konnten erneut gewonnen werden: Anna Bonitatibus und Deborah York (Gesang), Anna Katharina Schreiber (Barockvioline), Guido Larisch (Barockcello) und Kristian Nyquist (Cembalo).
Zwei Abschlusskonzerte mit den Kursteilnehmern sind geplant (am 2. und 3. März); an die Stelle eines Symposiums treten im kommenden Jahr erstmals "Musikalische Mittagsgespräche": Hierbei sprechen Künstler und Wissenschaftler im Zeitraum vom 28. Februar bis 1. März jeweils eine Stunde lang (14 Uhr bis 15 Uhr) an der Karlsruher Musikhochschule über Komponisten und Werke aus dem Kursprogramm. Weitere Informationen unter haendel-akademie.de.

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Karlsruher Rathaus-Konzerte starten am Montag

(red.) Lieder, Balladen und Evergreens im Echo der Zeit eröffnen die spätherbstliche Reihe "Musik im Rathaus": Am Montag, den 5. November sind die beiden Blockflötisten Andrea Ritter und Daniel Koschitzki - vor allem bekannt als Musiker der klassischen Band "Spark" - im Rathaus Karlsruhe zu Gast. Sie musizieren gemeinsam mit der Jazzsängerin Sandie Wollasch; "Echoing Voices" heißt das Programm, bei dem Streifzüge durch Barock, Romantik, Avantgarde, Chanson und Pop zu erwarten sind.
Kostenlose Einlasskarten werden bereits am morgigen Freitag, den 2. November (ab 09.00 Uhr) sowie am 5. November ab 08.00 Uhr im Foyer des Rathauses ausgegeben.
"Marimba & Marsanne" heißt es dann am 14. November, und um "Bilder einer Ausstellung" - mit dem Akkordeonduo "Ad libitum" aus Krasnodar - geht es im Konzert am 28. November. Dem Begriff der Heimat widmet sich am 5. Dezember die kolumbianische Sopranistin Johanna Vargas; das Bläserquintett des Badischen Konservatoriums spielt am 12. Dezember Tänze unter dem Motto "El Porsche negro". Zum Abschluss am 19. Dezember ist die Jugendkantorei Durlach mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern zu Gast.

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Schwedin gewinnt Richard-Wagner-Gesangswettbewerb

Gestern abend wurden am Staatstheater Karlsruhe die Preise des Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen vergeben. Gewinnerin des Hauptpreises - des mit 5000 Euro dotierten Preises der Oscar und Vera Ritter-Stiftung - ist die 28jährige Sopranistin Jessica Elevant aus Schweden. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Künstlerin erst seit kurzem am University College of Opera in Stockholm studiert und zuvor ihre Stimme privat ausbilden ließ. Hauptberuflich arbeitete Jessica Elevant zuvor an einer Promotion im Fach "Teilchenphysik".
Jessica Elevant überzeugte unter anderem mit der Arie "Dich, teure Halle" (aus der Oper "Tannhäuser") auch die zahlreichen Besucher des Finalkonzerts mit ihrer bemerkenswert obertonreichen Stimme. Sie gewann deshalb zusätzlich den Publikumspreis über 1000 Euro. Die weiteren Preisträger sind die Altistin Adriana Lucas, die seit kurzem zum Ensemble des Staatstheaters gehört. Sie erhielt den Peter-Selbach-Förderpreis über 2500 Euro. Der mit 3000 Euro dotierte Wolgang-Wagner-Preis geht an Christoph Seidl (Bass/ Österreich) und Insu Hwang (Bass-Bariton/ Korea). Die weiteren Finalisten waren Anna Buslidze (Russland) und Arminia Friebe (Deutschland). Jeder der sechs Finalteilnehmer, die sich aus ursprünglich 86 Bewerbungen durchgesetzt hatten, erhält zudem ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.
Die Staatskapelle unter Johannes Willig begleitete die jungen Sängerinnen und Sänger durch den Abend; Vorsitzende der Finaljury (der auch die Karlsruher Operndirektorin Nicole Braunger angehörte) war die Präsidentin des Richard-Wagner-Verbandes Venedig, Alessandra Althoff-Pugliese (für die erkrankte Eva Wagner-Pasquier).
Bereits zu vierten Mal in Folge trug der Richard-Wagner-Verband International den Gesangswettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Karlsruhe und dem Badischen Staatstheater aus.   

     

 

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Öffentlicher Bücherschrank für Schloss Gottesaue/ CampusOne

Eine Musikhochschule ist bekanntlich nicht nur eine Ausbildungsstätte, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs - was also liegt da näher, als sich zusätzlich in Form von Büchern auszutauschen. Seit heute steht auf dem Hochschulgelände "CampusOne" ein öffentlicher Bücherschrank; wer also aus seiner Privatbibliothek einiges entbehren kann oder im Gegenzug gerne stöbert, der ist hierzu künftig eingeladen. Ermöglicht hat dies die Bürgerstiftung Karlsruhe.
Gut bestückt ist der Schrank bereits - mit CDs und Literatur zu sämtlichen Themen aus Kultur, Bildung und Unterhaltung, sogar ein Fachbuch über Schildkröten findet sich darunter. 
Auf die Veranstaltungen der Musikhochschule weist außerdem seit neuestem eine sehenswerte Litfaßsäule vor dem Gelände hin: Diese ist geschmückt mit einer Jugendstilhaube aus dem Jahr 1905; sie stammt aus dem Gebäude des SWR in Karlsruhe. Die Anregung hierzu geht auf die SWR2-Redakteurin Kerstin Unseld zurück; der Sockel der Litaßsäule wurde von Vermögen und Bau Baden-Württemberg aufgestellt und stilistisch passend präpariert.