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Weingartner Musiktage starten am kommenden Samstag mit den Luzerner Sängerknaben

Zum Auftakt der Weingartner Musiktage sind am Samstag, den 7. Oktober junge Chorsänger aus der Schweiz zu Gast: Die Luzerner Sängerknaben, unter anderem Partner des Lucerne Festivals, eröffnen das Festival im beschaulichen Weinort. Die Engagements beim Lucerne Festival führte den Chor zusammen mit internationalen Klangkörpern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern oder den English Baroque Soloists. Geleitet werden die Luzerner Sängerknaben übrigens von einem gebürtigen Schwarzwälder: Eberhard Rex stammt aus Calw und studierte Kirchenmusik in Trossingen.
Eine Besonderheit zeichnet dieses Konzert aus, denn bespielt werden zwei Kirchen: Beginn ist um 20 Uhr in der katholischen Kirche, nach der Pause folgt dann der Wechsel in das gegenüber liegende evangelische Gotteshaus. Zwei explizit für Knabenchor komponierte Werke aus der Tradition der englischen Kathedralchöre stehen im Zentrum des Konzertes: Zum einen die „Ceremony of Carols“ von Benjamin Britten für Knabensoli, Knabenchor und Harfe, zum die "Chichester-Psalms" von Leonard Bernstein. Ergänzt werden die beiden Konzertteile durch liturgische Gesänge aus der katholischen Mess-Liturgie und dem anglikanischen Evensong. Eintrittskarten sind erhältlich bei Schreibwaren Holderer (Weingarten) Musikhaus Schlaile (Karlsruhe, Kartentelefon: 0721 23000), bei allen Reservix-Verkaufsstellen und im Internet über www.weingartner-musiktage.de

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Festival "ZeitGenuss" startet in der kommenden Woche/ Korea im Mittelpunkt

(red.) Zum fünften Mal geht vom 12. bis 15. Oktober das Karlsruher Festival „ZeitGenuss – für Musik unserer Zeit“ über die Bühne; diesmal kompakter und konzentrierter als bisher. Das Programm sei das „Resultat einer neuen Konzeption“, so die Leiterin des Kulturamtes Karlsruhe, Susanne Asche.
Im Mittelpunkt steht diesmal das Werk von Isang Yun, der 1917 im japanisch besetzten Korea geboren wurde und 1995 in Berlin starb. An Isang Yun interessiert nicht nur seine Musik, sondern auch seine Lebensgeschichte, die sich zwischen Korea und der Bundesrepublik Deutschland abspielte.
Im Rahmen des Festivals gastieren international renommierte Musikerinnen und Musiker sowie Gäste aus Südkorea in Karlsruhe; zudem gibt es erneut die bewährte "Karlsruher Mischung" aus Dozenten und Studierenden der Musikhochschule Karlsruhe. Daneben musizieren Karlsruher Ensembles wie das Ensemble TEMA oder das Notos-Bläserquintett. Eingebunden sind außerdem der Mädchenchor Cantus Juvenum und der Kammerchor der Christuskirche Karlsruhe unter der Leitung von Carsten Wiebusch.
Der Klarinettist Eduard Brunner, der am 27. April 2017 starb, hat als künstlerischer Weggefährte Isang Yuns noch das Festival-Programm zusammengestellt und dabei Musikerinnen und Musiker wie Roswitha Staege und Walter Grimmer nach Karlsruhe geholt. Beide arbeiteten eng mit dem Komponisten zusammen. „Eduard Brunner hat das Programm mit Herzblut vorbereitet“, so der Rektor der Karlsruher Musikhochschule, Hartmut Höll.
Eine Brücke von Korea nach Karlsruhe und in die Gegenwart schlagen zwei Uraufführungen von Werken zweier junger koreanischer Komponistinnen, die bei Wolfgang Rihm und Markus Hechtle studiert haben. Ergänzend zu den Konzerten gibt es eine Ausstellung, die zuvor in Berlin im Rahmen des Musikfests zu sehen war und die von der Isang-Yun-Gesellschaft in Berlin konzipiert wurde. Das Festival wird am 12. Oktober um 18 Uhr im Velte-Saal an der Musikhochschule Karlsruhe eröffnet - mit einer Mischung aus traditioneller und neuer koreanischer Musik. Am 15. Oktober endet "ZeitGenuss" schließlich mit Chorwerken in der Christuskirche. (Genauere Informationen unter www.hfm-karlsruhe.de).

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"Ein Fest für Dinu Lipatti" im Schloss Rastatt

(red.) Das Festival „Ja … Musik!“ - eine Initiative der Geigerin Jenny Abel – erinnert in diesem Jahr an den legendären (und viel zu früh verstorbenen) rumänischen Pianisten und Komponisten Dinu Lipatti, der im März 100 Jahre alt geworden wäre. Unter dem Motto „Ein Fest für Dinu Lipatti“ gibt es deshalb am Freitag, den 29. September um 19.30 Uhr ein Konzert im Ahnensaal der Rastatter Residenz zu Ehren des großen Künstlers, der 1948 auch nach Baden-Baden kam - zu einem Konzert mit dem damaligen SWF-Sinfonieorchester unter Paul Sacher.
Im Gedenk-Konzert sind Lipattis eigene Lieder zu hören, dazu Werke von Komponisten, die ihm besonders am Herzen lagen, wie beispielsweise George Enescu und Franz Liszt. Thema dieser ernsten und humorvollen Lieder (auf Verse französischer und italienischer Dichter) ist die Liebe. Zwei international gefragte Künstler sind hierbei zu Gast: Der Tenor Markus Schäfer und der Pianist Mihai Ungureanu. Dazu schreibt die rumänische Komponistin Violeta Dinescu speziell für das Konzert eine Hommage an Dinu Lipatti; das Werk ist am Konzertabend als Uraufführung zu erleben. Violeta Dinescu übernimmt auch die Konzerteinführung um 18.30 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf in der Bücherstube Gernsbach und der Sibylla Augusta Buchhandlung in Rastatt erhältlich und kosten 29 Euro (ermäßigt: 19 Euro).

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Europäischer Kammermusikwettbewerb startet in Karlsruhe

Am heutigen Mittwoch, den 27. September startet an der Musikhochschule Karlsruhe der Europäische Kammermusikwettbewerb. Den ganzen Tag über (sowie morgen und am Freitag ab 9 Uhr) kann man den Studierenden und jungen Absolventen europäischer Hochschulen bei den Wertungsspielen in Schloss Gottesaue lauschen. Am Freitag, den 29. September stellen sich dann die Preisträger ab 19.30 Uhr in einem Konzert im Velte-Saal vor.
Der Europäische Kammermusikwettbewerb ist eine Veranstaltung des Max-Reger-Instituts, der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft und der Stadt Karlsruhe, die künstlerische Leitung hat die Karlsruher Klavierprofessorin Saule Tatubaeva inne. Der Wettbewerb wird bereits zum sechsten Mal (seit 2005) ausgetragen; prominente Preisträger waren beispielsweise das Sonic.art Saxophonquartett (2009) und das vision string quartet (2013). Beide Ensembles sind längst auf internationalen großen Bühnen zu Hause.
Pflicht beim Wettbewerbsprogramm ist Musik von Max Reger; dies soll der Pflege seines Werkes dienen. Die Preisträger werden mit Folgekonzerten (unter anderem bei den Max-Reger-Tagen in Weiden) gefördert.

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Konzerte zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann

Im Sommer jährte sich der Todestag des großen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann zum 250. Mal, und aus diesem Anlass gibt es in den kommenden Wochen eine Reihe von Konzerten in der Region. Gleich an vier aufeinanderfolgenden Abenden widmen sich das Ensemble Ludus Musicalis und das Ensemble für Zeitlose Musik (u.a. mit Bella Kublanova, Flöte, Ralph Hammer, Orgel, Olga Zheltikova, Cembalo und den Komponisten Felix Treiber und Vadim Werbitzky) einer „Telemanie“: Bereits am morgigen Samstag, den 16. 09. und am kommenden Samstag, den 23.09. ist das Ensemble Ludis Musicalis auf historischen Instrumenten in der Marienkapelle der Kirche St. Michael (Gebhardstr. 44a, Karlsruhe) zu hören. Am 30.09. spielt das Ensemble für Zeitlose Musik im Herrmann-Jung-Haus (Karlsruhe, Graf-Rhena-Str. 20A) Bearbeitungen auf modernen Instrumenten. Den Abschluss der Reihe bildet ein Konzert mit Flöte, Cembalo und Kammerorchester am 07. 10. - wiederum in der Kirche St. Michael. Alle vier Konzerte beginnen um 19.30 Uhr.
Am Wochenende vom 22.09. bis 24.09. heißt es ebenfalls „Telemannia“ in Schloss Favorite bei Rastatt. Dort nämlich spielt das Quantz-Collegium in barocken Kostümen einige Konzerte großen Meisters. Die Abende beginnen und 20 Uhr (Freitag und Samstag) und um 19 Uhr (Sonntag).

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Ettlinger und Bruchsaler Schlosskonzerte starten demnächst in die neue Saison

Im Oktober starten die Schlosskonzerte der Region in ihre neue Saison: Einen Hauch von südlichem Flair im beginnenden Herbst bringt der Pianist Martin Klett am Sonntag, den 1. Oktober in den Asamsaal des Ettlinger Schlosses. „Einmal Südamerika und zurück“ heißt der Titel des ersten Konzerts der SWR-Reihe; zu hören sind unter anderem Werke von Robert Schumann, Heitor Villa-Lobos und Carlos Guastavino. Am 10. Dezember ist der Posaunist Michael Buchanan – erster Preisträger des ARD-Wettbewerbs 2015 - zu Gast in Ettlingen. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Kasia Wieczorek stellt er sein Instrument in sämtlichen Facetten vor, und zwar „Mal klassisch, mal jazzig“ - mit Werken von Schumann, Bruch, Korngold, Couperin oder Leonard Bernstein. Alle Konzerte beginnen um 18 Uhr, Einführungen gibt es ab 17.30 Uhr. (Weitere Informationen unter swr.de/ettlinger-schlosskonzerte.)
Am 6. Oktober lädt der Kulturring Bruchsal gemeinsam mit dem SWR zur neuen Saison der „Bruchsaler Schlosskonzerte“: Das delian::quartet eröffnet die Kammerkonzertreihe mit Werken von Haydn, Bach und Thomas Adès. Das Konzert am 10. November bestreiten Annelien van Wauve (Klarinette), dazu die Geigerin Tianwa Yang und die Pianistin Evgenia Rubinova. Zum traditionellen barocken Vorweihnachtskonzert am 8. Dezember ist unter dem Motto „Telemann in Paris“ das Ensemble Lyriarte zu Gast. Die Konzerte beginnen um 20 Uhr, eine Einführung gibt es ab 19.30 Uhr (Informationen unter bruchsaler-schlosskonzerte.de).

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Im Oktober starten die Weingartner Musiktage - Vorverkauf läuft

(red.) Am 7. Oktober starten die "Weingartner Musiktage Junger Künstler" in ein abwechslungsreiches Festival-Programm; der Vorverkauf hat bereits begonnen: Das Eröffnungskonzert bestreiten die Luzerner Sängerknaben mit Musik aus der Tradition der englischen Kathedralchöre. Um 20 Uhr beginnt das Programm in der katholischen Kirche und wird anschließend in der evangelischen Kirche fortgesetzt.
Unter dem Titel „Young Elites“ präsentiert das Festival auch in diesem Jahr hochtalentierte Nachwuchsmusiker, die beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu den Besten gehörten. Am Freitag, 13. Oktober sind sie um 19 Uhr im „Goldenen Löwen“ zu Gast.
Nicht nur Klassik, sondern auch Jazz und Crossover bereichern zudem das Programm: So verbindet der Tubist Andreas Martin Hofmeir beispielsweise Klassik, Jazz und Kabarett in ungewöhnlichen Auftritten, bei denen er nicht nur als Musiker, sondern auch als Moderator, Schauspieler, Kabarettist auf der Bühne steht. Am Sonntag, den 8. Oktober ist er um 11 Uhr im Gewächshaus Stärk mit seiner musikalisch-kabarettistischen Lesung „Kein Aufwand! Teil 1“ zu Gast.
Klavier, Schlagwerk und Tanz verbindet das „Trio Konflikt“ beim „Mutter-Vater-Tochter-Konzert“ am Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf, und zu den diesjährigen „Rising Stars“ gehört die 17jährige Blocklflötistien Lucie Horsch aus den Niederlanden, die 2016 den Concertgebouw Young Talent Award bekam. Sie ist am 20. Oktober um 20 Uhr im Autohaus Morrkopf zu hören. Am 15.10. gibt es unter dem Motto „Bela, der Liedersammler“ ein szenisches Familienkonzert über den Komponisten Bela Bartok im „Goldenen Löwen“ (15 Uhr), und Am 22. Oktober enden die Weingartner Musiktage mit dem Abchlusskonzert um 19 Uhr in der evangelischen Kirche. Das vollständige Programm und weitere Informationen unter www.weingartner-musiktage.de

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Festival "A propos ... Japan" an der Karlsruher Musikhochschule

Am morgigen Freitag, den 19. Mai lädt die Musikhochschule Karlsruhe zum Eröffnungskonzert des Festivals „A propos ... Japan“. Beginn ist 19 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum.
Bis Sonntag steht dabei die japanische Musik, aber auch die japanische Kultur und Tradition wie etwa Literatur, Malerei oder die Kunst der Teezeremonie und des Arrangierens von Blumen (Ikebana) im Mittelpunkt. Das Festival ist Teil des Baden-Württemberg-Stipendiums, am Programm beteiligt ist auch die Deutsch-Japanische Gesellschaft.
Derzeit studieren junge Künstler aus 48 Ländern an der Karlsruher Musikhochschule. Im Rahmen des Festivals „Apropos“ (das von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt wird), haben sie die Möglichkeit, ihr Herkunftsland vorzustellen. Das Festival geht bereits zum dritten Mal über die Bühne, die bisher vorgestellten Länder waren Estland und Spanien. (Das genaue Programm sehen Sie unter www.hfm-karlsruhe.de).

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Seltenes Werk: Reutters Oper "Die Brücke von San Luis Rey" an der Musikhochschule

(red.) Das Institut für Musiktheater an der Musikhochschule Karlsruhe bringt „Die Brücke von San Luis Rey“ von Hermann Reutter (1900-1985) auf die Bühne: Premiere ist am 27. April um 19.30 Uhr im Wolfgang-Rihm-Forum, weitere Aufführungen gibt es am 29. April sowie am 2. und 4. Mai.
Ende der 1920er Jahre entstand die so genannte „Funk-Oper“ – eine Oper, die nicht für die Bühne, sondern für die Ausstrahlung im Hörfunk konzipiert war. Zu den frühen Werken gehörte unter anderem „Der Lindberghflug“ (1930) von Bertolt Brecht, Kurt Weill und Paul Hindemith. Nach dem zweiten Weltkrieg genoss die Funkoper eine gewisse Popularität. Beliebte Werke waren „Die Flut“ von Boris Blacher (1946), Hans Werner Henzes Kafka-Adaption „Ein Landarzt“ (1951) oder eben Hermann Reutters „Die Brücke von San Luis Rey“ (1954).
Reutters Oper wurde kurz darauf auch auf der Bühne verwirklicht. Der Kritiker der „Zeit“ lobte damals die Musik für ihre „melodische Eindringlichkeit, die den Bericht zum Bildnis, die Handlung zur Vision erhöht.“
Um „Die Brücke von San Luis Rey“ in unserer Zeit überzeugend auf die Bühne zu bringen, ersetzt Regisseurin Andrea Raabe den Chronisten (eine Sprechrolle) durch eine Journalistin, die den weltlichen Gegenpart zum Franziskanermönch Juniper bildet. Sie stellt aus heutiger Sicht Fragen nach Schicksal oder Fügung und recherchiert die Lebensgeschichten der fünf Opfer.

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Toccarion Baden-Baden: Ferienprogramm mit Filmmusik

(red.) Das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden lädt im Rahmen des Ferienprogramms vom 18. bis 21. April zu einem Workshop über Filmmusik und geht dabei diesen Fragen nach: "Funktioniert ein Film überhaupt ohne Musik? Welche Wirkung hat Musik auf den Zuschauer?"
Neben Experimenten zum Thema Musik und Film warten im Ferienprogramm (jeweils 10 bis16 Uhr) auf die teilnehmenden Kinder auch Spiele im Park und an den Stationen. Ob nun eigene Filmmusik zu einem Stummfilm komponiert wird, ein Drehbuch geschrieben oder berühmte Filmszenen nachgespielt werden – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, das Ferienprogramm richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Anmeldung unter: Tel. 07221 / 30 13 101 oder im Internet unter www.toccarion.de.