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Internationaler Orgelsommer startet am 18. Juli: Vorverkauf hat begonnen

(red.) In diesem Jahr wird nicht nur das „Jahr der Orgel“ gefeiert, sondern an der Evangelischen Stadtkirche feiert man außerdem die 25. Ausgabe des mittlerweile überregional bekannten „Karlsruher Orgelsommers“. Bereits im vergangenen Jahr war es bemerkenswert, dass die Verantwortlichen in der unsicheren Pandemie-Lage ein international besetztes, attraktives Festival organisieren konnten – was von den Menschen auch dankbar angenommen wurde.
Den diesjährigen Orgelsommer eröffnet am Sonntag, 18. Juli Sarah Kim aus Paris. Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit war sie unter anderem in der Kathedrale Notre-Dame in Paris, in der Westminster Abbey, in Mont St. Michel, in der Königlichen Kapelle von Versailles, im Musikverein Wien und der Berliner Philharmonie zu Gast und ist derzeit Organistin am Oratorium des Louvre in Paris. In Karlsruhe wird sie Werke von Bach, Duruflé und Glass spielen.
Am 25. Juli gastiert Andrew Forbes aus Glasgow in der Stadtkriche; der Preisträger des Internationalen Orgelwettbewerbs Nordirland spielt Werke von Byrd, Clérambeault und James McMillan. Ebenfalls Musik von Louis-Nicolas Clérambeault spielt am 1. August 2021 der Hausherr der Stadtkirche, Christian-Markus Raiser, dazu Musik unter anderem von Bach und Saint-Saens, dessen 100. Todestag in diesem Jahr begangen wird.
Am 8. August kommt Stanislav Surin aus Bratislava. Er ist Gründer und Organisator mehrerer Orgelfestivals in der Slowakei und spielt in Karlsruhe Musik von Bach und Petr Eben, dazu eigene Werke. Aus New York kommt am 15. August Felix Hell aus mit Werken von Nicolas de Gigny, Bach und Liszt. Hell ist Organ Artist Associate an der St. Peter's Lutheran Church in Manhattan. Das Festival beendet am 22. August der junge Organist Alcee Chriss aus Dallas mit Musik von Bach, Reger, Sowerby und Whitlock. Chriss ist außerdem Preisträger zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe und konzertiert in großen Konzerthäusern der USA und Frankreich.
Alle Konzerte beginnen um 20.30 Uhr; das Künstlergespräch „Auf dem Blauen Sofa“ entfällt auch in diesem Jahr. Der Vorverkauf hat bereits begonnen; weitere Informationen über www.musikanderstadtkirchekarlsruhe.de

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Klavierabend und "Katzenmusik": Auch die Hemingway Lounge spielt wieder live

(red.) Auch die Karlsruher Hemingway Lounge spielt wieder vor Publikum, und damit sind beispielsweise auch die Kammermusikabende zurück: Am Sonntag, den 20. Juni gastiert ab 18 Uhr die japanische Pianistin Chisako Okano in der Lounge. Das ursprünglich geplante Programm „Paris - Moskau“ wird auf einen späteren Termin verschoben; an diesem Abend heißt es stattdessen "Von Bach bis Bricht" – gemeint ist der Pianist und Komponist Walter Bricht, geboren 1904 in Wien. Den Abend moderiert Michael Bartsch.
Dem Thema „Katzen und Musik“ (gleich „Katzenmusik?“) widmen sich die Geigerin Ani Aghabekyan, der Klarinettist Daniel Bollinger und und der Autor Mario Ludwig am Mittwoch, dem 23. Juni (ab 19.30 Uhr). Ludwig liest dazu aus seinem Buch „Mein Leben als Dosenöffner“, während die beiden Musiker den Tieren musikalisch „auf den Pelz rücken“ wollen.
Eine kleine Operngala mit jungen Künstlern– und zwar live und per Stream – gibt es am Freitag, den 25. Juni ab 20 Uhr in der Reihe "Opera on tap". 

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Staatstheater Karlsruhe spielt wieder vor Live-Publikum

(red.) Auch das Staatstheater Karlsruhe öffnet erstmals seit dem Lockdown wieder seine Pforten für das Publikum: Mit dem Kinderkonzert am 20. Juni werden zuerst die Familien im Großen Haus willkommen geheißen. Am 26. und 27. Juni öffnet dann endlich auch die Oper wieder – und zwar mit der zweiteiligen Premiere „Vorspiel zu Ariadne Auf Naxos / Das Wundertheater“. Im Kleinen Haus gibt es am 29. Juni das Schauspiel „Mozart und Salieri“. Am 4. Juli folgt das 8. Sinfoniekonzert, und das Ballett „Der Feuervogel“, das vor kurzem bereits digital zu sehen war, ist an drei Terminen zu erleben: am 10., 11. und am 16. Juli. Zum Spielzeitende am 23. Juli ist die Generalprobe des Chorprogramms „Viva la Diva!“ für die Besucher geöffnet.
Bereits ab diesem Wochenende lädt das Staatstheater außerdem zu einem Open-Air-Programm. Einen zunächst noch digitalen Vorgeschmack auf das Chorkonzert „Auf den Flügeln des Gesangs“ gibt es am morgigen Samstag, den 12. Juni (19.30 Uhr); zu sehen sind mehrere Ausschnitte aus dem Programm in einem halbstündigen Film.
Tickets für die Veranstaltungen, die im Haus stattfinden, sind jeweils 7 Tage vorher im Onlineverkauf erhältlich.

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Festspielhaus Baden-Baden darf für 500 Besucher öffnen

(red.) Das Festspielhaus Baden-Baden darf ab Anfang Juli nun doch mit mindestens 500 Zuhörern pro Veranstaltung planen. Dies teilte das Haus am heutigen Freitag mit. Das baden-württembergische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration habe einen entsprechenden Modellprojekt-Antrag genehmigt. Zunächst war das Haus bei der Auswahl der 19 Modellprojekte nicht berücksichtigt worden.
„In konstruktiven Gesprächen konnten wir die Fachbehörden davon überzeugen, dass unser Hygiene-Konzept im 2500-Plätze-Saal im Herbst 2020 mit 500 Gästen aufgegangen ist“, wird Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa zitiert. „500 Gäste bedeutet bei uns 25 Prozent Platzauslastung. Das ist das Minimum, mit dem wir die Konzerte und Opernaufführungen im Sommer kalkulieren können. Es gibt in Baden-Württemberg und in Deutschland kein vergleichbares Haus. Daher fielen wir bei den jüngsten Öffnungs-Szenarien ein wenig unglücklich durchs Raster.“
Nach der Genehmigung aus der Landeshauptstadt können für den Beethoven-Zyklus (2.-10. Juli) mit dem Chamber Orchestra of Europe und Yannick Nézet-Séguin nun weitere Tickets in den Vorverkauf gehen. Auch für die „Winterreise“ mit Joyce DiDonato wird es zusätzliche Tickets geben.
Ab sofort können sich Interessenten auf Wartelisten eintragen lassen. Weitere Informationen auf www.festspielhaus.de und unter 07221 / 30 13 101.

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Durlacher Stadtkirche lädt zur "Orgelmusik um 12"

(red.) Die Stadtkirche Durlach lädt erneut zur Reihe „Orgelmusik um 12“: Zwischen dem 12. Juni und dem 17. Juli können die Besucher jeden Samstag zur Einkaufszeit auf diese Weise ein wenig Ruhe tanken. Im Mittelpunkt der 30-minütigen musikalischen Andachten steht jeweils ein anderes Kirchenlied; zum Auftakt präsentiert Bezirkskantor Johannes Blomenkamp Bearbeitungen zu „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwarten Bearbeitung von Johann Sebastian Bach und Johann Gottfried Walther.
In den kommenden Wochen werden neben Johannes Blomenkamp auch Dieter Cramer, Kantor an der Auferstehungskirche Rüppurr, Konja Voll aus Bensheim, Joachim Schreiber aus Simmern und Leon Tscholl (Freiburg) an der Stumm-Goll-Orgel der Stadtkirche Durlach musizieren. Die Organisten spielen aus dem traditionsreichen und Kanon evangelischer Kirchenmusik. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher unbekanntere Lieder und Komponisten entdecken, beispielsweise am 17. Juli den auf dem Sonnengesang des Franz von Assisi basierenden Choral „Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf“.
Das Format der kurzen Orgelmusiken hat sich in den vergangenen Jahren während der Karlsruher Orgelspaziergänge bewährt. 30 Minuten bilden ein Zeitfenster, in dem sich diverse Themen organistisch entfalten lassen und sind zugleich kurz genug, um die Gelegenheit zu geben, sich in das Genre Orgelmusik "einzuhören".
Bei dieser Reihe gilt das aus den Gottesdiensten bekannte Schutzkonzept der Stadtkirche Durlach. Schnelltest, Impf- oder Genesungsnachweis sind bei diesen Gottesdiensten nicht notwendig.

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"Neustart Kultur" an der Christuskirche Karlsruhe

(red.) Bereits während des Corona-Lockdowns zeigten sich die Karlsruher Kirchen sehr einfallsreich darin, unter den gegebenen Umständen kleinere Konzerte und musikalische Andachten anzubieten. Mit den Lockerungen ist dies nun wieder in einem größerem Umfang möglich, und so möchte auch die Christuskirche mit einem „Neustart Kultur“ das Konzertgeschehen wiederbeleben: Am Sonntag, den 13. Juni gibt es eine Orgelmatinee in der Reihe „Junge Talente“ in Zusammenarbeit mit dem Max-Reger-Institut. Der Organist Martin Kohlmann aus Hannover interpretiert in der 30-minütigen Orgelmatinee Werke von Max Reger und Johann Sebastian Bach.
Ebenfalls am kommenden Sonntag sind im Gottesdienst um 18 Uhr Motetten von Bach, Mendelssohn und Distler mit dem Ensemble Polyphonia zu hören. (Hierzu wird ebenfalls ein Livestream angeboten).
„Bach obligat“ heißt es am Samstag, den 26. Juni (bereits um 17 Uhr): Dies ist ein fächerübergreifendes Projekt der Gesangs-, Instrumental- und Dirigierklassen der Musikhochschule Karlsruhe. Zu hören sind Kantaten von Johannes Sebastian Bach. Am Sonntag, den 27. Juni (18 Uhr) gibt es „Schätze aus der Landesbibliothek“ mit dem Gottesauer Ensemble.
Es wird darum gebeten, sich sich auf der Homepage der Christuskirche über Anmeldung und Zugang zu informieren.

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Ettlinger Schubertiade lädt am kommenden Montag zum Konzert

(red.) Mit fallender Inzidenz im Landkreis Karlsruhe und weiteren Öffnungsschritten darf nun auch in den Innenräumen wieder musiziert werden, und so lädt die Ettlinger Schubertiade bereits am Montag, den 7. Juni zu einem Liederabend mit Schuberts „Schöner Müllerin“ in die Stadthalle Ettlingen. Die Veranstalter rechnen „fest mit dem zweiten Öffnungsschritt“, heißt es in der Mitteilung.
Zu Gast sind drei junge Liedduos aus der Schubertklasse von Thomas Seyboldt an der Stuttgarter Musikhochschule. Wegen der aktuellen Abstandsregeln und der noch beschränkten Besucherzahl findet das Konzert zweimal, um 17.30 Uhr und um 20 Uhr statt. Zuhören kann, wer vollständig geimpft oder genesen ist, oder einen tagesaktuellen negativen Test vorlegt.
Hinweis: Der Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Es gibt keinen üblichen Kartenvorverkauf und keine Abendkasse. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Bestellungen vergeben. Konzertkarten kosten 25 Euro (ermäßigt 15 Euro). Mitglieder des Freundeskreises zahlen 20 Euro. Weitere Informationen unter www.schubertiade.de

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Schlossfestspiele Heidelberg starten am 12. Juni

(red.) Am Samstag, den 12. Juni eröffnen die Heidelberger Schlossfestspiele ihr Live-Programm mit der Premiere der Komödie „Das Spiel von Liebe und Zufall“ von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux; Beginn ist 20.30 Uhr. Tags darauf, am Sonntag, den 13. Juni (18.30 Uhr), lädt der Opernchor des Theaters Heidelberg zur Revue „Souvenirs, Souvenirs!“ auf das Sonnendeck der Bäderterrasse.
Am Samstag, den 19. Juni um 20.30 Uhr hat im Schlosshof die Operette „Im Weißen Rössl“ Premiere, und am am Dienstag, den 29. Juni (18.30 Uhr) folgt das Musiktheater „Songs My Mother Taught Me“ - ein Stück rund um das Thema „Heimat“ mit den Mitgliedern des Opernensembles. Außerdem gibt es Tanz und Konzerte im Schlosshof. Weitere Informationen unter www.theaterheidelberg.de/festival/heidelberger-schlossfestspiele

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Freischaffenden Künstlern ein Gesicht geben

(red.) Angelehnt an das Projekt „Kulturgesichter“ hat jetzt eine Initiative aus freien Künstlern gemeinsam mit dem Karlsruher Staatstheater das Projekt „SOLO-DARITÄT 0721“ ins Leben gerufen. Dabei will man sich „solidarisch mit den Solo-Selbständigen der Karlsruher Kulturbranche zeigen und auf diesem Weg zumindest einige freie Kulturschaffende sichtbar machen“, heißt es in einer Mitteilung des Staatstheaters. In den letzten Wochen seien „Kapazitäten und Netzwerke“ genutzt worden, um eine audiovisuelle Plattform für Selbstständige zu schaffen. Dort berichten sie von ihrer Arbeit und ihrem Schicksal.
Entstanden sind persönliche Episoden, die ab heute auf der Website und im Youtube-Kanal des Staatstheaters gezeigt werden. Wöchentlich werden die Videos veröffentlicht; bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 können die einzelnen Episoden abgerufen werden.

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Kein Modellprojekt für das Festspielhaus Baden-Baden

(red.) Das Sozialministerium und die Kommunalen Landesverbände geben vorläufig grünes Licht für insgesamt 19 Modellprojekte aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen; insgesamt 83 Anträge waren eingegangen, allein 39 aus dem Bereich Kultur. Das Festspielhaus Baden-Baden – hier hatte man gehofft, das Haus demnächst für 500 anstatt für 250 Gäste öffnen zu können - befindet sich allerdings nicht darunter.
Die Vorhaben umfassen insbesondere die Bereiche Tourismus, Kultur, Kinder- und Jugendarbeit sowie den Sport. Kriterien für die Auswahl, so heißt es in der Mitteilung des Ministeriums, waren unter anderem „die Übertragbarkeit der Projekte auf den jeweiligen Lebens- und Branchenbereich, die Qualität von Test- und Hygienekonzepten sowie die digitale Kontaktpersonennachverfolgung und vor allem eine zeitnahe Durchführung.“ Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis stabil unter 100 liegt. Ausgewählt als Modellprojekt wurden in der Region unter anderem die Volksschauspiele Ötigheim.