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Stadtkirche Durlach lädt zu Orgelkonzerten

Zu einer Reihe von Kurzkonzerten an der Orgel lädt die Stadtkirche Durlach zwischen dem 27. Juni und dem 25. Juli: Jeden Samstag um 12 Uhr steht jeweils ein anderes Kirchenlied Im Mittelpunkt. Zum Auftakt präsentiert Bezirkskantor Johannes Blomenkamp Bearbeitungen zu „Lobet den Herren den mächtigen König der Ehren“. Das Publikum erwartet unter anderem Johann Sebastian Bachs Komposition aus den „Schübler-Chorälen“ sowie Vertonungen von Max Reger, Johannes Matthias Michel und Hans Friedrich Micheelsen.
In den kommenden Wochen werden neben Johannes Blomenkamp auch Daniel Kaiser und Dieter Cramer, Kantor an der Auferstehungskirche Rüppurr, an der Stumm-Goll-Orgel der Stadtkirche Durlach musizieren. Das Format der 30minütigen Orgelkonzerte hat sich in den vergangenen Jahren während der Karlsruher Orgelspaziergänge bewährt.

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Karlsruhe erleben: Das Gambenconsort "Les Escapades"

Das Kulturamt Karlsruhe unterstützt in der derzeitigen Corona-Pause Künstlerinnen und Künstler bei der Veröffentlichung von Musikvideos, die unter der Website „Karlsruhe erleben“ unter den Rubriken „Kultur in Karlsruhe“/ "Kultur@Home"/ „Film und Musik“ abrufbar sind.
Auch das Gambenconsort „Les Escapades“ vermisst sein Live-Publikum – und das ausgerechnet im Jubiläumsjahr: Seit 20 Jahren engagieren sich Barbara Pfeifer, Franziska Finckh, Adina Scheyhing und Sabine Kreutzberger für die Alte Musik, etwa die Klangwelten des elisabethanischen Zeitalters in England oder der spanischen Blütezeit um 1600. Sie musizierten mit international renommierten Künstlern wie etwa den Sopranistinnen Monika Mauch und Miriam Feuersinger oder dem Countertenor Franz Vitzthum.
Das Jubiläumskonzert ist wegen des eingeschränkten Platzangebots jedoch bereits ausverkauft, und auch für den Zusatztermin – am Sonntag, den 28. Juni um 15 Uhr in der Altkatholischen Kirche – gibt es nur noch wenige Restkarten (Anfragen über die Kontaktadresse auf der Website www.escapades.de).
Doch der rund 30minütige Film unter dem Titel „Wie gern wär‘ ich bei Dir – musikalische Grüße an unser Publikum“ ist zumindest ein würdiger Ersatz: Zu Gast ist die Sopranistin Monika Mauch, zu hören ein Querschnitt aus Werken des des 16. und 17. Jahrhunderts - etwa John Dowlands „Flow my tears“, sozusagen ein „Klassiker“ des Frühbarock. Man erreicht den Film auch über die Website des Ensembles (unter der Rubik „Aktuell“).
Zudem widmet der SWR den Musikerinnen am morgigen 23. Juni ein Mittagskonzert ab 13.05 Uhr.

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Karlsruher Orgelsommer findet statt

(red.) Gute Nachrichten für alle Freunde der Orgelmusik: Die Evangelische Stadtkirche Karlsruhe lädt auch in diesem Jahr zum Internationalen Orgelsommer – dieser ist sogar etwas verlängert, denn vom 19. Juli bis zum 23. August gibt es sechs Konzerte (statt der sonstigen fünf).
Da wegen der Sicherheitsabstände weniger Publikum zugelassen ist, gibt es an den jeweiligen Sonntagen zwei Konzerte: Organisten aus den USA, Frankreich, Tschechien und Deutschland spielen um 18 Uhr und um 20.30 Uhr an den beiden Stadtkirchenorgeln. Dank Videoübertragung auf Großleinwand hat das Publikum die Organisten bestens im Blick. Wegen der Corona-Pandemie muss in diesem Jahr allerdings leider auf die Lenter-Orgel der Kleinen Kirche verzichtet werden, ebenso entfallen die Talk-Runde vor den Konzerten und der Sektausschank.
Die beiden Orgeln der Stadtkirche - die französisch-barocke Rémy-Mahler-Orgel und die romantische Steinmeyer-Orgel - ermöglichen eine adäquate Interpretation nahezu aller musikalischen Stilbereiche. „Die sommerlichen Orgelkonzerte haben sich als beliebtes und überregional bekanntes Format etabliert“, freut sich der Initiator und künstlerische Leiter Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser, „Besonders in diesem Jahr ist es mir eine große Freude und ein persönliches Anliegen, das Festival durchzuführen und damit einen Beitrag aus dem kulturellen Shutdown zu leisten.“
Nathan Laube, ein junger amerikanischer Star der Orgelszene, hat am 19. Juli Werke von Bach, Beethoven, Mendelssohn und Brahms im Gepäck. Der Hamburger Organist und Echo-Klassik-Gewinner Christoph Schoener bringt am 26. Juli Werke von J.S. Bach, C.Ph.E. Bach, Reger und Brahms nach Karlsruhe. Einer der bekanntesten Organisten unserer Zeit ist Olivier Latry aus Paris/Notre Dame; er wird am 2. August auf den Stadtkirchenorgeln Werke von Marchand, Bach, Escaich, daneben eigene Kompositionen interpretieren. Der junge Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing ist für die Musik an der Kathedralkirche des Ruhrbistums verantwortlich und beim diesjährigen Karlsruher Orgelsommer mit Werken von Liszt und Improvisationen zu erleben. Am 16. August kommt der Hausherr, Christian-Markus Raiser, in einem Programm mit Werken von Mendelssohn, Vierne, Couperin und Bach zu Wort. Im Rahmen des Abschlusskonzertes am 23. August wird die Organistin der bedeutenden Kathedrale St. Jacub/ Prag, Irena Chřibková, mit Werken von Young, Bédard, Weinberger, Böhm und Storace erwartet.

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Kleine Formate bis Ende Juli: Staatstheater gibt Einblicke in die künstlerische Arbeit

Offiziell ist die Spielzeit zu Ende, doch mit kleineren Sonderformen melden sich die Ensembles am Karlsruher Staatstheater erst einmal wieder zurück: Die Künstlerinnen und Künstler - so war jetzt beim Pressegespräch deutlich zu spüren – sehnen sich danach, endlich wieder vor Publikum auftreten zu dürfen, und sei es mit kurzen Konzerten, Werkstattgesprächen oder mit Einblicken in die Proben, soweit diese derzeit möglich sind. „Wir wollen die Zeit nutzen, um das Theater nochmals in anderer Weise für die Menschen zu öffnen“, sagt Generalintendant Peter Spuhler. Deshalb biete man ganz bewusst keine fertigen Vorstellungen an; vielmehr gehe es um die Frage, wie Kunst überhaupt entsteht und was das Theater ausmacht.
Zwischen dem 12. Juni und dem 25. Juli sind – unter den gängigen Hygiene-Regeln - 70 Veranstaltungen bis maximal 100 Teilnehmer vorgesehen. Diese Zahl soll jedoch nicht ausgereizt werden, damit die Besucher sich entsprechend sicher fühlen können.
So gibt es im Bereich des Schauspiels 30 Probeneinblicke und öffentliche Trainings; das Publikum hat auf diese Weise die Möglichkeit, zum an Beispiel Beleuchtungs- und Bauproben teilzunehmen. Das Format „Werk-Statt-Oper“ blickt hinter die Kulissen der Musiktheater-Produktionen, ebenso gibt es Einblicke in Lehars „Lustige Witwe“ oder in die Arbeit des Opernchors. Unter dem Titel „Wenn Maske auf Musik trifft“ verbirgt sich ein Dialog zwischen Chefmaskenbildnerin Caroline Steinhage und Kapellmeister Johannes Willig, und die Erfolgsproduktion „Wahnfried“ ist via Stream als Public-Viewing zu sehen.
Eine besondere Entdeckungsreise durch Karlsruhe versprechen „Audio-Spaziergänge“ (etwa zum Thema „Anne Frank“ oder „Robinson Crusoe“) und ein Kulturpfad: Hier gibt es an verschiedenen Orten in Karlsruhe künstlerische Überraschungen; der Startpunkt wird beim Kartenkauf bekannt gegeben.
Das Ballett-Ensemble wiederum bietet in kleinen“Bausteinen“ Miniatur-Formate zu bestimmten künstlerischen Themen, und in sieben kurzen Mittagskonzerten präsentieren sich Mitglieder der Staatskapelle mit einer Mischung von Oper bis Ragtime, von Alter Musik bis Jazz und mit Werken von Tschaikowsky oder Boccherini.
Eines der beiden Kammerkonzerte ist am 27. Juni dem scheidenden GMD Justin Brown gewidmet: Hier stehen Werke von Dukas, Hindemith, Poulenc und Strawinsky auf dem Programm.
Der Vorverkauf startet ab sofort; die genauen Daten und Uhrzeiten sowie alle weiteren Informationen unter www.staatstheater.karlsruhe.de

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Festspielhaus Baden-Baden beendet Saison vorzeitig

(red.) Auch das Festspielhaus Baden-Baden beendet aufgrund der Schutzmaßnahmen in der aktuellen Corona-Pandemie die laufende Saison vorzeitig. „Das bis Ende Juli geplante Programm ist auf der Grundlage der aktuellen Landesverordnung nicht durchführbar“, begründet Intendant Benedikt Stampa seine Entscheidung. „Der Schutz von Publikum, Künstlern und Mitarbeitern hat für mich oberste Priorität. Daher wird der Spielbetrieb weiter ruhen“. Große Orchesterkonzerte und Opernaufführungen seien zudem aus Gründen der Arbeits-Hygiene auf der Bühne und im Orchestergraben noch nicht wieder gestattet, so der Intendant: „Ich muss daher auch die Sommerfestspiele schweren Herzens absagen“. Unter welchen Umständen im Festspielhaus Baden-Baden wieder internationale Festspiele stattfinden können, ist derzeit nicht klar. „Wir hoffen jetzt wirtschaftlich sehr auf den beantragten Landes-Zuschuss und blicken menschlich wie künstlerisch besorgt zu den befreundeten Künstlerinnen und Künstlern in aller Welt, die derzeit weder reisen noch auftreten können“, so Benedikt Stampa. Alle Besucherinnen und Besucher, die bereits Eintrittskarten für Veranstaltungen bis zum 26. Juli erworben haben, schreibt das Festspielhaus in den kommenden Tagen an und erklärt die Möglichkeiten des Kartentauschs sowie die vom Bundestag verabschiedete Gutschein-Regelung für abgesagte Veranstaltungen in der Corona-Pandemie.

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Haydns "Schöpfung" in der Karlsruher Stadtkirche abgesagt - Hilfe-Fonds für Musiker

Auch wenn im Rahmen des „Masterplans Kultur“, den das baden-württembergische Kunstministerium dieser Tage vorgestellt hat, die Kulturszene in kleineren Formaten nun wieder anlaufen soll: An Aufführungen wie etwa Oratorien ist in absehbarer Zeit nicht zu denken. Deshalb ist auch Haydns „Schöpfung“ in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe abgesagt; die Aufführung wurde ursprünglich von Mitte März auf den 28. Juni verschoben. Undenkbar ist derzeit ebenfalls das traditionelle Hofkonzert.
Um den freiberuflichen Musikern für die beiden abgesagten Konzerte jedoch zumindest ein Ausfallhonorar zahlen zu können, hat das Kantorat einen Hilfe-Fonds eingerichtet. Zunächst wurden deshalb die Ticketbesitzer gebeten, ihren Betrag zu spenden. Außerdem, so KMD Christian-Markus Raiser, kämen Kosten für die Rückabwicklung hinzu.
Das Spendenkonto lautet: Evangelische Stadtkirche Karlsruhe – Kirchenmusik, Kennwort: MUSIKER HILFE-FONDS; IBAN: DE 70 6605 0101 0009251448.

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Christuskirche Karlsruhe lädt zur Orgel-Andacht

Bereits am Sonntag „Cantate“ erklang in der Christuskirche Karlsruhe wieder Musik; nun lädt das Kantorat zu einem neuen musikalischen Gottesdienstformat: Zur Feier des 10. Orgelgeburtstags der Klais-Orgel (lesen und hören Sie dazu auch diesen Beitrag) gibt es zwei Orgelandachten am 21. und am 24. Mai (jeweils um 18 Uhr). Unter Einhaltung der gebotenen Hygiene-Vorschriften können rund 100 Gäste die Gottesdienste besuchen. Die Andacht am Donnerstag, den 21. Mai, 18.00 Uhr steht unter dem Thema „Sonnengesänge“; zu hören sind Werke von Liszt, Bossi und Vivaldi. Am Sonntag, den 24. Mai steht die „Königin der Instrumente“ im Mittelpunkt, unter anderem mit Werken von William Albright. Mitwirkende sind Kantor Peter Gortner als Sprecher und Carsten Wiebusch an der Klais-Orgel.

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Keine Pfingstfestspiele in Baden-Baden

(red.) Wie befürchtet und erwartet worden ist, können die Pfingstfestspiele Baden-Baden in diesem Jahr nicht stattfinden. Dies teilte das Festspielhaus mit. Das Land Baden-Württemberg hat die Schließung von Theatern und Konzerthäusern vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie bis zunächst zum 4. Juni 2020 angeordnet; das Festspielhaus Baden-Baden folgt dieser Anweisung zum Schutz von Publikum und Künstlern - wie bereits in den vergangenen Wochen.
„Es ist sehr schade, dass begonnene künstlerische Linien in dieser Saison jetzt nicht sichtbar werden. Das betrifft die Zusammenarbeit mit Teodor Currentzis. Auch die Rückkehr des SWR Symphonieorchesters nach Baden-Baden ist nun aufgeschoben. Ich wünschte, dass auch solche Gedanken abseits aller berechtigter wirtschaftlichen Fragen noch ein wenig im Gedächtnis bleiben“, so Intendant Benedikt Stampa. Auch wenn erste Theater und Festivals wieder Programm anbieten: Selbst für ein kleineres Ersatzprogramm käme das Pfingstwochenende noch zu früh, heißt es in der Mitteilung weiter. Wann wieder Musik im Festspielhaus Baden-Baden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erklingen könne, sei noch zu beraten. Als international agierendes Festival mit vielen Gast-Künstlern sei dies schwer abzusehen und müsse auch künstlerisch Sinn ergeben.
Inhaberinnen und Inhaber von Eintrittskarten werden in den kommenden Tagen angeschrieben. Um die bereits entstandenen Kosten für das privat finanzierte Festival abmildern zu können, bittet das Festspielhaus darum, gekaufte Eintrittskarten in Tickets für Veranstaltungen der Saison 2020/2021 umzutauschen. Dazu Intendant Benedikt Stampa: „Die größte Hilfe stellt in der aktuellen Situation die Spende des Eintrittspreises dar – schon jetzt sagen wir dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!“

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"Sound - Silence - Space": Online-Ateliertage an der Musikhochschule Trossingen

(red.) In der Corona-Krise hat der digitale Raum für die Musik und die Kunst beinahe über Nacht nochmals an Bedeutung gewonnen. Dazu passen auch die diesjährigen Ateliertage des Landeszentrums MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE an der Musikhochschule Trossingen, die man in diesem Semester aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen als Online-Atelier verfolgen kann. Ab dem 14. Mai wird auf der Website des Landeszentrums donnerstags um 18 Uhr (außer an Feiertagen) eine einstündige Veranstaltung rund um das „Thema Musik und Digitalisierung“ angeboten.
Die wöchentliche Entdeckungsreise beginnt mit der „Chorprobe 2.0“ von Dennis Heitinger, der die digitale Unterstützung von Chorarbeit untersucht. Der ehemalige Trossinger Musikstudent wurde erst kürzlich beim 10. Hochschulwettbewerb „Musikpädagogik“ für sein Projekt "Chorprobe 2.0" mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Philipp Ahner gibt unter dem Titel „Ein Saxophon ist keine Geige“ (28.Mai) Impulse zu digitalem Musiklernen. Ein Werkstattgespräch mit Gastkomponist Niklas Seidl und der Professorin Sonja Lena Schmid thematisiert das aktuelle Trossinger Kompositionsprojekt „Auf der grünen Wiese“ (18. Juni). Am 24. Juni steht ein Konzertabend mit Professoren und Studierenden der Musikhochschule auf dem Programm.
Mit „Charlie“ (2. Juli) wird ein animierter Kurzfilm präsentiert, der kürzlich auf dem Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart lief. Der Trossinger Musikstudent Elija Kaufmann komponierte die Musik zu diesem „Liebesbrief an den Stummfilm“. Weitere Veranstaltungen gibt es zur Komposition digitaler Musik (4. Juni) und zum Einsatz von Virtual-Reality-Techniken in der Konzertdramaturgie (9. Juli). Zum Abschluss der Online-Ateliertage wagt Christina Zenk einen Ausblick auf die Musiken der Zukunft (16. Juli).
Seit seiner Gründung vor dreieinhalb Jahren erforscht das Trossinger Landeszentrum die Rolle digitaler Medien in der Musik. Während des „Shutdowns“ wird der digitale Raum zum Zufluchtsort für Kunst und Kultur, er ist aber auch ganz grundsätzlich ein Erfahrungsort für künstlerische Praxis, Forschung und Lehre.
Mit den Online-Ateliertagen „SOUND SILENCE SPACE“ eröffnet das Landeszentrum die Möglichkeit, die vielfältigen Facetten von Musik im digitalen Zeitalter zu entdecken, erkunden und erforschen.
Alle Veranstaltungen der Online-Ateliertage sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen sowie der Eingang zum Online-Atelier finden sich auf www.landeszentrum.net/online-ateliertage.

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Violinduo "The Twiolins" bietet Streamingkonzerte mit Vivaldi und Piazzolla

Viele Künstler haben in diesen Tagen das so genannte Wohnzimmer-Konzert als neues Format für sich entdeckt. Einen etwas anderen Weg geht das Mannheimer Violinduo „The Twiolins“: Die Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler möchten ihrem Publikum per Live-Stream einen Abend unter möglichst professionellen Konzert-Bedingungen bieten - mit entsprechender Bühnentechnik und adäquaten Räumlichkeiten. Zugang zum Live-Stream hat, wer sich zuvor ein Ticket kauft; der entsprechende Link wird anschließend zugesandt. Die Preisspanne reicht von 10 Euro (Normalpreis) bis zu 100 Euro: Hierbei handelt es sich um ein so genanntes „Corona-Support-Ticket“, mit dem die Musiker um Unterstützung werben. Nähere Informationen gibt es auf der Website www.thetwiolins.de
Auch wenn der Stream via Internet niemals ein gleichwertiger Ersatz für das Live-Erlebnis sein kann, so sind derartige Angebote doch zumindest besser als überhaupt keine Konzerte, und zugleich geben sie den Künstlern die Gelegenheit, mit ihrem Publikum weiterhin in Kontakt zu bleiben. Die „Twiolins“ wollen deshalb zusätzlich einen Live-Chat freischalten.
Das neue Programm des Duos - „Eight Seasons“ - wird an vier aufeinander folgenden Sonntagen jeweils um 20.15 Uhr übertragen, aufgeteilt nach den einzelnen Jahreszeiten. Der erste Termin ist der 17. Mai.
Die beiden Künstler stellen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ einigen ausgewählten Tangos von Astor Piazzolla gegenüber. Inspiriert hat sie dabei der Geiger Gidon Kremer, der sich mit seiner Kremerata Baltica in einem gleichnamigen Programm dieser Musik bereits vor zwanzig Jahren gewidmet hat.