Pamina Magazin

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PAMINA Magazin liefert Ihnen hochwertige Beiträge zur klassischen Musik im Raum Karlsruhe, in Baden-Baden und Bruchsal. Wir informieren Sie über Konzerte, Opern, Künstler, CDs. Daneben bieten wir Ihnen einen Veranstaltungskalender.

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Toccarion Baden-Baden lädt zum Workshop

(red.) Zu einem Improvisations-Workshop für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren lädt das Toccarion Baden-Baden am Samstag, den 19.01. ab 10.30 Uhr. Die Kinder entdecken hier, wie Gefühle klingen und Emotionen in Musik übertragen werden. Anschließend können die Kinder selbst Empfindungen in Rhythmus und Ton übersetzen: So entstehen am Ende kleine Kompositionen auf den Instrumenten des Toccarion, die die Kinder ausgiebig kennen lernen dürfen. Kenntnisse nicht erforderlich.
Die Karten kosten 10 Euro; Information und Anmeldung unter 07221/ 3013101 oder toccarion.de.

 

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Bedeutende Auszeichnung für Mitsuko Shirai

(red.) Mitsuko Shirai, Professorin für Liedgestaltung an der Musikhochschule Karlsruhe, erhielt vom japanischen Kaiser den wichtigsten Orden des Landes - "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" - für ihr Lebenswerk und ihre überragenden Verdienste um die Liedkunst, insbesondere das deutsche Lied. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Victoria, Kanada, ist dies die zweite international bedeutende Auszeichnung für die japanische Sängerin.
Vor rund 40 Jahren verließ Mitsuko Shirai ihre Heimat, um als Liedsängerin im Duo mit Hartmut Höll Maßstäbe zu setzen. "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" ist der älteste Orden Japans und darf nur in Anwesenheit des Kaisers verliehen werden. Mitsuko Shirai ist ebenso Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

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Händel-Akademie kann ihre Arbeit fortsetzen

(red.) In diesem Jahr musste die Internationale Händel-Akademie aus finanziellen Gründen pausieren, doch 2019 - vom 24. Februar bis zum 3. März - kann die Arbeit der vergangenen Jahre wieder aufgenommen werden. Dies teilte die Akademie heute in einer Pressemeldung mit.
Im Mittelpunkt der 33. Händel-Akademie stehen neben Georg Friedrich Händel auch Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti. Die Dozenten der vergangenen Akademie im Jahr 2017 konnten erneut gewonnen werden: Anna Bonitatibus und Deborah York (Gesang), Anna Katharina Schreiber (Barockvioline), Guido Larisch (Barockcello) und Kristian Nyquist (Cembalo).
Zwei Abschlusskonzerte mit den Kursteilnehmern sind geplant (am 2. und 3. März); an die Stelle eines Symposiums treten im kommenden Jahr erstmals "Musikalische Mittagsgespräche": Hierbei sprechen Künstler und Wissenschaftler im Zeitraum vom 28. Februar bis 1. März jeweils eine Stunde lang (14 Uhr bis 15 Uhr) an der Karlsruher Musikhochschule über Komponisten und Werke aus dem Kursprogramm. Weitere Informationen unter haendel-akademie.de.

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Karlsruher Rathaus-Konzerte starten am Montag

(red.) Lieder, Balladen und Evergreens im Echo der Zeit eröffnen die spätherbstliche Reihe "Musik im Rathaus": Am Montag, den 5. November sind die beiden Blockflötisten Andrea Ritter und Daniel Koschitzki - vor allem bekannt als Musiker der klassischen Band "Spark" - im Rathaus Karlsruhe zu Gast. Sie musizieren gemeinsam mit der Jazzsängerin Sandie Wollasch; "Echoing Voices" heißt das Programm, bei dem Streifzüge durch Barock, Romantik, Avantgarde, Chanson und Pop zu erwarten sind.
Kostenlose Einlasskarten werden bereits am morgigen Freitag, den 2. November (ab 09.00 Uhr) sowie am 5. November ab 08.00 Uhr im Foyer des Rathauses ausgegeben.
"Marimba & Marsanne" heißt es dann am 14. November, und um "Bilder einer Ausstellung" - mit dem Akkordeonduo "Ad libitum" aus Krasnodar - geht es im Konzert am 28. November. Dem Begriff der Heimat widmet sich am 5. Dezember die kolumbianische Sopranistin Johanna Vargas; das Bläserquintett des Badischen Konservatoriums spielt am 12. Dezember Tänze unter dem Motto "El Porsche negro". Zum Abschluss am 19. Dezember ist die Jugendkantorei Durlach mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern zu Gast.

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Opus Klassik an Studierende der Karlsruher Musikhochschule

(red.) Mit dem neu gegründeten "Opus Klassik", dem Nachfolgepreis des ehemaligen ECHO, sind drei Pianisten der Klavierklasse von Sontraud Speidel an der Musikhochschule Karlsruhe ausgezeichnet worden: Frank Dupree, Uram Kim und Adrian Brendel erhielten den Preis für ihre CD mit Werken von George Antheil (Klavierkonzert Nr. 1 und "A Jazz-Symphony", aufgenommen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) in der Kategorie "Konzerteinspielung des Jahres, 20./21. Jahrhundert". Die Preisverleihung findet am 14. Oktober im Konzerthaus Berlin statt.

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Festspielhaus Baden-Baden zieht positive Bilanz

(red.) Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, zog nach der letzten Vorstellung eine positive Saisonbilanz. Insgesamt kamen 198 000 Besucher zu den Veranstaltungen des Hauses. Davon sahen und hörten 191 000 Menschen die 128 Veranstaltungen im Festspielhaus selbst und 7000 Besucher waren bei den 38 Veranstaltungen außer Haus (Kinder- und Kammeroper, Meisterkonzerte, kleine Kinder- und Jugendformate) zu Gast. Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern waren dabei der Publikumsmagnet Nummer eins. „Wir sind aber auch sehr zufrieden, dass die Residenzen des Hamburg Ballett John Neumeier sowie des Mariinsky Balletts einen ungebrochenen Zustrom erleben“, so Andreas Mölich-Zebhauser. Erfolgreiche Gastspiele erlebte das Festspielhaus Baden-Baden nach eigenen Angaben auch im Entertainment-Bereich, wo Bob Dylan für eine besonders große Aufmerksamkeit sorgte. Mölich-Zebhauser geht im September 2018 in seine letzte Saison, danach übergibt er das Festspielhaus im Sommer 2019 an seinen Nachfolger Benedikt Stampa. Die neue Saison beginnt am 27. September mit den Wiener Philharmonikern und Herbert Blomstedt; bei den kommenden Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern steht die Verdi-Oper „Otello“ im Mittelpunkt. Im Herbst 2018 kommt das Hamburg Ballett unter John Neumeier mit seinen beiden Stücken „Bernstein Dances“ und „Anna Karenina“ nach Baden-Baden. Über Weihnachten tanzt das Mariinsky Ballett „Schwanensee“ und präsentiert daneben neue Ballette.

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Saison-Bilanz des Staatstheaters: Großes Minus in der Oper/ Ballett, Konzerte und Schauspiel mit Zuwächsen

Zum Ende der Spielzeit hat das Staatstheater Karlsruhe seine Saison-Bilanz vorgelegt. Dabei verzeichnet das Haus in der Sparte Oper diesmal einen außergewöhnlich starken Besucherrückgang von 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt besuchten 82943 Zuschauer die Opernaufführungen des Staatstheaters, in der vergangenen Spielzeit waren es noch 97355. Zugleich ist dies auch der niedrigste Wert seit Beginn der Intendanz von Peter Spuhler: In den Spielzeiten zuvor verzeichnete die Karlsruher Oper zwischen 95 000 und 105 000 Besucher.
Die Verantwortlichen führen dies vor allem auf den Ring-Zyklus zurück, der zweimal aufgeführt wurde. Beide Zyklen seien ausverkauft gewesen, jedoch habe man dafür an anderer Stelle Einsparungen vornehmen müssen. Allerdings räumte man ein, dass andere Aufführungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätten: „Die Abstände zwischen den ausverkauften Vorstellungen waren diesmal größer als sonst“, so der kaufmännische Leiter, Johannes Graf-Hauber.
Dass das Staatstheater gegenüber dem Vorjahr dennoch einen Zuwachs von rund 4000 Besuchern (auf insgesamt 284504) verzeichnet, ist anderen Sparten zu verdanken. Glänzend steht beispielsweise das Ballett unter Birgit Keil da: Hier gab es eine Auslastung von 99%, (in der Oper waren es nur rund 70%). Insgesamt besuchten 49501 Besucher die Ballett-Aufführungen, das ist ein Zuwachs von 16,52%. Ebenso verzeichen die Konzerte unter GMD Justin Brown ein Plus: Hier stiegen die Besucherzahlen von 35315 auf 39446, das sind 11,7 %. Ein Plus (von 68104 auf 75966 Besuchern) vermeldet auch das Schauspiel unter Axel Preuß.
Außerdem gibt es einige personelle Veränderungen: Zur Spielzeit 2018/19 wechselt Operndirektor Michael Fichtenholz nach Zürich, Schauspielchef Axel Preuß geht nach Stuttgart, und Beata Anna Schmutz (Volkstheater) wechselt nach Mannheim.

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Absage von Anna Netrebko in Baden-Baden

(red.) Aufgrund einer Virusinfektion müssen Anna Netrebko und Ihr Ehemann Yusif Eyvazov ihren Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden im Rahmen der Opernaufführung „Adriana Lecouvreur“ am 20. und 23. Juli 2018 absagen. Dies teilte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser heute mit. Stattdessen springen die Sopranistin Tatiana Serjan und der Tenor Mirgran Agadzhanyan kurzfristig für die beiden erkrankten Künstler ein. Tatiana Serjan arbeitete unter anderem mit Riccardo Muti an der Mailänder Scala sowie bei den Salzburger Festspielen und in New York. Unter der Leitung von Valery Gergiev sang sie in wichtigen Hauptrollen ihres Repertoires und ist mittlerweile auch beim Publikum in Berlin, Wien und Zürich ein umjubelter Gast. In Baden-Baden wird sie in der Titelpartie der Oper „Adriana Lecouvreur“ debütieren. Der aus Rostow am Don stammende Tenor Migran Agadzhanyan war unter anderem in Titelpartien von Verdi- und Puccini-Opern in Lyon und am Royal Opera House Covent Garden in London zu hören. Er übernimmt in Baden-Baden die Partie des Maurizio.

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Carl Flesch Akademie Baden-Baden lädt zu zahlreichen Konzerten

(red.) Die Villa des Geigers und Pädagogen Carl Flesch war einst der sommerliche Treffpunkt junger internationaler Künstler, darunter Max Rostal oder Ivri Gitlis. Daraus entstand in den Sechziger Jahren die „Carl Flesch Akademie“ Baden-Baden mit ihren Meisterkursen für Streicher.
Am 12. Juli beginnt die diesjährige Akademie mit ihren zahlreichen Konzerten im Kurhaus. Die rund 50 Teilnehmer erhalten Unterricht durch die Professoren und Dozenten Saschko Gawriloff (Violine), Hartmut Rohde (Viola), Wolfgang Boettcher (Violoncello) und Janne Saksala (Kontrabass). Unter der künstlerischen Leitung von Pavel Baleff, dem Chefdirigenten der Philharmonie Baden-Baden, präsentieren sich die jungen Musiker außerdem in verschiedenen Kammerkonzerten oder als Solisten in einem der beiden Orchesterkonzerte. Am Ende der Meisterkurse werden Preise und Stipendien vergeben.
Den Auftakt der Konzertreihe macht das Preisträgerkonzert am Freitag, 13. Juli, ab 20 Uhr im Weinbrennersaal des Kurhauses. Die Preisträgerin von 2017, Ioana Cristina Goicea, spielt gemeinsam mit der Philharmonie Baden-Baden das Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms.
In den Kammerkonzerten „Junge Meister musizieren“ präsentieren sich die Teilnehmer an sechs Terminen im Runden Saal des Kurhauses. Die Konzerte finden täglich statt: von Montag, 16.7., bis Freitag, 20.7., sowie am Sonntag, den 22.7., jeweils ab 20 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden kommen der Akademie zugute. Das Abschlusskonzert Kammermusik findet am Dienstag, 24. Juli, ebenfalls ab 20 Uhr im Runden Saal statt.
Am Samstag, den 21. Juli stellen sich besonders herausragende Teilnehmer in einem Orchesterkonzert unter der Leitung von Werner Stiefel vor, und mit dem Abschlusskonzert am Mittwoch, den 25. Juli endet die Akademie. Alle Orchesterkonzerte beginnen jeweils um 20 Uhr im Weinbrennersaal.
Karten für die Orchesterkonzerte sowie das Abschlusskonzert Kammermusik sind erhältlich beim Ticketcenter Trinkhalle, Telefon 07221 932700 oder per e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Infos zur Akademie und den Konzertprogrammen unter www.philharmonie.baden-baden.de

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Grötzinger Musiktage: Blechbläser, Barockmusik, Tanz

Am Sonntag, den 8. Juli starten die Grötzinger Musiktage: Die sommerliche Konzertreihe, vom Geiger und Komponisten Felix Treiber ins Leben gerufen, beginnt mit dem Blechbläserensemble „Mannheim Brass“. Auf dem Programm dieses Eröffnungskonzerts stehen Werke von Telemann, Piazzolla, Gershwin, Bernstein, Jan Bach und Reinold Weber.
Das Gottesauer Ensemble um den Barockcellisten Dmitri Dichtiar, Dozent an der Karlsruher Musikhochschule, gestaltet das zweite Konzert am 14. Juli: Hier sind Werke der Karlsruher Hofmusiker Johann Melchior Molter und Joseph Aloys Schmittbaur zu hören; dazu die Kantate „Die Glut des Zorns, das Feuer der Rache“ von Georg Philipp Telemann und „Salve Regina“ von Johann Adolf Hasse. Solist in den Vokalwerken ist der Counter-Tenor Franz Vitzthum. Beide Konzerte beginnen um 19 Uhr in der evangelischen Kirche in Grötzingen.
Eine Besonderheit sieht das Abschlusskonzert mit dem Ensemble Sorpresa am 22. Juli (19 Uhr, Begegnungsstätte Grötzingen) vor: Hier wird erstmals Kammermusik mit Tanz verbunden. Beeiligt ist das Ballettstudio „La Remise“; die Choreografien stammen von Hélène Verry. Zu erleben sind Werke von Karol Szymanowski („Mythen“ op. 30 ), Bartok („Kontraste“), dazu Franz Schrekers „Wind“ - eine Tanzszene nach einer Dichtung von Grete Wiesenthal – und „La Revue de Cuisine“ von Bohuslav Martinu, eine Suite, in der der Komponist Küchenutensilien um den Herd tanzen lässt.