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Wechsel in der künstlerischen Leitung des Staatstheaters Karlsruhe

Jan Linders, bisher Chefdramaturg und Stellvertreter des Generalintendanten in künstlerischen Angelegenheiten am Badischen Staatstheater, wechselt zum 1. Juni nach Berlin: Er wird Leiter des Bereichs Programm/ Veranstaltungen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Dies teilte das Staatstheater Karlsruhe in einer Presseerklärung mit. Nachfolgerin von Jan Linders wird die Finnin Laura Akerlund: Sie gibt, so heißt es in der Erklärung, ihre Intendanz an der Komischen Oper in Helsinki auf, um als Chefdramaturgin das Staatstheater in allen Sparten international weiter zu entwickeln. Mit der Anbahnung von internationalen Koproduktionen wolle sie die Sparte Oper stärken. Laura Akerlund ist außerdem künftig zuständig für "Internationales, Interkulturelles, Vernetzung und Human Resources".
Die künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann übernimmt von Jan Linders den Posten der Stellvertretenden Generalintendantin in künstlerischen Angelegenheiten. Sie kam zu Beginn der Saison 2018/19 ans Staatstheater und bringt 17 Jahre Leitungserfahrung an Theatern in Dresden, Wuppertal, Braunschweig und Magdeburg mit nach Karlsruhe.

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Staatstheater Karlsruhe wiederholt szenischen Liederabend zum Thema Krieg

Das Jahr 2018 stand im Zeichen verschiedener Gedenktage zum Thema "Krieg": 1618 begann der Dreißigjährige Krieg, 1918 endete der Erste Weltkrieg. Mit einem szenischen Liederabend rund um das Leiden und die Veränderungen, die Kriege mit sich bringen, trug das Staatstheater Karlsruhe zu dieser Thematik bei. Der Liederabend fand viel Zuspruch, deshalb wird er am 27. Mai um 20 Uhr (Kleines Haus) wiederholt.
Dabei geht es um die Frage, wie Kriege das Leben der Menschen, daneben ganze Gesellschaften und Staaten verändern. Dies ist in der Musikliteratur vielfach dokumentiert.
Den Abend - mit Werken von Franz Schubert, Hugo Wolf, Gustav Mahler, Kurt Weill, Viktor Ullmann und Paul Hindemith - gestalten Luise von Garnier (Mezzosopran), Renatus Meszar (Bassbariton), Irene-Cordelia Huberti (Klavier). Die szenische Einrichtung stammt von Anja Kühnhold.

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Vorverkauf für die "Karlsruher Meisterkonzerte" läuft

Der Vorverkauf für die neue Saison der Karlsruher Meisterkonzerte läuft: Am 28. September startet die Reihe der "Karlsruhe Klassik" in ihre neue Saison - und zwar in bewährter Partnerschaft mit drei der großen Sinfonieorchester des Südwestens: der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie aus Koblenz und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz aus Ludwigshafen. Es dirigieren Rasmus Baumann, Ari Rasilainen, Mario Venzaga und Garry Walker. Nicht dabei ist in der kommenden Saison das SWR Symphonieorchester.
Mit einem prominenten Gast, nämlich mit dem Geiger Vadim Repin, beginnt die neue Konzertreihe: Das hierzulande eher unbekannte Violinkonzert a-moll von Alexander Glasunow steht zur Eröffnung auf dem Programm, daneben Werke von Jean Sibelius und Camille Saint Saens. Die Violine ist auch das Solo-Instrument am 26. Oktober: Sophia Jaffé spielt an diesem Abend Werke von Darius Milhaud und ebenfalls von Camille Saint Saens, ansonsten ist Musik von Astor Piazzolla und Igor Strawinsky zu hören.
Einen (von insgesamt zwei) Klavierabenden bestreitet am 7. Dezember die deutsch-italienische Pianistin und ECHO-Preisträgerin Sophie Pacini mit Werken von Beethoven und Franz Liszt. Auch zum Jahresausklang am 22. Dezember steht wiederum die Geige im Mittelpunkt; die Koreanerin Bomsori Kim, unter anderem Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbs 2013, ist mit Tschaikowskys D-Dur-Violinkonzert zu hören. Umrahmt wird dieses Konzert mit Musik von Michail Glinka und Jean Sibelius.
Am 18. Januar 2020 spielt die japanische Pianistin Yu Kosuge Edvard Griegs Klavierkonzert a-moll, danach ist die Sinfonie Nr. 4 von Robert Schumann zu hören. Am 8. Februar gastiert die französische Oboistin Celine Moinet in Karlsruhe - mit Mozarts C-Dur-Konzert KV 314. Daneben gibt es Musik von Johann Strauß und Johannes Brahms. Den zweiten Klavierabend der Saison gestaltet am 26. März der junge Kanadier Jan Lisiecki mit Werken von Bach, Mendelssohn und Chopin. Und schließlich beendet der Geiger Julian Rachlin am 22. Mai die kommende Saison; dieser Abend - bei dem Rachlin auch die musikalische Leitung übernimmt - steht ganz im Zeichen des kommenden Jubilars Ludwig van Beethoven.
Daneben bietet "Karlsruhe Klassik" traditionell ein Kinderstück: Das musikalische Figurentheater "Der Regenbogenfisch", ein Gastspiel der Freien Bühne Neuwied, ist am 7. Dezember zu sehen.
Alle Konzerte beginnen und 19.30 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe, das Kinderstück bereits um 15 Uhr. Weitere Informationen unter www.karlsruhe-klassik.de 

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Chorfestival Baden startet am Donnerstag

Seit 2003 fördert das Internationale Chorfestival Baden den kulturellen und musikalischen Austausch zwischen Sängern, die Freude am Chorgesang haben: Die Idee, internationale und badische Chöre auf die Bühne zu bringen, geht zurück auf ein Jubiläum des Männergesangvereins 1863 Ötigheim. Die künstlerische Leitung des Festivals hat Matthias Böhringer.
Vom 23. bis 28. Mai treffen sich 18 Chöre an verschiedenen Spielorten - beispielsweise in Baden-Baden, Ötigheim, Bad Herrenalb, Rastatt, Achern, dem Schwarzacher Münster und auf dem Vogtsbauernhof bei Gutach. Mitwirkende sind die Bangkok Voices aus Thailand, Vox Populi Project aus Mexiko, der Lesedi Show Choir aus Südafrika, der Kammerchor Austrums Riga aus Lettland, Tsubasa aus Japan, das Ensemble Vocal Soultz-sous-Forets aus dem Elsass, dazu zahlreiche Chöre aus Baden. Eröffnet wird das Festival am 23. Mai um 20 Uhr mit einem Konzert im Kurhaus Baden-Baden; das Hauptkonzert - moderiert von Marc Marshall - geht am Samstag, den 25. Mai (ebenfalls 20 Uhr) auf der Freilichtbühne Ötigheim über die Bühne.
(Weitere Konzerte und sonstige Informationen unter www.chorfestival-baden.de) 

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Georg Fritzsch aus Kiel wird Generalmusikdirektor in Karlsruhe/ Peter Spuhler bleibt Intendant

(red.) Nun ist er gefunden, der Nachfolger für GMD Justin Brown: Georg Fritzsch, seit 2003 Generalmusikdirektor in Kiel, wird ab der Spielzeit 2020/21 neuer Orchesterchef am Staatstheater Karlsruhe. Dies teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gestern mit. Man sei erfreut darüber, "einen erfahrenen Dirigenten" gewonnen zu haben. Der Verwaltungsrat hat dem Vorschlag des Generalintendanten Peter Spuhler zugestimmt, Georg Fritzsch für vier Jahre als neuen Generalmusikdirektor an das Staatstheater zu berufen. Damit folgte der Verwaltungsrat dem einstimmigen Votum der beratenden Findungsgruppe.
Georg Fritzsch wurde 1963 in Meißen geboren und studierte in Dresden; er war zunächst Solo-Cellist des Philharmonischen Orchesters in Gera, bevor er die Dirigentenlaufbahn einschlug. Fritzsch arbeitete unter anderem mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Dresden oder dem Rundfunksinfonieorchester Berlin zusammen. Eine besondere Affinität empfindet er zu den Komponisten der Klassik und der Romantik; besondere Wertschätzung genießt er im Repertoire von Richard Strauss und Richard Wagner - ein Umstand, der dem Staatstheater Karlsruhe zu Gute kommt, hat doch Karlsruhe eine gewisse Wagner-Tradition vorzuweisen. Auch der zeitgenössischen Musik fühlt sich Gerog Fritzsch verpflichtet: Er leitete zahlreiche Uraufführungen, darunter Opern von Cristobal Halffter. Seit 2017 hat Fritzsch zudem eine Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München inne.
Im Amt bestätigt wurden außerdem der Generalintendant Peter Spuhler (bis 2026) und der Geschäftsführende Direktor Johannes Graf-Hauber (bis 2025). Zusammen mit dem Generalintendanten bildet Graf-Hauber die Theaterleitung des Landesbetriebs.

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Staatstheater stellt neuen Spielplan vor: Kontinuität im Ballett, ansprechendes Opernprogramm

"Von Macht und Verführung" heißt das Motto des neuen Spielplans für die Saison 2019/20; gestern wurde er am Staatstheater vorgestellt. Im Mittelpunkt der Pressekonferenz stand dabei vor allem der Wechsel an der Spitze der Sparte "Ballett": Die 45jährige US-Amerikanerin Bridget Breiner, seit 2012 Chefin des "Balletts im Revier" in Gelsenkirchen, tritt als Nachfolgerin von Birgit Keil ein großes Erbe an. Dies sei für Breiner "eine große Ehre", sie bewundere Keils Arbeit "und die Wirkung, die diese Compagnie hat". Künstlerisch ist eine gewisse Kontinuität zu erwarten: Auch für Bridget Breiner hat das klassische Ballett einen hohen Stellenwert ("die Königsdisziplin"), ebenso das Genre "Handlungsballett", denn sie liebe es, "Geschichten zu erzählen". Eine weitere Parallele zur Vorgängerin gibt es: Auch Bridget Breiner ist als Tänzerin geprägt durch das Stuttgarter Staatsballett, das sie als "künstlerische Heimat" bezeichnet. Mit der Mannheimer Akademie des Tanzes, von Birgit Keil ins Leben gerufen, arbeitet sie künftig ebenso zusammen, außerdem bleibt etwa die Hälfte der bisherigen Compagnie erhalten. Ziel der Arbeit ist es dabei, die Tänzer als individuelle Künstlerpersönlichkeiten darzustellen.  
Mit einer Hommage an Schillers "Ode an die Freude" stellt sich das neue Staatsballett am 3.11. vor; weiter geht es mit dem Handlungsballett "Ruß - eine Geschichte von Aschenputtel" (04.01.20), das Bridget Breiner selbst choreografiert - ebenso wie "Maria Stuart" (19.04). Damit schlägt man gleichzeitig die Brücke zur Sparte Oper, die mit "Anna Bolena" (in der vergangenen Spielzeit) und "Roberto Devereux" bereits zwei Werke aus Donizettis Tudor-Trilogie präsentiert hat. Die traditionelle Gala am Ende der Saison wird zur "Internationalen Benefiz-Gala" zu Gunsten eines Jugend-Tanz-Projektes, das ab der Spielzeit 2020/21 ins Leben gerufen werden soll.
Spannend ist auch das Opernprogramm, das die neue Spartenchefin Nicole Braunger vorstellte: Nur sechs Neu-Inszenierungen gibt es, diese aber versprechen Abwechslung und Musikgenuss. Eröffnet wird die Saison mit Gounods "Faust" (19.10.); am 14.12. folgt Mozarts "Don Giovanni" in der Regie von Florin Visser, der bereits "Semele" von Georg Friedrich Händel in Karlsruhe inszenierte. Puccinis Klassiker "Turandot" (25.01.) ist eine Koproduktion mit den Theatern in Palermo und Bologna und steht unter dem Motto "Oper und Medienkunst": Die Moskauer Künstlergruppe AES+F wird das Werk durch Videoarbeiten ergänzen. "Tolomeo d' Egitto" ist die Hauptproduktion der kommenden Händel-Festspiele (14.02.), und mit Alban Bergs "Wozzeck" (28.03.) wagt man sich an ein großes Werk der Moderne. Mit Léhars "Die Lustige Witwe" (30.05.; Inszenierung: Axel Köhler) greift man am Saisonende erneut das Genre "Operette" auf; dies ist eine Koproduktion mit dem Theater Erfurt und verspricht Pariser Glitzerwelt in Verbindung mit Polit-Satire. Daneben wird auch die Einführungs-Reihe "Oper am Klavier" fortgesetzt. Im Rahmen der Opern-Galas dürfen sich die Besucher auf große Namen wie Michael Volle und Annette Dasch freuen.

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Cantus Juvenum zu Gast in der Berliner Philharmonie

Die Chöre der Karlsruher Jugendsingschule "Cantus Juvenum" - beheimatet an der Christuskirche und der Stadtkirche, und unter anderem bei Opernproduktionen des Staatstheaters zu erleben - gehören zu jenen ausgewählten jungen Sängern, die sich am kommenden Sonntag, den 12. Mai ab 20 Uhr in der Berliner Philharmonie präsentieren dürfen. Das Konzert ist Teil eines Education-Chorprojekts ("Life"/ Vokalhelden), bei dem ein großer Jugendchor gemeinsam mit Laiensängern, mit Solisten, Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und mit Stipendiaten der Karajan-Akademie auf der Bühne steht.
Die Einladung erhielt Peter Gortner, Kantor der Christuskirche Karlsruhe, bereits im vergangenen Jahr nach der deutschen Erstaufführung von "There was a Child" des britischen Komponisten Jonathan Dove. Dieses Werk ist auch am kommenden Sonntag zu hören. Die künstlerische Leitung hat Simon Halsey, bei dem Gortner übrigens in Birmingham studiert hat.
Das Konzert kann über die "Digital Concerthall" (www.digitalconcerthall.com) live verfolgt werden.

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Vortrag im Kaffeehaus Schmidt: Clara Schumann zum 200. Geburtstag

In der Reihe "Kultur im Café - Musikstadt Karlsruhe" laden die beiden Karlsruher Musikwissenschaftler Joachm Draheim und Hartmut Becker ab morgen, 11. Mai (10.30 Uhr) zu einem zweiteiligen Vortrag über Clara Schumann ins Kaffeehaus Schmidt (Kaiserallee 69). Im schmucken Ambiente des Traditions-Cafés erhalten Besucher einen Einblick in Leben und Werk der außergewöhnlichen Künstlerin. Im morgigen ersten Teil geht es um "Clara Schumann als Pianistin und Komponistin"; am 22. Juni stehen dann die Künstlerin und ihr Umfeld mit Kollegen und Freunden (Johannes Brahms, Joseph Joachim, Pauline Viardot) im Blickpunkt. Eine Reservierung im Café (0721 849338 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wird empfohlen.  

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Festspielhaus Baden-Baden lädt zum Workshop für Musiklehrer und Chorleiter

(red.) Unter dem Motto "Malen mit Klang" lädt das Festspielhaus Baden-Baden am Donnerstag, den 16. Mail von 15 bis 18 Uhr zu einem kostenlosen Workshop. Dabei geht es um das Visualisieren und Komponieren von Kunst und Musik mit Hilfe der schnell erlernbaren Dirigiertechnik "Soundpainting", die in der Musikvermittlung eingesetzt wird. Referentin ist die Flötistin Sabine Vogel; sie gilt als Expertin für diese Technik, die in den 1970er Jahren vom US-Amerikaner Walter Thompson entwickelt wurde. Sabine Vogel lehrt "Soundpainting" an der Musikhochschule Rostock und ist eine gefragte Dozentin - unter anderem in Musikvermittlungsprojekten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.
Der Workshop - in Zusammenarbeit mit der Hanns A. Pielenz Stiftung - ist Teil der Fortbildungs-Reihe "Teach the Teachers". Sie wendet sich an Studierende, Pädagogen und an Laien, die pädagogisch tätig sind. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter kolumbus@festspielhaus wird gebeten.

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Musikhochschule lädt am Sonntag zum KinderMusikfest

Zum traditionellen KinderMusikfest am Muttertag lädt am Sonntag, den 12. Mai von 11 bis 17 Uhr die Musikhochschule Karlsruhe: Unter dem Motto "Träume werden wahr ..." gibt es musikalische Abenteuer für die ganze Familie auf dem gesamten Campus-Gelände. Zu erleben sind Kinder-Konzerte (mit "Klang-Träumen" etwa von Mozart, Sibelius und Samuel Barber), Mitmach-Aktionen und kreative Workshops in Tanz, Percussion, Schauspiel oder Komposition. Die Kinder-Uni fragt "Wie klingt es, wenn wir träumen?", das Institut für Musiktheater stellt musikalische Märchen vor ("Aschenputtel" und "Hänsel und Gretel"), außerdem erhalten die Besucher einen Einblick in die "Traumwelt Filmmusik". Mit der Show "The Voice of CampusOne" endet das Fest. Der Eintritt kostet ein Legostein.