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Staatstheater Karlsruhe: Premiere "Gianni Schicchi" am 12. Mai

(red.) Erbschleicherei auf komödiantische Art: Mit Giacomo Puccinis berühmtem Einakter „Gianni Schicchi“, ursprünglich Teil seines „Trittico“, meldet sich am 12. Mai auch die Karlsruher Oper mit ihrer ersten großen Online-Premiere als Livestream zurück. Am 9. Mai von 11 bis 12 Uhr gibt es dazu eine digitale Ausgabe der Einführungsveranstaltung „Sonntag vor der Premiere“. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich. Der Premieren-Livestream ist kostenfrei, danach wiederum ist das Video kostenpflichtig über das Portal dringeblieben.de zu sehen.
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Digitales Konzert in der Hemingway Lounge mit dem Europa Trio

(red.) Passend zu den europäischen Kulturtagen gastiert in der digitalen Konzert-Reihe „Sweet Home Lounge“ jetzt das junge Europa Trio in der Hemingway Lounge. Das Video ist ab Freitag, den 7. Mai 20 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Hemingway Lounge Karlsruhe zu sehen. Das Trio formiert sich aus der aserbaidschanischen Geigerin Farida Rustamova, der taiwanesischen Pianistin Hsu-Chen Su und dem aus St. Petersburg stammenden Cellisten Vasily Bystrov. Er ist zudem Mitglied der Band „Graceland“, die sich der Musik von „Simon and Garfunkel“ widmet.

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Europäische Kulturtage eröffnet: Europa zwischen Individualität und gemeinsamen Bestrebungen

Dass in Pandemie-Zeiten ganze (digitale) Festivals ausgerichtet werden, gehört zu den erstaunlichen Ereignissen dieser Tage. Die Organisatoren der Europäischen Kulturtage, so bemerkte der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup jetzt zur Eröffnung, hätten es fertiggebracht, „sich auf alle Varianten einzustellen“: digital, hybrid und mit Präsenz. Das Festival geht nun rein digital über die Bühne; das Programm (www.eurpaeische-kulturtage.de) ist über den Youtube-Kanal EKT TV zu sehen.
Gerade in Krisenzeiten scheint der europäische Gedanke von zentraler Bedeutung: Nicht nur, was die Diskussionen um die Grenzschließungen im vergangenen Jahr angeht - sondern auch, was den Umgang mit der Pandemie in den verschiedenen Gesellschaften betrifft. In den USA, so Mentrup, stehe vor allem die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund - in Asien dagegen ein System, das zwar hinsichtlich der Pandemie-Bewältigung anscheinend funktioniert, das aber andererseits Menschenrechtsverletzungen mit sich bringt. In Europa dagegen befänden sich die angestrebten Diskussionen „an der Nahtstelle zwischen dem Recht des Einzelnen und dem gemeinschaftlichen Bemühen“.
Die per Video eingespielte Festrede zum Thema der Kulturtage - „Europa, ein Versprechen“ - nahm vor allem diejenigen Menschen in den Blick, für die Europa tatsächlich ein Versprechen bedeutet, weil sie vor Krieg und Gewalt fliehen. Leoluca Orlando, Bürgermeister von Palermo, machte unter anderem wegen seines humanitäres Engagements in der Flüchtlingskrise von sich reden. In seiner Charta von Palermo fordert er ein „Menschenrecht auf Freizügigkeit“, was die freie Wahl des Aufenthaltsortes mit einschließt. „In Palermo“, sagte er in seiner Rede, „gibt es keine Migranten, keine Ausländer, sondern nur Bürger von Palermo – mit den gleichen Rechten und Pflichten.“ Palermo sei eine sichere und solidarische Stadt, in der auch in Krisenzeiten niemand allein bleibe. Leidenschaftlich warb er dafür, Europa als gemeinsamen "Schutzraum“ zu betrachten. Zudem habe seine Stadt im Kampf gegen die Mafia während der vergangenen 40 Jahre einen starken Wandel durchlaufen. „Populisten hingegen“, so sagt er, „haben keinen Respekt vor der Zeit. Sie meinten, Probleme könnten „sofort und ohne Konflikte gelöst werden“. Bedauerlich war allerdings, dass Orlandos (auf Deutsch gehaltene) Rede schwer zu verstehen war.
Gewissermaßen an die Wurzeln europäischer Werte – nämlich ins antike Griechenland – führte der musikalische Teil des Abends: Aus dem Lichthof der Hochschule der Gestaltung kam „Persephassa“ (eine Anspielung auf die Göttin Persephone) für sechs Schlagzeuger von Yannis Xenakis, in einer Interpretation mit Isao Nakamura und fünf Perkussionisten der Musikhochschule Karlsruhe. Durch die entsprechende Anordnung der Instrumente und ein mittig platziertes Publikum soll hier ein Spannungsfeld aus „beweglichen“ Raumklängen entstehen - was wiederum den Gedanken von Raum und Mobilität aus der Festrede aufgriff. Der räumliche Eindruck entfiel naturgemäß auf dem Übertragungsweg, aber die Kameraführung ließ nachverfolgen, welche Rolle der Einzelne im Zusammenklang aus wechselnden Rhythmen und Klangmustern, aus Tropfen, Rauschen und Beben spielte – bis am Ende buchstäblich mit einem Schlag völlige Stille einkehrte.

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Baden-Baden: Drittes digitales Hausfestspiel statt Pfingstfestspiele

(red.) Die Pfingstfestspiele in Baden-Baden müssen ausfallen, ebenso das nach-österliche Festival, das eigentlich für Anfang Mai geplant war. Sozusagen in der Mitte – nämlich vom 13. bis 16. Mai - möchte man den Klassikliebhabern nun mit dem dritten „Hausfestspiel“ entgegen kommen: Zu Gast im Festspielhaus sind diesmal das SWR Symphonieorchester und Solisten wie Martin Stadtfeld und Véronique Gens. Das Motto des Festivals lautet „Aufbruch in die Moderne“ und beleuchtet Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die jeweils an der Schwelle zu einer neuen musikalischen Ära entstanden sind.
„Das Motto und die Idee dahinter haben nichts von ihrer Kraft eingebüßt“, wird Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa in einer Mitteilung zitiert. „Den Eindruck, in einer Zeitenwende zu agieren, teilen wir mit den Komponisten, die im Fokus unserer Pfingstfestspiele stehen. Im Stillstand, den die Pandemie uns aufzwingt, wächst das Gefühl, dass Dinge sich neu ordnen und es anders weitergehen wird.“
Die Komponisten des Festivals sind Beethoven, Schumann, Berlioz, Strawinsky, Messiaen und Jörg Widmann. Sie geben Beispiel dafür, was „Aufbruch in die Moderne“ musikalisch bedeuten kann. Von Olivier Messiaen beispielsweise erklingt das „Quatuor pour la fin du temps“, das der Komponist unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs schrieb und das von den Versen der biblischen Apokalypse inspiriert ist.
Baden-Baden war andererseits immer wieder ein Ort, um solche Aufbrüche zu wagen: „Musikerinnen und Musiker des SWR haben hier mit Strawinsky und Messiaen zusammengearbeitet – und mit Pierre Boulez, der sich Baden-Baden neben Paris zum Wohn- und Arbeitsort wählte. Legendäre Aufnahmen sind in den Baden-Badener Rosbaud-Studios entstanden,“ so Johannes Bultmann, der künstlerische Gesamtleiter der SWR-Klangkörper und -Festivals.
Auch bei diesem Festival soll neben der Musik die Interaktion zwischen Künstlern und dem Publikum im Mittelpunkt stehen: Über die Social-Media-Kanäle des Festspielhauses, per e-Mail oder Telefon können vorab und während des Streamings Fragen an die Künstler gestellt werden. Ebenso stehen die Kommentarfunktionen bei Youtube und Facebook oder auf der Website des Festspielhauses zur Verfügung.
Die Übertragungen auf der Website des Festspielhauses beginnen am 13., 14. und 16. Mai um 20.15 Uhr, am 15. Mai um 19 Uhr. Am 16. Mai um 16 Uhr steht zudem ein weiteres digitales Ereignis an: Ebenfalls auf der Festspielhaus-Homepage wird die Abschlusspräsentation des diesjährigen Kindertanzfests gezeigt. In zweitägigen Online-Workshops werden kleine Kurz-Choreographien erarbeitet und in einem Live-Stream aufgeführt.

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Künstlergespräch mit dem Bariton Armin Kolarczyk

(red.) Am Montag, den 26. April laden ab 19.30 Uhr die Volkshochschule Karlsruhe und das Badische Staatstheater zu einem digitalen Künstlergespräch mit dem Bariton Armin Kolarczyk.
Seit Monaten ist der Vorhang des Staatstheaters geschlossen; doch mittlerweile regt sich wieder künstlerisches Leben am Hermann-Levi-Platz: Instrumente werden gestimmt, Arien gesungen – wenn auch vorerst im digitalen Raum. Auch die Oper am Staatstheater Karlsruhe macht sich bereit für den großen Auftritt. Doch wie erging es den Künstlerinnen und Künstlern, die so lange nicht vor Publikum auftreten konnten? Wie haben sie die Zeit erlebt und verbracht? Wie halten sie die Stimme fit? Was sind die aktuellen Vorhaben? Was und wie wird geprobt?
Unter anderem darüber spricht Kammersänger Armin Kolarczyk; seit 2007 ist der vielseitiger Künstler am Staatstheater engagiert. Mit diesem interaktiven Gespräch wollen das Staatstheater und die Volkshochschule gemeinsam eine digitale Plattform für Begegnung und Austausch schaffen. Das Gespräch mit Armin Kolarczyk führt Operndramaturg Stephan Steinmetz. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv am Gespräch zu beteiligen. Die Anmeldung erfolgt über die VHS; Informationen (auch zur Anmeldung zwecks Zugangslink) findet man auf der Website des Staatstheaters unter der Rubrik „Spielplan April“.

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"Europäische Kulturtage": Festival als Digitalformat

Als im vergangenen Jahr die Europäischen Kulturtage abgesagt wurden, da hieß es seitens der Veranstalter, dass man beim kommenden Festival die Erfahrungen aus der coronabedingten Bewährungsprobe berücksichtigen wolle. Zum 25. Jubiläum hält diese Bewährungsprobe zwar noch an, doch keinesfalls sollte das Festival erneut der Pandemie zum Opfer fallen, zumal es mittlerweile genügend erprobte Digital-Formate gibt: Unter dem Titel „Europa – ein Versprechen“ sind vom 2. bis 16. Mai Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Film, Literatur und Musik vorgesehen – das alles geht online (über den Youtube-Kanal "EKT TV") über die Bühne. Dazu gibt es etliche Ausstellungen; manches davon soll analog gezeigt sollen, denn: „Die Museen werden auch wieder öffnen“, so Kulturamtsleiterin Susanne Asche auf der gestrigen Video-Pressekonferenz. „Während der Planungen lernten wir, mit dem Unplanbaren zu leben und zu denken – nun sind wir völlig aufgelöst im digitalen Raum.“ Mit insgesamt 30 Partnern habe man neue Formate in neuen Techniken erarbeitet, erzählt Susanne Asche.
Das wichtigste Versprechen Europas, so Bürgermeister Albert Käuflein, seien die offenen Grenzen, was sich jedoch in Krisenzeiten nicht mehr als selbstverständlich erwiesen habe. „Die Inzidenzwerte haben uns um Jahrzehnte zurückversetzt“, sagt Käuflein, plötzlich erkenne man das „Erstarken zentrifugaler Kräfte“. Man müsse diesen erosiven, radikalen Kräften etwas entgegen setzen und deshalb die Frage stellen, „wie es um das europäische Versprechen steht“.
Am 2. Mai um 18 Uhr werden die Kulturtage mit einem Vortrag von Leoluca Orlando, dem Bürgermeister von Palermo, eröffnet. Orlando setzte sich für die Aufnahme von Flüchtlingen ein und engagiert sich ebenso im Kampf gegen die Mafia. Die Ausstellung „Alle nach Oberreut!“ nimmt einen Karlsruher Stadtteil in den Blick, in dem Menschen mit unterschiedlichsten Wurzeln leben, und die Städtische Galerie widmet sich unter dem Titel „Verborgene Spuren“ jüdischen Künstlern und Architekten zwischen 1900 und 1950. Das Staatstheater Karlsruhe zeigt die Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigory Frid in einer filmischen Umsetzung, und auch Konzerte widmen sich dem europäischen Thema: So gestaltet die türkische Mezzosopranistin Dilara Bastar einen internationalen Liederabend, das Gambenconsort „Les Escapades“ spielt Renaissance-Musik aus England, Spanien, Frankreich und Deutschland. Die Pianistin Heike Bleckmann nimmt sich schließlich einer großen Europäerin des 19. Jahrhunderts an: der Musikerin und Pädagogin Pauline Viardot-Garcia. Daneben gibt es statt eines Festival-Programms ein Lesebuch mit Essays und Stellungnahmen.
Doch bei allen digitalen Möglichkeiten bleibt die Frage: Wie schafft man Begegnungen? „Was fehlt, sind momentan die vollen Sessel“, bringt es Sonja Walter, Chefdramaturgin des Staatstheaters, auf den Punkt. Deshalb wurden entsprechende Möglichkeiten des Austauschs geschaffen, sogar das „Festivalcafé“ wird ins Netz verlegt.
Sämtliche Informationen sowie das vollständige Programm findet man unter www.europaeische-kulturtage.de. Die Veranstalter empfehlen, sich tagesaktuell zu informieren.

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KulturRegion Karlsruhe lädt zur Online-Konferenz

Die Pandemie-Situation zwingt derzeit viele Veranstaltungen in den virtuellen Raum; das bringt viele Impulse für neue Formate mit sich. Verloren geht dabei jedoch der direkten Eindruck, den das Publikum gemeinsam mit den Künstlern teilen kann.
Bei der Online-Konferenz der KulturRegion Karlsruhe – sie kommt live aus Baden-Baden – geht es am morgigen Freitag, den 23. April (15 Uhr) unter dem Motto „Aufbruch zwischen App und Applaus“ unter anderem um dieses Thema. In den Blick genommen wird dabei der Dialog zwischen analogen und digitalen Entwicklungen im Kulturbereich.
Mitwirkende sind unter anderem Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Staatssekretärin Petra Olschowski, der Karlsruher Bürgermeister Albert Käuflein und der Sänger Marc Marshall. Moderiert wird die Veranstaltung von Marie-Dominique Wetzel (SWR); weitere Informationen zum Stream und zur Anmeldung gibt es über die Website der KulturRegion Karlsruhe.

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Festspielhaus Baden-Baden: Jugendliche gestalten virtuelle Oper/ am kommenden Sonntag als Livestream zu sehen

Was vor knapp zehn Jahren mit dem „Meisterklassenzimmer“ (einer „Geigenstunde“ mit Anne-Sophie Mutter für Grundschüler) begann, das spielt sich am kommenden Sonntag auf der Ebene einer virtuellen, interaktiven Oper ab - und diese Oper ist noch dazu von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. Man kann sagen: Die Vermittlungsprojekte des Festspielhauses Baden-Baden, die von der Felicitas und Werner Egerland Stiftung unterstützt werden, sind zunehmend experimenteller; sie lösen sich ab von den üblichen Bühnenformaten und wollen gerade dadurch die Kreativität der Schüler und vor allem das Interesse am Musiktheater wecken.
Bereits vor einigen Jahren durften Schulklassen auf der Festspielhausbühne die Geschichte der „Odyssee“ unter professioneller Anleitung neu erzählen. 2019 entstand das Format „Diggin‘ Opera“, bei dem sich Jugendliche selbst als „Operngräber“ zeigen durften: Ideen und Situationen aus der eigenen Lebenswirklichkeit wurden bühnenfertig aufbereitet, auch musikalische Motive und Rhythmen dachten sich die Schüler aus; anschließend wurden die Ideen von einem Team aus Musikern in eine spiel– und singbare Partitur übertragen. Jetzt findet das Ganze eine Fortsetzung, und zwar mit 30 Schülerinnen und Schülern aus Offenburg und Limerick (Irland): Zwar ist „Diggin‘ Opera II“ analog auf der Bühne nicht umsetzbar, doch der digitale Raum schafft dafür Nähe über die räumliche Distanz hinweg.
„Eine digitale Oper – das ist die innovative Antwort im Bereich dessen, was wir derzeit machen können,“ sagte Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa im Rahmen einer Video-Pressekonferenz. Er sieht das Festspielhaus Baden-Baden deshalb auch als eine Art „Labor für digitale Kunst“. Grundlage für die Oper mit dem Titel „Things fall apart“ ist das Gedicht „The Second Coming“ von William Butler Yeats. Der Autor bezog sein Werk ebenfalls auf eine pandemische Situation, nämlich auf die Spanische Grippe von 1918/19.
Die Umsetzung im digitalen Raum begleiten Marcel Karnapke und Björn Lengers („Cyberräuber“) gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Rob Doornbos; der israelische Komponist Micha Kaplan schrieb die Musik dazu. Gemeinsam mit dem Künstler-Team entwickelten die Jugendlichen thematische, musikalische und szenische Ideen in Bezug auf die momentane Situation. Manche Elemente entstehen in der Live-Inszenierung auf der Bühne in Echtzeit, andere wiederum haben die Akteure in den wöchentlichen Proben vorab aufgezeichnet. Unter anderem wurden hierfür 3D-Objekte und Skulpturen erstellt, die als Bühnenbild, Kostüm oder Requisite genutzt werden.
Derzeit läuft die heiße Phase der Endproben, und wie sie nun aussehen kann, diese „virtuelle Oper“ aus verschiedensten Elementen - das kann man am Sonntag, den 25. April ab 18 Uhr über die Website des Festspielhauses im Live-Stream verfolgen.

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Musikhochschule Karlsruhe mit Streaming-Angeboten

(red.) Auch die Musikhochschule Karlsruhe geht nun zu Streaming-Konzerten über: Vor allem werden die PRIMA-Abende aus den verschiedenen Gesangs- und Instrumentalklassen (meist zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr) gestreamt; gelegentlich sind auch Nachmittagskonzerte vorgesehen. Die Angebote findet man über die Homepage der Hochschule hfm.eu (unter Veranstaltungen) - mit Programm und Link zum Live Stream.
Am Freitag den 23. April gibt es einen Klavierabend mit Rie Kibayashi: Im Rahmen ihres Solistenexamens spielt sie Werke von Joseph Haydn, Clara Schumann, Claude Debussy und Sergei Prokofjew.

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Baden-Baden: Keine Festspiele im Mai, dafür drittes digitales Hausfestspiel

(red.) Auch das für 6. bis 9. Mai geplante Festival mit den Berliner Philharmonikern im Festspielhaus Baden-Baden – vorgesehen war Tschaikowsky Oper „Mazeppa“ - ist aufgrund der Corona-Situation abgesagt. Dies teilte das Haus heute mit. Die aktuelle Landesverordnung lässt bis mindestens 16. Mai keinen Spielbetrieb zu. Dieser Situation fallen ebenso die Pfingstfestspiele vom 13. bis zum 24. Mai zum Opfer.
Anstelle der öffentlichen Veranstaltungen soll nun ein drittes digitales Hausfestspiel treten. Vom 13. bis 16. Mai werden dazu das SWR Symphonieorchester und Gast-Solisten auf der Festspielhausbühne musizieren. Das genaue Programm der kostenfreien Live-Streams gibt das Festspielhaus Baden-Baden in den kommenden Tagen bekannt. Alle Fragen zu bereits gekauften Eintrittskarten beantwortet das Service Center Ticketing des Festspielhauses. (Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)