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Im Oktober starten die Weingartner Musiktage - Vorverkauf läuft

(red.) Am 7. Oktober starten die "Weingartner Musiktage Junger Künstler" in ein abwechslungsreiches Festival-Programm; der Vorverkauf hat bereits begonnen: Das Eröffnungskonzert bestreiten die Luzerner Sängerknaben mit Musik aus der Tradition der englischen Kathedralchöre. Um 20 Uhr beginnt das Programm in der katholischen Kirche und wird anschließend in der evangelischen Kirche fortgesetzt.
Unter dem Titel „Young Elites“ präsentiert das Festival auch in diesem Jahr hochtalentierte Nachwuchsmusiker, die beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu den Besten gehörten. Am Freitag, 13. Oktober sind sie um 19 Uhr im „Goldenen Löwen“ zu Gast.
Nicht nur Klassik, sondern auch Jazz und Crossover bereichern zudem das Programm: So verbindet der Tubist Andreas Martin Hofmeir beispielsweise Klassik, Jazz und Kabarett in ungewöhnlichen Auftritten, bei denen er nicht nur als Musiker, sondern auch als Moderator, Schauspieler, Kabarettist auf der Bühne steht. Am Sonntag, den 8. Oktober ist er um 11 Uhr im Gewächshaus Stärk mit seiner musikalisch-kabarettistischen Lesung „Kein Aufwand! Teil 1“ zu Gast.
Klavier, Schlagwerk und Tanz verbindet das „Trio Konflikt“ beim „Mutter-Vater-Tochter-Konzert“ am Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf, und zu den diesjährigen „Rising Stars“ gehört die 17jährige Blocklflötistien Lucie Horsch aus den Niederlanden, die 2016 den Concertgebouw Young Talent Award bekam. Sie ist am 20. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf zu hören. Am 15.10. gibt es unter dem Motto „Bela, der Liedersammler“ ein szenisches Familienkonzert über den Komponisten Bela Bartok im „Goldenen Löwen“ (15 Uhr), und Am 22. Oktober enden die Weingartner Musiktage mit dem Abchlusskonzert um 19 Uhr in der evangelischen Kirche. Das vollständige Programm und weitere Informationen unter www.weingartner-musiktage.de

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Festival "A propos ... Japan" an der Karlsruher Musikhochschule

Am morgigen Freitag, den 19. Mai lädt die Musikhochschule Karlsruhe zum Eröffnungskonzert des Festivals „A propos ... Japan“. Beginn ist 19 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum.
Bis Sonntag steht dabei die japanische Musik, aber auch die japanische Kultur und Tradition wie etwa Literatur, Malerei oder die Kunst der Teezeremonie und des Arrangierens von Blumen (Ikebana) im Mittelpunkt. Das Festival ist Teil des Baden-Württemberg-Stipendiums, am Programm beteiligt ist auch die Deutsch-Japanische Gesellschaft.
Derzeit studieren junge Künstler aus 48 Ländern an der Karlsruher Musikhochschule. Im Rahmen des Festivals „Apropos“ (das von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt wird), haben sie die Möglichkeit, ihr Herkunftsland vorzustellen. Das Festival geht bereits zum dritten Mal über die Bühne, die bisher vorgestellten Länder waren Estland und Spanien. (Das genaue Programm sehen Sie unter www.hfm-karlsruhe.de).

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Seltenes Werk: Reutters Oper "Die Brücke von San Luis Rey" an der Musikhochschule

(red.) Das Institut für Musiktheater an der Musikhochschule Karlsruhe bringt „Die Brücke von San Luis Rey“ von Hermann Reutter (1900-1985) auf die Bühne: Premiere ist am 27. April um 19.30 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum, weitere Aufführungen gibt es am 29. April sowie am 2. und 4. Mai.
Ende der 1920er Jahre entstand die so genannte „Funk-Oper“ – eine Oper, die nicht für die Bühne, sondern für die Ausstrahlung im Hörfunk konzipiert war. Zu den frühen Werken gehörte unter anderem „Der Lindberghflug“ (1930) von Bertolt Brecht, Kurt Weill und Paul Hindemith. Nach dem zweiten Weltkrieg genoss die Funkoper eine gewisse Popularität. Beliebte Werke waren „Die Flut“ von Boris Blacher (1946), Hans Werner Henzes Kafka-Adaption „Ein Landarzt“ (1951) oder eben Hermann Reutters „Die Brücke von San Luis Rey“ (1954).
Reutters Oper wurde kurz darauf auch auf der Bühne verwirklicht. Der Kritiker der „Zeit“ lobte damals die Musik für ihre „melodische Eindringlichkeit, die den Bericht zum Bildnis, die Handlung zur Vision erhöht.“
Um „Die Brücke von San Luis Rey“ in unserer Zeit überzeugend auf die Bühne zu bringen, ersetzt Regisseurin Andrea Raabe den Chronisten (eine Sprechrolle) durch eine Journalistin, die den weltlichen Gegenpart zum Franziskanermönch Juniper bildet. Sie stellt aus heutiger Sicht Fragen nach Schicksal oder Fügung und recherchiert die Lebensgeschichten der fünf Opfer.

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Toccarion Baden-Baden: Ferienprogramm mit Filmmusik

(red.) Das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden lädt im Rahmen des Ferienprogramms vom 18. bis 21. April zu einem Workshop über Filmmusik und geht dabei diesen Fragen nach: "Funktioniert ein Film überhaupt ohne Musik? Welche Wirkung hat Musik auf den Zuschauer?"
Neben Experimenten zum Thema Musik und Film warten im Ferienprogramm (jeweils 10 bis16 Uhr) auf die teilnehmenden Kinder auch Spiele im Park und an den Stationen. Ob nun eigene Filmmusik zu einem Stummfilm komponiert wird, ein Drehbuch geschrieben oder berühmte Filmszenen nachgespielt werden – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, das Ferienprogramm richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.

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Neue "Adler Büttner Stiftung" unterstützt Karlsruher Musikhochschule - heute erstes Konzert

(red.) Jedes Jahr fördert der "Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb“ junge Pianistinnen und Pianisten der Musikhochschule Karlsruhe: Dies ist eine private Initiative des Karlsruher Rechtsanwalts Hermann Büttner, und neben der Ausrichtung dieses Wettbewerbs sind es Stipendien und Sonderpreise, die jungen Pianistinnen und Pianisten ihren Weg ins Berufsleben erleichtern.
Um diese Unterstützung nachhaltig zu sichern, haben Hermann Büttner und seine Ehefrau Edith Adler-Büttner jetzt die „Adler Büttner Stiftung“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Förderung der musikalischen Ausbildung sowie die Berufsvorbereitung von Studierenden und Vorschülern der Musikhochschule Karlsruhe. Dies soll durch Wettbewerbe und Fortbildungsveranstaltungen, aber auch durch die besondere Unterstützung ausgewählter Projekte der Hochschule geschehen.
Das erste Projekt der Stiftung ist der Start einer neuen Konzertreihe an der Musikhochschule - der „Gottesauer Schlosskonzerte“, die am heutigen Samstag, den 25. Februar beginnen. Das Programm umfasst sowohl reine Klaviermusik als auch Kammermusik mit Klavier von Joseph Haydn, Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms. Zu den Interpreten gehören neben Preisträgern des "Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerbs" auch Prof. Wolfgang Meyer (Klarinette), Prof. Martin Ostertag (Violoncello) und Prof. Fany Solter (Klavier). Beginn ist 19.30 Uhr im Velte-Saal der Musikhochschule Karlsruhe.

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Toccarion Baden-Baden: Workshop "Vorhang auf!"

(red.) Zum Workshop unter dem Motto "Vorhang auf" lädt am Samstag, den 4. Februrar ab 10 Uhr das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden. Dabei geht es um Themen wie beispielsweise: Was ist der Unterschied zwischen Oper und Musical? Und was verbindet beides? Wie fühlt es sich an, gleichzeitig als Musiker und Schauspieler auf der Bühne zu stehen? Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind dazu eingeladen, gemeinsam eine eine Musiktheaterszene zu entwickeln und zu proben, die am Ende aufgeführt wird. Außerdem gibt es szenische Spiele zu verschiedenen Emotionen und Charakteren. Für diesen Workshop sind Lesekenntnisse erforderlich
Die Teilnahme am Workshop kostet 10 Euro. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.

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Preis der Europäischen Kirchenmusik für Wolfgang Rihm

(red.) Der Karlsruher Komponist Wolfgang Rihm erhält in diesem Jahr den Preis der Europäischen Kirchenmusik. Dies teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd in einer Presseerklärung mit. Mit dem Preis werden jährlich hochrangige Interpreten und Komponisten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geistlichen Musik geehrt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und der bedeutendste Kulturpreis, den die Stadt Schwäbisch Gmünd zu vergeben hat.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung "für seine großen Verdienste um die Komposition und Lehre zeitgenössischer Musik sowie für sein besonderes Schaffen im Horizont Geistlicher Musik", heißt es in der Begründung. Er verbinde Wort und Ton zu einer überzeugenden Einheit, die stets den Menschen im Blick habe, wesentliche Fragen reflektiere und emotional ergreife.
Geistliche Musik stand jedoch zunächst nicht im Zentrum seines Schaffens, denn eigentlich hatte Wolfgang Rihm mit Vollendung seiner Passionsmusik „Deus Passus“ (2000) sein „Mönchsgewand wieder ablegen wollen“, wird der Komponist zitiert. Doch umfasst sein Oeuvre inzwischen eine Vielzahl geistlicher Werke. Die jüngst fertig gestellten „Requiem-Strophen“ für Soli, Chor und Orchester werden im März in München uraufgeführt.
Wolfgang Rihm zählt zu den wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Die Werke des Stockhausen-Schülers fehlen heutzutage auf keinem Spielplan; aktuelles Beispiel hierfür ist die Auftragskomposition zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg.
Wolfgang Rihm erhält die Auszeichnung im Rahmen des "Festivals Europäische Kirchenmusik" am 15. Juli im Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd. Bisherige Preisträger sind unter anderem Sofia Gubaidulina, Arvo Pärt, Dieter Schnebel, Helmuth Rilling, Frieder Bernius, Marcus Creed, Peter Schreier und der Thomanerchor Leipzig.