Pamina Magazin

Die Website

PAMINA Magazin liefert Ihnen hochwertige Beiträge zur klassischen Musik im Raum Karlsruhe, in Baden-Baden und Bruchsal. Wir informieren Sie über Konzerte, Opern, Künstler, CDs. Daneben bieten wir Ihnen einen Veranstaltungskalender.

Sie haben die Wahl

Das Zeitpass-Modell

Unsere Inhalte können Sie mit verschiedenen Zeitpässen nutzen. Die Zugänge können Sie jederzeit erneuern, Sie selbst müssen nicht kündigen, die Zeitpässe enden automatisch. Die Bezahlung erfolgt über PAYPAL.
PAMINA kurz notiert

Konzerte in der Region

Am Mittwoch, den 8.12. lädt die Karlsruher Hemingway um 19.30 Uhr zum Arienabend mit jungen Künstlern („Opera on tap“).
Am Donnerstag, den 9.12. sind an der Musikhochschule Karlsruhe Franziska Lee und Gryta Tatoryte mit einem Klavierabend zu hören. Auf dem Programm stehen Werke von Ravel, Debussy, Dutilleux und Poulenc; Beginn ist 19.30 Uhr (weitere Informationen und Termine auf der Website der Hochschule unter www.hfm-karlsruhe.de).
Eine Klaviernacht für die Freude des Badischen Landesmuseums gestalten am Freitag, den 10.12. um 19 Uhr Studierende der Musikhochschule Karlsruhe unter der Leitung von Sontraud Speidel im Gartensaal des Karlsruher Schlosses. Im Festspielhaus Baden-Baden gastieren ebenfalls am 10.12. (20 Uhr) Julia Fischer und das London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, auf dem Programm steht das Violinkonzert von Edward Elgar. Das „Quartett Bénazet“ (Mitglieder der Philharmonie Baden-Baden) spielt um 20 Uhr im Kurhaus Baden-Baden Werke von Beethoven.
Am Samstag, den 11.12. gastieren „Les Musiciens du Louvre“ unter Marc Minkowski mit Musik von Jean-Philippe Rameau im Festspielhaus Baden-Baden; Beginn ist 18 Uhr. Das Vocalensemble Rastatt (unter der Leitung von Holger Speck und mit Cynthia Oppermann, Harfe) ist um 19.30 Uhr mit adventlicher Chormusik aus Europa in der Kirche St. Alexander in Rastatt zu hören.
Am Sonntag, den 12.12. gastieren der Tölzer Knabenchor und Senta Berger mit einer „Europäischen Weihnacht“ im Festspielhaus Baden-Baden; Beginn ist 16 Uhr. Um 17 Uhr laden verschiedene Karlsruher Kirchen zur Adventsmusik: Alphörner und Orgel (mit Ana Stankovic, Martin Roos und Carmen Jauch) gibt es in der Evangelischen Stadtkirche, die Lutherkirche lädt zum Adventssingen mit Krippenspiel, die Auferstehungskirche Rüppur zum Konzert mit dem Blechbläserensemble BrassPur.

PAMINA kurz notiert

Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens in Bruchsal

(red.) Zum 100. Todestag des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns (1835-1921) ist dessen romantisches "Oratorio de noel" am morgigen Sonntag, den 5. Dezember um 17 Uhr in der Hofkirche Bruchsal zu hören.
Die Bruchsaler Hofkapelle - als Vokaloktett mit Streichern, Harfe und Orgel - musiziert außerdem adventliche Chorwerke aus Deutschland und England. Mitwirkende sind Katrin Müller und Esther Sieber (Sopran), Judith Ritter und Felicitas Brunke (Alt), Michael Seifferth und Johannes Eidloth (Tenor), Christian Dahm und Florian Hartmann (Bass), sowie Johannes Sieber (Orgel). Die Leitung hat Bezirkskantor Dominik Axtmann.

PAMINA kurz notiert

Konzerte in der Region (unter Vorbehalt)

(red.) Abgesagt ist der Klavierabend mit Lilya Zilberstein: Das Benefizkonzert für das Badische Konservatorium war für den morgigen Freitag im Konzerthaus vorgesehen.
Am Samstag, den 4.12. gibt es in der Reihe der „Karlsruher Meisterkonzerte“ um 15 Uhr ein Familienkonzert („Der Zauberladen“ von Ottorino Respighi) mit dem SWR Symphonieorchester im Konzerthaus Karlsruhe. Um 19.30 Uhr ist dort die Deutsche Radio Philharmonie unter Pietari Inkinen mit der Sopranistin Theresa Pilsl (anstelle des erkrankten Pianisten Lars Vogt) und Werken von Mozart und Beethoven zu erleben. Bereits um 18 Uhr spielt der Bläserkreis der Christuskirche Karlsruhe „Advents- und Weihnachtslieder zum Mits(w)ingen“.
Ebenfalls um 18 Uhr gastiert im Festspielhaus Baden-Baden der Trompeter Gabor Boldoczki mit Werken unter dem Motto „Musik am Hofe des Sonnenkönigs“. Um 20 Uhr sind Mitglieder des SWR Symphonieorchesters mit einem Kammerkonzert im Museum Frieder Burda in Baden-Baden (Werke von unter anderem Alfred Schnittke und György Kurtag) zu hören.
Um 20 Uhr lädt die Klassische Philharmonie Bonn zum barocken Weihnachtskonzert in die Schwarzwaldhalle Karlsruhe.
Am Sonntag, den 5.12. gibt es in der Kirche St. Stephan ab 16 Uhr eine Orgelandacht mit Patrick Fritz-Benzing (Werke von Bruhns, Bach, Langlais). Um 17 Uhr ist an der Auferstehungskirche Rüppurr das Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens zu hören. Ein Oratorium der besonderen Art gibt es ebenfalls um 17 Uhr an der Lutherkirche Karlsruhe – und zwar unter dem Motto „Bach meets Jazz“. Das originale Weihnachtsoratorium von Bach (Teile I, III, VI) ist an der Evangelischen Stadtkirche um 17 Uhr und 19.30 Uhr zu hören.
Die Karlsruher Hemingway Lounge lädt ab 18 Uhr zu einem Abend unter dem Motto „Les Impressions Latins“.
Die Anmelderegularien entnehmen Sie bitte den Websites der jeweiligen Veranstalter. Hinweis: Die Löwenapotheke am Marktplatz (nahe der Stadtkirche) bietet am 5.12. zwischen 16 Uhr und 19.30 Uhr Corona-Schnelltests an.

PAMINA kurz notiert

Corona-Teststation am Staatstheater Karlsruhe

(red.) Am heutigen Donnerstag, den 2. Dezember, wird im K. am Staatstheater Karlsruhe eine Corona-Teststation für alle Bürgerinnen und Bürger eröffnet. Das Staatstheater kooperiert dabei mit der Zentralapotheke. Es erfolgt keine Terminvergabe, die Nutzer des Angebots werden jedoch gebeten, für einen zügigen Ablauf die App PassGo herunterzuladen und vor ihrem Besuch bereits ihre Anschrift innerhalb der App auszufüllen. Außerdem ist der Personal-Ausweis oder Reisepass vorzuzeigen. Das Testergebnis wird anschließend digital übermittelt.
Die Teststation ist unabhängig vom Spielbetrieb des Staatstheaters zunächst täglich von 13 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Ab dem Nikolaustag, dem 6.12., sollen die Öffnungszeiten auf 8.45 Uhr bis 19.45 Uhr an Werktagen erweitert werden. Aktuelle Informationen gibt es unter: www.zentral-apotheke.de und www.staatstheater.karlsruhe.de

PAMINA kurz notiert

Staatstheater beteiligt sich an Impfaktion

(red.) Das Badische Staatstheater und das Impfteam Karlsruhe kooperieren: An vier Terminen im Dezember stellt das Theater das Neuen Entree für eine öffentliche Impfaktion zur Verfügung – und zwar mittwochs jeweils von 12.30 Uhr bis 17 Uhr, teilte das Haus mit. Für den 1.12., 8.12., 15.12. sowie den 22.12. können ab sofort online Terminfenster zur Impfung gebucht werden unter: https://www.terminland.eu/impfteam_KA/online/STAATSTHEATERKA.
„Nicht nur für Theater ist die aktuelle Corona-Situation ein Drama, sondern gesamtgesellschaftlich. Aber jedes Mitglied unserer Gesellschaft kann etwas zur Besserung beitragen," wird Johannes Graf-Hauber, Geschäftsführender Direktor am Staatstheater, zitiert. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.impfteam-karlsruhe.de.

PAMINA kurz notiert

Giga-Hertz-Preis für Christina Kubisch

(red.) Die Klangkünstlerin Christina Kubisch, bekannt vor allem für ihre Installationen, erhält in diesem Jahr den Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik – und zwar den mit 10 000 Euro dotierten Hauptpreis für ihr Lebenswerk. Gemeinsam mit dem SWR Experimentalstudio Freiburg lobt das ZKM Karlsruhe den Preis jährlich aus. Produktionspreise erhalten Yvette Janine Jackson aus den USA und André Damião aus Brasilien. Die Preisverleihung findet am 27. November im ZKM im Rahmen eines zweitägigen Festivals statt, dabei werden die Produktionen der Preisträger aufgeführt. Aufgrund der Corona-Lage ist das Festival jedoch nicht vor Ort für Besucher zugänglich. Die Aufzeichnung des gesamten Programms ist nach Ende des Festivals auf der Website des ZKM oder auf dem Youtube Kanal zu sehen. Die Preisverleihung am Samstag, 27.11. um 19 Uhr kann man unter zkm.de/livestream verfolgen.
PAMINA kurz notiert

Festspielhaus Baden-Baden: Konzert mit Max Raabe geht erneut in den Vorverkauf/ Saalkapazität auf 50 Prozent reduziert

(red.) Das Konzert mit Max Raabe und dem Palastorchester am 5. Dezember im Festspielhaus Baden-Baden geht erneut in den Vorverkauf, teilte das Haus heute mit. Aufgrund der erreichten Alarmstufe II in der neuen Corona-Landesverordnung reduziert das Festspielhaus seine Kapazitäten zunächst bis Ende Januar auf 50 Prozent.
Bei Veranstaltungen, bei denen die Plätze bereits zu mindestens 50 Prozent verkauft sind, wird der Vorverkauf gestoppt. Das Konzert mit Max Raabe war bereits ausverkauft; Besucherinnen und Besucher haben deshalb Tauschangebote erhalten. Alternativ zum Karten-Neukauf beim derzeitigen Saalplan können die Eintrittskarten beispielsweise für das Max-Raabe-Konzert im kommenden Jahr (3.12.2022) verwendet werden. Auch die Umwandlung in Gutscheine oder Spenden sowie die Rückerstattung des Eintrittsgeldes sind möglich.
Der öffentliche Vorverkauf zum Konzert am 5. Dezember beginnt am Samstag, den 27. November unter www.festspielhaus.de.
„Es ist uns wichtig, dass wir möglichst keinen geplanten Termin absagen oder verschieben“, wird Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa zitiert. Das kulturelle Angebot müsse gerade in diesen Tagen aufrecht erhalten werden, die Kultur habe in der Pandemie schon genug gelitten. „Wir möchten Besuchern und Künstlern eine möglichst hohe Planungssicherheit und ein sicheres Konzerterlebnis trotz der Lage bieten.“
Der Neustart des Vorverkaufs biete beides: mehr Abstände im gut belüfteten Saal ohne den Verzicht auf erstklassige Musik. Für weitere Veranstaltungen in der Adventszeit, zu Weihnachten und für das Silvesterprogramm des Festspielhauses sind nach Auskunft des Hauses noch Karten verfügbar.

PAMINA kurz notiert

Konzerte in der Region

Am heutigen Montag, den 22.11. lädt die Badische Staatskapelle nochmals zum Sinfoniekonzert mit Werken von Brahms, Grieg und Strauss. Solist ist der Pianist Herbert Schuch; Beginn ist 20 Uhr.
Am Mittwoch, den 24.11. gibt es in der Karlsruher Hemingway Lounge in der Reihe „Opera on tap“ einen Arien-Abend mit jungen Künstlern. Beginn ist 19.30 Uhr.
Am Freitag, den 26.11. ist um 19 Uhr in der Kleinen Kirche Karlsruhe der Pianist Florian Steiniger mit dem Zyklus „Vingt regards sur L‘ Enfant-Jesus“ von Olivier Messiaen zu hören. Beginn ist 19 Uhr. Ebenfalls um 19 Uhr gastiert im Festspielhaus Baden-Baden das Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado, zu hören sind Werke von Franz Schubert und Hector Berlioz. Solistin ist die Mezzosopranistin Marianne Crebassa. Um 20 Uhr gastiert im Rahmen der Bruchsaler Schlosskonzerte das barocke Ensemble „Der musikalische Garten“ mit einem adventlichen Konzert. Die Philharmonie Baden-Baden lädt ebenfalls ab 20 Uhr zum Sinfoniekonzert mit Werken von Beethoven und Mendelssohn ins Kurhaus Baden-Baden.
Am Sonntag, den 28.11. ist die Pianistin Isata Kanneh-Mason um 11 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden bei einer Matinee mit Werken von unter anderem Mozart, Chopin und Rachmaninow zu hören. Bei den Ettlinger Schlosskonzerten (16 Uhr und 18.30 Uhr) ist das Duo Alina Ibragimova (Violine) und Cedric Tiberghien (Klavier) mit Musik von Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms zu Gast. Um 17 Uhr lädt die Evangelische Stadtkirche zum Advents- und Weihnachtsliedersingen, unter anderem mit den Chören von Cantus Juvenum. Ebenfalls um 17 Uhr ist der Gospelchor „2gether“ in der Auferstehungskirche Karlsruhe-Rüppurr zu hören. Für die Aufführung von Monteverdis „Marienvesper“ (mit der Berliner Lautten Companey) in der Christuskirche Karlsruhe (18 Uhr) gibt es noch wenige Restkarten. In der Karlsruher Hemingway Lounge spielt ab 18 Uhr das Trio Ostertag Streichtrios von Beethoven.

PAMINA kurz notiert

Heinz-Kunle-Wettbewerb entschieden/ heute abend Preisträgerkonzert

(red.) Seit 1981 richtet der Freundeskreis der Musikhochschule Karlsruhe den Heinz-Kunle-Wettbewerb für unterschiedliche Besetzungen und Genres aus; benannt ist er nach dem ehemaligen Rektor der Karlsruher Universität und Ehrensenator der Musikhochschule.
Der Wettbewerb war in diesem Jahr für Vokalensembles (mindestens zwei Sängerinnen oder Sänger) a cappella oder mit Begleitung durch ein Instrument ausgeschrieben: Den dritten Preis (1200 Euro) erhalten Hyunjin Lim, Sopran, Jasmin Désirée Schaff, Mezzosopran, und David Gatchel, Klavier.
Franziska Fait, Sopran, Cláudia Pereira, Mezzosopran, und Zihao Lin, Klavier, werden mit dem zweiten Preis (2000 Euro) ausgezeichnet und Maine Takeda, Sopran, Marie Gerhardine Iguchi, Mezzosopran und Pedro Vidinha Pandeirada, Klavier, dürfen sich über den mit 3200 Euro dotierten ersten Preis freuen.
Der Jury gehörten an: Martin Schmidt, emeritierter Professor für Chorleitung, der Kantor der Christuskirche Karlsruhe Peter Gortner, Stephan Hoffmann, Dozent für Chorleitung sowie der Vorsitzende des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe und ehemalige SWR2-Musikredakteur Hans Hachmann.
Heute abend sind die jungen Künstler im Preisträgerkonzert um 19.30 Uhr, im Velte-Saal von Schloss Gottesaue zu erleben. Zu hören sind Werke von Henry Purcell, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Jacques Offenbach, Johannes Brahms, Léo Delibes, Antonín Dvořák und Moritz Laßmann.

PAMINA kurz notiert

Baden-Baden stärkt im neuen Programm den Festspiel-Gedanken/ Vorverkauf ab Montag

In Baden-Baden bei will man künftig den Festspielgedanken „neu fassen“: Bei einer Pressekonferenz im Festspielhaus hat Intendant Benedikt Stampa gestern das vollständige Jahresprogramm für 2022 vorgestellt. Zudem will man auf diese Weise den steigenden Inzidenzen und der allgemeinen Ratlosigkeit mit „Optimismus und Visionen“ begegnen, wie Stampa erläutert. „Angriff“ und „volle Kraft voraus“ sei jetzt das Gebot der Stunde - „ähnlich wie beim Fußball“.
Ermutigend sei zudem die Tatsache, dass der Vorverkauf „solide bis gut“ läuft; allein 5000 Tickets für die Berliner Philharmoniker sowie 3000 Tickets für die Konzerte mit Teodor Currentzis seien innerhalb weniger Wochen verkauft worden.
Das vorgestellte Programm ist das Ergebnis einen „eineinhalbjährigen kreativen Prozesses“ – und es überzeugt durch ein erweitertes, attraktives Konzept: Wie bereits mehrfach angekündigt, soll dabei die Kurstadt als Sehnsuchtsort und als einstige „Sommerhauptstadt Europas“ gestärkt werden; dieser Gedanke soll das Programm in Zukunft wie eine Art „Leitmotiv“ durchziehen.
Acht Festivals stehen dabei im Zentrum: Neben den bisherigen Oster- und Pfingstfestspielen (mit den Berliner Philharmonikern und dem SWR Symphonieorchester) sowie dem neu ins Leben gerufenen herbstlichen Tanzfestival mit John Neumeier sind dies unter anderem die Sommerfestspiele, die künftig unter dem Namen „La Capitale d‘ été“ über die Bühne gehen: Gestaltet werden sie von Yannick Nézet-Seguin und dem Chamber Orchestra of Europe, und auf dem Programm stehen Komponisten, die früher in Baden-Baden den Ruf der „Sommerhauptstadt“ begründen, wie etwa Johannes Brahms, Clara und Robert Schumann, dazu deren weitgehend unbekannte Zeitgenossin Louise Farrenc.
Auch die von Thomas Hengelbrock kuratierten Herbstfestspiele spiegeln diesen Gedanken: Der Titel „La Grande Gare“ soll die Achse nach Paris stärken und verweist darauf, dass sich im beginnenden Eisenbahnzeitalter in Baden-Baden einst Größen wie Dichter und Musiker trafen – so, wie sich heutzutage in Baden-Baden Künstler aus aller Welt „die Klinke in die Hand“ geben. Auch junge, aufstrebende Stars bekommen dabei ein Podium, und der europäische Gedanke soll sich künftig auch in Gesprächskreisen niederschlagen. Zu diesem „europäischen Gedanken“ gehört in Baden-Baden auch die Beziehung zu Russland; das Festival „Russischer Winter“ (das traditionelle Gastspiel des Mariinski-Theaters) bringt dies zum Ausdruck.
Außerdem durchzieht der Gedanke der „Partizipation“ das Festspiel-Programm: Ein eigenes Festival im Februar steht unter dem Motto „Takeover“ („Die Jugend übernimmt das Festspielhaus“). Dabei ist Techno-Jazz oder Samba zu erleben – doch dies nicht nur aus der Distanz, sondern zum Mitmachen, was die Nähe zu den Künstlern stärken soll. Auch Baden-Badens reizvolle Umgebung wird mit einbezogen; so sucht beispielsweise das Angebot „Wandern mit dem DJ“ nach einer Verbindung zwischen Natur und Kultur.
Doch das Thema „Partizipation“ (Stampa bezeichnet dies als „Festspielhaus-DNA“) betrifft nicht nur die Jugend, sondern auch ältere Generationen: Im Rahmen der Herbstfestspiele ist zum Beispiel ein deutsch-französischer Projektchor mit anschließendem Konzert geplant; professionell begleitet wird er durch den Balthasar-Neumann-Chor. Benedikt Stampa betont, er erwarte, „dass sich die Künstlerinnen und Künstler solchen Ideen öffnen.“
Der Vorverkauf für das neue Programm beginnt am Montag, den 22. November.