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Staatstheater Karlsruhe: Ballette als Live-Übertragung auf dem Theatervorplatz

(red.) Ballett-Erlebnisse der besonderen Art will das Staatstheater Karlsruhe seinen Besuchern demnächst mit einigen Live-Übertragungen bieten: Unter dem Motto "Staatstheater für alle" gibt es am 22. Juni (19.30 Uhr) Tschaikowskys "Schwanensee" von LED-Leinwand in gemütlicher Picknick-Atmosphäre auf dem Theatervorplatz. Am 6. Juli ist Mendelssohns "Sommernachtstraum" zu sehen, und zum Abschluss der Karlsruher Ballettwoche kann das Publikum die festliche Ballett-Gala am 12. Juli unter freiem Himmel genießen.

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Philharmonie Baden-Baden lädt zu den Rosenkonzerten auf dem Beutig

(red.) Traditionell zur Rosenblüte auf dem Beutig lädt die Philharmonie Baden-Baden am kommenden Wochenende zu den sommerlichen Open-Air-Konzerten im Rosenneuheitengarten. Mit Werken von Débussy, Mozart, Vivaldi, Elgar, Mussorgksy u.a. wird die Farbenpracht der Blumen gefeiert. Mitwirkende sind Melanie Huber (Klarinette), Holger Bronner und Christoph Schiestl (Trompete), Arndt Joosten (Moderation). Die Leitung hat Judith Kubitz.
Die Konzerte - am 21. und 22. Juni - beginnen jeweils um 20.15 Uhr; Einlass ist 19.30 Uhr. Bei schlechter Witterung werden sie ins Kurhaus verlegt (telefonische Wetterinfo ab 18 Uhr unter 07221/ 932799). Karten gibt es unter 07221/ 932700 und 07221/ 275233 sowie im Internet unter www.philharmonie.baden-baden.de

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Toccarion Baden-Baden lädt zur Kinder-Mitmach-Oper

Zu einer KInder-Mitmach-Oper lädt das Toccarion Baden-Baden (Festspielhaus/ Alter Bahnhof) am Mittwoch, den 19. Juni von 10 bis 12 Uhr: Es geht um die Abenteuer der Katze Alma; sie gehört einer Opernsängerin, die ihre Stimme verloren hat. Kinder von fünf bis acht Jahren sind dazu eingeladen, der Mission der Katze singend und spielend zu folgen. Dabei lernen sie verschiedene Figuren und Schätze aus dem Opernrepertoire kennen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Workshop kostet 10 Euro; Anmeldung unter www.toccarion.de und 07221/ 3013101.

 

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Theater Baden-Baden verlost Karten für Kammeroper "Clara"

Für die Aufführungen der Kammeroper "Clara" am 14. und 15. Juni (jeweils 20 Uhr) verlost das Theater Baden-Baden 3x2 Karten. Dazu gibt es ein "Trio-Gewinnspiel": Gesucht werden die drei in der Region am meisten gespielten und geschätzten Instrumente. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der wird gebeten, sein Lieblings-Instrument (oder ein Instrument, das er gerne spielen würde) an das Theater Baden-Baden unter der e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden. 
Das Gewinnspiel bezieht sich auf die Tatsache, dass die Kammeroper von Victoria Bond (anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann) derzeit in der originalen Fassung für Klaviertrio zu hören ist.

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Ettlinger Orgelfrühling: Konzert mit Orgel und Glocken zu Pfingsten

Ein nicht alltäglicher Konzertvortrag erwartet die Besucher des Ettlinger Orgelfrühlings an Pfingstsonntag, den 9. Juni um 19 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Ettlingen: Markus Bieringer, Oganist in Herz Jesu, und der Karlsruher Glockenexperte Kurt Kramer gestalten einen Abend mit Orgelmusik und den Glocken der Herz-Jesu-Kirche: Sie werden in den einzelnen Werken als ein zusätzliches Instrument eingesetzt. Zu hören sind unter anderem Psalmvertonungen, dazu Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Vierne oder Franz Liszt. Ein Vortrag zur Musik- und Kulturgeschichte der Glocken verbindet die Werke. 

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Wechsel in der künstlerischen Leitung des Staatstheaters Karlsruhe

Jan Linders, bisher Chefdramaturg und Stellvertreter des Generalintendanten in künstlerischen Angelegenheiten am Badischen Staatstheater, wechselt zum 1. Juni nach Berlin: Er wird Leiter des Bereichs Programm/ Veranstaltungen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Dies teilte das Staatstheater Karlsruhe in einer Presseerklärung mit. Nachfolgerin von Jan Linders wird die Finnin Laura Akerlund: Sie gibt, so heißt es in der Erklärung, ihre Intendanz an der Komischen Oper in Helsinki auf, um als Chefdramaturgin das Staatstheater in allen Sparten international weiter zu entwickeln. Mit der Anbahnung von internationalen Koproduktionen wolle sie die Sparte Oper stärken. Laura Akerlund ist außerdem künftig zuständig für "Internationales, Interkulturelles, Vernetzung und Human Resources".
Die künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann übernimmt von Jan Linders den Posten der Stellvertretenden Generalintendantin in künstlerischen Angelegenheiten. Sie kam zu Beginn der Saison 2018/19 ans Staatstheater und bringt 17 Jahre Leitungserfahrung an Theatern in Dresden, Wuppertal, Braunschweig und Magdeburg mit nach Karlsruhe.

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Staatstheater Karlsruhe wiederholt szenischen Liederabend zum Thema Krieg

Das Jahr 2018 stand im Zeichen verschiedener Gedenktage zum Thema "Krieg": 1618 begann der Dreißigjährige Krieg, 1918 endete der Erste Weltkrieg. Mit einem szenischen Liederabend rund um das Leiden und die Veränderungen, die Kriege mit sich bringen, trug das Staatstheater Karlsruhe zu dieser Thematik bei. Der Liederabend fand viel Zuspruch, deshalb wird er am 27. Mai um 20 Uhr (Kleines Haus) wiederholt.
Dabei geht es um die Frage, wie Kriege das Leben der Menschen, daneben ganze Gesellschaften und Staaten verändern. Dies ist in der Musikliteratur vielfach dokumentiert.
Den Abend - mit Werken von Franz Schubert, Hugo Wolf, Gustav Mahler, Kurt Weill, Viktor Ullmann und Paul Hindemith - gestalten Luise von Garnier (Mezzosopran), Renatus Meszar (Bassbariton), Irene-Cordelia Huberti (Klavier). Die szenische Einrichtung stammt von Anja Kühnhold.

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Vorverkauf für die "Karlsruher Meisterkonzerte" läuft

Der Vorverkauf für die neue Saison der Karlsruher Meisterkonzerte läuft: Am 28. September startet die Reihe der "Karlsruhe Klassik" in ihre neue Saison - und zwar in bewährter Partnerschaft mit drei der großen Sinfonieorchester des Südwestens: der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie aus Koblenz und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz aus Ludwigshafen. Es dirigieren Rasmus Baumann, Ari Rasilainen, Mario Venzaga und Garry Walker. Nicht dabei ist in der kommenden Saison das SWR Symphonieorchester.
Mit einem prominenten Gast, nämlich mit dem Geiger Vadim Repin, beginnt die neue Konzertreihe: Das hierzulande eher unbekannte Violinkonzert a-moll von Alexander Glasunow steht zur Eröffnung auf dem Programm, daneben Werke von Jean Sibelius und Camille Saint Saens. Die Violine ist auch das Solo-Instrument am 26. Oktober: Sophia Jaffé spielt an diesem Abend Werke von Darius Milhaud und ebenfalls von Camille Saint Saens, ansonsten ist Musik von Astor Piazzolla und Igor Strawinsky zu hören.
Einen (von insgesamt zwei) Klavierabenden bestreitet am 7. Dezember die deutsch-italienische Pianistin und ECHO-Preisträgerin Sophie Pacini mit Werken von Beethoven und Franz Liszt. Auch zum Jahresausklang am 22. Dezember steht wiederum die Geige im Mittelpunkt; die Koreanerin Bomsori Kim, unter anderem Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbs 2013, ist mit Tschaikowskys D-Dur-Violinkonzert zu hören. Umrahmt wird dieses Konzert mit Musik von Michail Glinka und Jean Sibelius.
Am 18. Januar 2020 spielt die japanische Pianistin Yu Kosuge Edvard Griegs Klavierkonzert a-moll, danach ist die Sinfonie Nr. 4 von Robert Schumann zu hören. Am 8. Februar gastiert die französische Oboistin Celine Moinet in Karlsruhe - mit Mozarts C-Dur-Konzert KV 314. Daneben gibt es Musik von Johann Strauß und Johannes Brahms. Den zweiten Klavierabend der Saison gestaltet am 26. März der junge Kanadier Jan Lisiecki mit Werken von Bach, Mendelssohn und Chopin. Und schließlich beendet der Geiger Julian Rachlin am 22. Mai die kommende Saison; dieser Abend - bei dem Rachlin auch die musikalische Leitung übernimmt - steht ganz im Zeichen des kommenden Jubilars Ludwig van Beethoven.
Daneben bietet "Karlsruhe Klassik" traditionell ein Kinderstück: Das musikalische Figurentheater "Der Regenbogenfisch", ein Gastspiel der Freien Bühne Neuwied, ist am 7. Dezember zu sehen.
Alle Konzerte beginnen und 19.30 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe, das Kinderstück bereits um 15 Uhr. Weitere Informationen unter www.karlsruhe-klassik.de 

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Chorfestival Baden startet am Donnerstag

Seit 2003 fördert das Internationale Chorfestival Baden den kulturellen und musikalischen Austausch zwischen Sängern, die Freude am Chorgesang haben: Die Idee, internationale und badische Chöre auf die Bühne zu bringen, geht zurück auf ein Jubiläum des Männergesangvereins 1863 Ötigheim. Die künstlerische Leitung des Festivals hat Matthias Böhringer.
Vom 23. bis 28. Mai treffen sich 18 Chöre an verschiedenen Spielorten - beispielsweise in Baden-Baden, Ötigheim, Bad Herrenalb, Rastatt, Achern, dem Schwarzacher Münster und auf dem Vogtsbauernhof bei Gutach. Mitwirkende sind die Bangkok Voices aus Thailand, Vox Populi Project aus Mexiko, der Lesedi Show Choir aus Südafrika, der Kammerchor Austrums Riga aus Lettland, Tsubasa aus Japan, das Ensemble Vocal Soultz-sous-Forets aus dem Elsass, dazu zahlreiche Chöre aus Baden. Eröffnet wird das Festival am 23. Mai um 20 Uhr mit einem Konzert im Kurhaus Baden-Baden; das Hauptkonzert - moderiert von Marc Marshall - geht am Samstag, den 25. Mai (ebenfalls 20 Uhr) auf der Freilichtbühne Ötigheim über die Bühne.
(Weitere Konzerte und sonstige Informationen unter www.chorfestival-baden.de) 

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Georg Fritzsch aus Kiel wird Generalmusikdirektor in Karlsruhe/ Peter Spuhler bleibt Intendant

(red.) Nun ist er gefunden, der Nachfolger für GMD Justin Brown: Georg Fritzsch, seit 2003 Generalmusikdirektor in Kiel, wird ab der Spielzeit 2020/21 neuer Orchesterchef am Staatstheater Karlsruhe. Dies teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gestern mit. Man sei erfreut darüber, "einen erfahrenen Dirigenten" gewonnen zu haben. Der Verwaltungsrat hat dem Vorschlag des Generalintendanten Peter Spuhler zugestimmt, Georg Fritzsch für vier Jahre als neuen Generalmusikdirektor an das Staatstheater zu berufen. Damit folgte der Verwaltungsrat dem einstimmigen Votum der beratenden Findungsgruppe.
Georg Fritzsch wurde 1963 in Meißen geboren und studierte in Dresden; er war zunächst Solo-Cellist des Philharmonischen Orchesters in Gera, bevor er die Dirigentenlaufbahn einschlug. Fritzsch arbeitete unter anderem mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Dresden oder dem Rundfunksinfonieorchester Berlin zusammen. Eine besondere Affinität empfindet er zu den Komponisten der Klassik und der Romantik; besondere Wertschätzung genießt er im Repertoire von Richard Strauss und Richard Wagner - ein Umstand, der dem Staatstheater Karlsruhe zu Gute kommt, hat doch Karlsruhe eine gewisse Wagner-Tradition vorzuweisen. Auch der zeitgenössischen Musik fühlt sich Gerog Fritzsch verpflichtet: Er leitete zahlreiche Uraufführungen, darunter Opern von Cristobal Halffter. Seit 2017 hat Fritzsch zudem eine Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München inne.
Im Amt bestätigt wurden außerdem der Generalintendant Peter Spuhler (bis 2026) und der Geschäftsführende Direktor Johannes Graf-Hauber (bis 2025). Zusammen mit dem Generalintendanten bildet Graf-Hauber die Theaterleitung des Landesbetriebs.