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Auszüge aus dem "Messias" in der Stadtkirche Durlach/ Johannes Blomenkamp wird "Kirchenmusikdirektor"

(red.) Auszüge aus Händels „Messias“ sind am Samstag, 30. und Sonntag, 31. Oktober (20 Uhr und 18 Uhr) in der Durlacher Stadtkirche zu hören: Bezirkskantor Johannes Blomenkamp hat aus dem beliebten Oratorium einige Chöre und Arien zusammengestellt. Im Anschluss an das Konzert am 30.10. wird ihm außerdem der Titel „Kirchenmusikdirektor“ durch Kord Michaelis, dem Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Landeskirche in Baden, verliehen. Dies hatte die Landeskirche bereits im März bekannt gegeben.
„Karlsruhe hat sich in den letzten Jahren zu einem deutschlandweit beachteten Zentrum der evangelischen Kirchenmusik entwickelt,“ äußerte sich Kord Michaelis laut einer Pressemitteilung; das sei nicht zuletzt der „sehr guten Teamarbeit der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker“ unter Leitung von Bezirkskantor Johannes Blomenkamp zu verdanken.
Bei der (pandemiebedingt) gekürzten Fassung des „Messias“ stehen Chöre und Arien aus allen Abschnitten des Werkes auf dem Programm - auch solche, die bei einer Gesamtaufführung in der Regel gestrichen werden. Die Durlacher Kantorei singt in kammermusikalischer Besetzung. Die Solopartien übernehmen Carmen Buchert (Sopran), Alexandra Rawohl (Alt) und Christian Rathgeber (Tenor). Es spielen Mitglieder der Camerata 2000.

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Akademische Feier an der Musikhochschule Karlsruhe: Es herrscht wieder Aufbruchstimmung

„Endlich wieder echte Menschen!“ Das war der einhellige Tenor der Redner im Rahmen der Akademischen Feier zur Eröffnung des Wintersemesters an der Musikhochschule Karlsruhe. 102 Studierende beginnen in diesen Monaten ihr Musikstudium in der Fächerstadt – und dies glücklicherweise unter besseren Bedingungen, als es in den zurückliegenden drei Semestern der Fall war. „Wir schauen wieder mutig nach vorne“, äußerte sich Rektor Hartmut Höll zuversichtlich. Seine Amtszeit verlängert sich nun bis ins Jahr 2022; pandemiebedingt konnte noch kein Nachfolger gefunden werden.
„Wir kehren zurück zum Präsenzunterricht und zur Gremienarbeit“, sagte er; auch der Hochschulchor mit hundert Sängern könne wieder proben. „Doch haben wir eineinhalb Jahre Lebenszeit verloren“, sorgt sich Höll: „Ich denke vor allem an Studierende, die vor ihren Probespielen standen, die auf einen detailliert geplanten Karrierestart hofften.“ Ob sich all die verpassten Chancen, die Versäumnisse wieder aufholen ließen, wisse man momentan noch nicht.
Über ihre Chance, in Deutschland studieren zu können, freuten sich indessen jene jungen Künstler, an die unter anderem der Freundeskreis der Hochschule und der Kulturfonds Baden regelmäßig Stipendien vergibt. Zwei Studierende aus Südamerika, die sich ansonsten die Studiengebühr nicht leisten könnten, bedankten sich dafür mit emotionalen Worten.
Dominic Graumann, ein Vertreter des AStA, schilderte die Situation der zurückliegenden Semester aus erster Hand: Anstatt sich mit Komilitonen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen zu können, habe er alleine beim Online-Unterricht vor dem Computer gesessen. „Das bringt mich zu der Frage: Was macht Studieren eigentlich aus?“ Denn gerade beim Musizieren sei das soziale Miteinander wichtig.
Die neu gewählte Hochschulratsvorsitzende Evelyn Meining (ihr Vorgänger, der ehemalige baden-württembergische Umweltminister Erwin Vetter, war kurzfristig aus dem Amt ausgeschieden) verwies nachdrücklich darauf, dass Musiker auch für die Unentbehrlichkeit ihrer Kunst einzustehen hätten: „Denn was, wenn nicht die Kunst, bleibt als Spuren menschlicher Zivilisation sonst übrig?“ Unbefriedigend sei deshalb, dass das Thema „Kultur“ auch im Wahlkampf, in den Triellen, keine Rolle gespielt habe.
Die traditionelle „Karlsruher Rede“ hielt Martin Tröndle, Vizepräsident der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In einem umfangreichen Forschungsprojekt („Experimemental Concert Research“) gehen er und sein Team derzeit der Frage nach, weshalb Menschen überhaupt ins Konzert gehen – und auch, warum sie keine Konzerte besuchen. Dabei wird unter anderem untersucht, welche sozialen und emotionalen Faktoren während des Konzerts eine Rolle spielen – bis hin zur Messung von Herz- oder Atemfrequenz. Sämtliche Parameter, so Tröndle, könne man unter dem Prinzip der „Nähe“ zusammenfassen. Kultur, sagte er, spreche den Menschen demnach an, wenn sie in der Lage sei, eine solche Nähe herzustellen.
Eigentlich ist dies ein hoch interessantes, wichtiges Thema – bedauerlich war nur, dass Tröndle dies in seiner der Rede durch zu schnelles, teils unverständliches Sprechen und durch zu viele Fachbegriffe nicht im vollen Umfang vermitteln konnte.
Traditionell wurde die Feier durch Studierende und Dozenten musikalisch umrahmt; besonders hervorzuheben sind dabei Jeongheon Nam (Violoncello) und Mihyeok Gwon (Klavier) mit einer fabelhaften Interpretation zweier Sätze aus der Sonate F-Dur op. 99 von Johannes Brahms. Für einen „fröhlichen Kehraus“ sorgten am Ende einige der „Liebesliederwalzer“ von Brahms.

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Zum 200. Geburtstag von Pauline Viardot: Konzert und Briefwechsel in Baden-Baden

(red.) Zum 200. Geburtstag der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot gibt es in den kommenden Tagen zwei Veranstaltungen in Baden-Baden: In der Reihe „Musik in (Baden-) Baden“ ist am Sonntag, dem 17. Oktober um 11 Uhr im Alten Ratssaal des Rathauses ein Konzert unter dem Motto „Pauline Viardot und ihre Freunde“ zu erleben. Die Ausführenden sind Miriam Alexandra, Sopran; Regina Grönegreß, Mezzosopran; Claus Temps, Bassbariton; Heike Bleckmann und Ira Maria Witoschynskyj, Klavier. Die Moderation des Konzerts hat Joachim Draheim. Der Eintritt zu dieser Matinee ist frei, jedoch nur mit Voranmeldung beim Kulturbüro möglich. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 07221 / 93-2066.
Zum Jubiläum haben außerdem die Musikwissenschaftlerin Beatrix Borchard und Miriam-Alexandra Wigbers einen umfangreich kommentierten Band herausgegeben, in dem der Briefwechsel zwischen Pauline Viardot-Garcia und dem Dirigenten Julius Rietz veröffentlicht wird. Dieser Briefwechsel wird am Dienstag, den 19. Oktober um 20 Uhr in einer Soiree im Theater Baden-Baden vorgestellt - umrahmt mit Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Julius Rietz und Pauline Viardot. Vorgetragen werden die Briefe von den Schauspielern Michaela Lenhart und Sebastian Mirow (Theater Baden-Baden). Es musizieren Miriam Alexandra (Sopran), Claus Temps (Bass-Bariton), Ira Maria Witoschynskyj und Heike Bleckmann am Klavier. Die Moderation liegt bei Beatrix Borchard und Miriam-Alexandra Wigbers.
Tickets sind erhältlich beim Ticketservice in den Kurhaus-Kolonnaden Tel. 07221/ 275233, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie unter www.theater-baden-baden.de

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Virtuelle Jugendoper ausgezeichnet

(red.) Die Jugendoper „Things fall apart - Diggin´Opera II“ - ein Projekt des Festspielhauses Baden-Baden - hat laut einer Pressemitteilung des Hauses den zweiten Platz beim „Junge Ohren Preis 2021“ erhalten. Der Preis, so heißt es in der Mitteilung weiter, sei „der größte Wettbewerb für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum“ und verstehe sich als „Seismograph und Impulsgeber“ für die Entwicklung musikalischer Praxis am Puls der Gesellschaft (auch, was die Musikvermittlung angeht).
85 Einreichungen waren in diesem Jahr nominiert, die Jury schrieb über ihre Auswahl: „Es ist ein Zeichen von großer Gestaltungs- und Innovationskraft, was auch unter Pandemiebedingungen entstehen konnte. Die nominierten Projekte weisen weit über die Zeit der Einschränkungen hinaus und entwerfen erweiterte Möglichkeiten für das Musikleben der Zukunft.“
Das ausgezeichnete Projekt „Diggin´Opera II – Things fall apart“ wurde am 25. April 2021 auf der großen Bühne des Festspielhauses Baden-Baden uraufgeführt. Den kreativen Impuls für ihre gemeinsame Arbeit fanden die Schülerinnen und Schüler im Gedicht „The Second Coming“ des irischen Dichters William Butler Yeats. Darauf aufbauend entwickelten sie mit einem Künstler-Team musikalische und szenische Ideen in Bezug auf die momentane Lebenswirklichkeit der 33 Jugendlichen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Offenburger Oken-Gymnasium und der Limerick Educate Together Secondary School entwickelt. Die künstlerische Verantwortung hatten die „CyberRäuber“ Björn Lengers und Marcel Karnapke, sowie der Regisseur und Theaterpädagoge Rob Doornbos. Der Musiker und Komponist Micha Kaplan komponierte die Musik; die Sopranistin Dana Marbach, die Cellistin Tom Kellner und die Hornistin Merav Goldman vervollständigten das Ensemble. Unterstützt wurde das Projekt von der felicitas und werner egerland stiftung.

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Weingartner Musiktage Junger Künstler starten am kommenden Freitag

(red.) Nachdem das 40. Jubiläum der Weingartner Musiktage im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, wird das Festival nun nachgeholt: Das Eröffnungskonzert am 8. Oktober (19 Uhr, Turmzimmer im Rathaus) gestalten junge Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und des Deutschen Musikwettbewerbs. Am Samstag, den 9. Oktober gastiert der Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund in der evangelischen Kirche Weingarten. Das Programm „Ins Licht“ nimmt dabei auch Bezug auf konkrete Erfahrungen (und Hoffnungen) während der Pandemie-Zeit. Zu hören sind Werke von Bruch, Byrd und Nystedt; im Zentrum steht ein Requiem des Briten Herbert Howells. Beginn ist 20 Uhr. Kammermusik für Blechbläser bietet das österreichische Quintett R.E.T. Chamber Brass am Sonntag, den 10. Oktober in der katholischen Kirche ab 19 Uhr.
Alle weiteren Konzerttermine und Informationen gibt es unter www.weingartner-musiktage.de

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Festival "Orgel und Jazz" in der Stadtkirche Durlach

(red.) Eine ungewöhnliche Facette der Orgel kann man ab Freitag, den 8. Oktober in der Stadtkirche Durlach erleben: Beim Festival „Orgel und Jazz“ (bis 10. Oktober) präsentiert sich das „Instrument des Jahres 2021“ mit aparten Rhythmen und reizvollen Klängen.
Die international gefeierte Jazz-Musikerin Barbara Dennerlein eröffnet das Festival; international trat sie mit ihren teils speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken unter anderem an den Konzertorgeln im International Performing Arts Center (Moskau), der Eismeerkathedrale (Tromsdalen/Norwegen) oder der Trinity Church (New York) auf.
Am Samstag, den 9. Oktober gibt es eine Hommage an den Neubegründer des Tangos: Astor Piazzolla. Im „Tango Nuevo“ greift er die Musik seiner Heimat auf und verbindet sie mit der Musik der New Yorker Jazz-Clubs aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus diesem umfangreichem Schaffen haben Johannes Hustedt (Querflöte), Christoph Obert (Akkordeon) und Bezirkskantor Johannes Blomenkamp (Orgel) eine Auswahl für eine selten gehörte Variante des Jazz-Trios arrangiert. Dazu wird live getanzt.
Am Sonntagabend erkundet Tobias Stolz am Schlagzeug gemeinsam mit dem Organisten Christoph Georgii die Kombination aus „Rythm and Pipes“. Bei allen Konzerten werden Live-Bilder - vom Spieltisch der Orgel und den Tanzdarbietungen - auf eine Leinwand übertragen.
Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr (Freitag und Samstag) und um 18 Uhr (Sonntag). Weitere Informationen unter www.durlacher-kantorei.de

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Tanzfestival mit John Neumeier startet morgen in Baden-Baden

(red.) Am morgigen Freitag, den 1. Oktober, beginnt das zehntägige Gastspiel des Hamburg Ballett im Festspielhaus Baden-Baden: Mit zwei großen Balletten von John Neumeier, einem Ballett von Maurice Bejárt und Aufführungen des Bundesjugendballetts sowie der Ballettschule John Neumeier weitet sich die Residenz zu einem Festival aus.
Eröffnung ist am 1. Oktober mit einer Ballettwerkstatt, die John Neumeier moderiert. „John Neumeier ist bereit, in den kommenden Jahren mit uns ein neues Tanz-Festival unter seinem Namen auszubauen“, wird Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa in einer Mitteilung zitiert. „Damit kommen wir dem Wunsch vieler Tanzliebhaberinnen und Tanzliebhaber nach“.
„Tod in Venedig“, ein Stück von John Neumeier - frei nach der Novelle von Thomas Mann - steht als erstes Ballett am 2. und 3. Oktober auf dem Programm. Musikalisch gespiegelt wird das Künstlerdrama in Werken von Bach und Wagner. Am zweiten Oktoberwochenende ist eine der beliebtesten Choreographien des Hamburg Ballett zu sehen: „Ein Sommernachtstraum“. John Neumeiers Tanzfassung des Shakespeare-Stückes kann man am 8., 9. und 10. Oktober im Festspielhaus erleben.
Daneben präsentieren Alessandra Ferri und Carsten Jung im Theater Baden-Baden am 2. Oktober um 14 und um 20 Uhr das berühmte Kammerballett „L’heure exquise“ von Maurice Béjart. Im Mittelpunkt des Stücks, das auf Samuel Becketts Schauspiel „Oh les beaux jours“ basiert, steht eine starke Frauenpersönlichkeit. Dies ist ein Markenzeichen von Alessandra Ferri, ehemals Primaballerina an der Mailänder Scala.
Seit zehn Jahren gibt es das Bundesjugendballett, und zum Auftakt der Jubiläumsspielzeit gastiert das Ensemble an der Oos. Auf der Akademiebühne Baden-Baden (Cité) stellen die jungen Tänzer am 7. und 8. Oktober Neumeiers Choreographien zur Musik von Bach vor. „John’s-BJB-Bach“ umfasst unter anderem Auszüge aus der „Matthäus-Passion“ und dem „Magnificat“.
Die Jahrgangsbesten der Ballettschule des Hamburg Ballett zeigen im Museum Frieder Burda am 4. Oktober um 18 Uhr einige zum Teil preisgekrönte Choreografien, die sie für den neu eingeführten „Young Creation Award des Prix de Lausanne“ 2021 entworfen haben.

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Karlsruher Orgelwoche beginnt am kommenden Sonntag

(red.) Das Jahr 2021 ist das „Jahr der Orgel“, und hierzu hat die Stadt Karlsruhe einiges aufzubieten: So ist beispielsweise der Karlsruher Orgelsommer seit Jahren ein fester Bestandteil im Kulturkalender; hier wird auf zwei Orgeln in der Evangelischen Stadtkirche musiziert. Die Kirche St. Stephan und die Karlsruher Christuskirche warten mit großartigen Instrumenten aus der Bonner Orgelbaufirma Klais auf, und vor zwei Jahren wurde diese Vielfalt nochmals mit der Lenter-Orgel in der Kleinen Kirche erweitert.
Der katholische Bezirkskantor Patrick Fritz-Benzing bezeichnet Karlsruhe deshalb als „Orgelstadt“, und in der „Karlsruher Orgelwoche“ (vom 26. September bis zum 3. Oktober) soll diese Vielfalt nun in konzentrierter Form erlebbar werden. Gemeinsam mit seinen Kantoren-Kollegen hat er ein vielfältiges Programm zusammen gestellt: Von Raritäten der Orgelmusik über Großbesetzungen mit Chor oder Streichorchester bis hin zu Jazz und Pop in Kombination mit Schlagzeug – das alles in Verbindung mit der Orgel. Kinder und Familien erwartet zudem in der Lutherkirche die Geschichte von der „Orgelmaus“.
Das gesamte Programm in den verschiedenen Karlsruher Kirchen gibt es unter www.kirchenmusik-karlsruhe.de

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CD-Präsentationskonzert mit Werken von Camillo Schumann

Mit seinem berühmten Namensvetter Robert Schumann ist er nicht verwandt, doch der 1872 in Königstein (Sachsen) geborene Camillo Schumann hat ein großes Ouevre in sämtlichen Gattungen hinterlassen - Werke, die heutzutage jedoch weitgehend unbekannt sind, darunter auch für Klarinette. Auf Initiative des Verlages Breitkopf & Härtel hat die Klarinettistin Bettina Beigelbeck gemeinsam mit der Pianistin Jeannette La-Deur zwei Sonaten und eine Serenade auf CD eingespielt, die - in Zusammenarbeit mit SWR2 - beim Label CPO erschienen sind (Besprechung folgt).
Am Samstag, den 25. September stellen die Künstlerinnen die Werke in einem CD-Präsentationskonzert vor: Beginn ist 20 Uhr im Musentempel in Karlsruhe.

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Staatstheater gibt Veranstaltungen für September und Oktober in den freien Verkauf/ nun doch Maskenpflicht am Platz

(red.) Der freie Verkauf für die Vorstellungen des Staatstheaters im September und Oktober ist gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage werden die Kapazitäten in allen Spielstätten erhöht, teilte das Haus mit - zumal laut der neuen Corona-Verordnung vom 16. September nun neben den 3G-Regeln eine generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen gilt. Bisher hatte das Haus nur mit einer Kapazität von 25 Prozent geplant, um einen Kunstgenuss ohne Maske zu ermöglichen.
Nachdem zuerst die langjährigen Abonnenten bei der Platzvergabe bedient worden seien, so heißt es weiter, gibt das Staatstheater nun für die Veranstaltungen in allen Spielstätten im September und Oktober für den allgemeinen Publikumsverkauf frei.