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Virtuelle Jugendoper ausgezeichnet

(red.) Die Jugendoper „Things fall apart - Diggin´Opera II“ - ein Projekt des Festspielhauses Baden-Baden - hat laut einer Pressemitteilung des Hauses den zweiten Platz beim „Junge Ohren Preis 2021“ erhalten. Der Preis, so heißt es in der Mitteilung weiter, sei „der größte Wettbewerb für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum“ und verstehe sich als „Seismograph und Impulsgeber“ für die Entwicklung musikalischer Praxis am Puls der Gesellschaft (auch, was die Musikvermittlung angeht).
85 Einreichungen waren in diesem Jahr nominiert, die Jury schrieb über ihre Auswahl: „Es ist ein Zeichen von großer Gestaltungs- und Innovationskraft, was auch unter Pandemiebedingungen entstehen konnte. Die nominierten Projekte weisen weit über die Zeit der Einschränkungen hinaus und entwerfen erweiterte Möglichkeiten für das Musikleben der Zukunft.“
Das ausgezeichnete Projekt „Diggin´Opera II – Things fall apart“ wurde am 25. April 2021 auf der großen Bühne des Festspielhauses Baden-Baden uraufgeführt. Den kreativen Impuls für ihre gemeinsame Arbeit fanden die Schülerinnen und Schüler im Gedicht „The Second Coming“ des irischen Dichters William Butler Yeats. Darauf aufbauend entwickelten sie mit einem Künstler-Team musikalische und szenische Ideen in Bezug auf die momentane Lebenswirklichkeit der 33 Jugendlichen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Offenburger Oken-Gymnasium und der Limerick Educate Together Secondary School entwickelt. Die künstlerische Verantwortung hatten die „CyberRäuber“ Björn Lengers und Marcel Karnapke, sowie der Regisseur und Theaterpädagoge Rob Doornbos. Der Musiker und Komponist Micha Kaplan komponierte die Musik; die Sopranistin Dana Marbach, die Cellistin Tom Kellner und die Hornistin Merav Goldman vervollständigten das Ensemble. Unterstützt wurde das Projekt von der felicitas und werner egerland stiftung.

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Weingartner Musiktage Junger Künstler starten am kommenden Freitag

(red.) Nachdem das 40. Jubiläum der Weingartner Musiktage im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, wird das Festival nun nachgeholt: Das Eröffnungskonzert am 8. Oktober (19 Uhr, Turmzimmer im Rathaus) gestalten junge Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und des Deutschen Musikwettbewerbs. Am Samstag, den 9. Oktober gastiert der Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund in der evangelischen Kirche Weingarten. Das Programm „Ins Licht“ nimmt dabei auch Bezug auf konkrete Erfahrungen (und Hoffnungen) während der Pandemie-Zeit. Zu hören sind Werke von Bruch, Byrd und Nystedt; im Zentrum steht ein Requiem des Briten Herbert Howells. Beginn ist 20 Uhr. Kammermusik für Blechbläser bietet das österreichische Quintett R.E.T. Chamber Brass am Sonntag, den 10. Oktober in der katholischen Kirche ab 19 Uhr.
Alle weiteren Konzerttermine und Informationen gibt es unter www.weingartner-musiktage.de

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Festival "Orgel und Jazz" in der Stadtkirche Durlach

(red.) Eine ungewöhnliche Facette der Orgel kann man ab Freitag, den 8. Oktober in der Stadtkirche Durlach erleben: Beim Festival „Orgel und Jazz“ (bis 10. Oktober) präsentiert sich das „Instrument des Jahres 2021“ mit aparten Rhythmen und reizvollen Klängen.
Die international gefeierte Jazz-Musikerin Barbara Dennerlein eröffnet das Festival; international trat sie mit ihren teils speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken unter anderem an den Konzertorgeln im International Performing Arts Center (Moskau), der Eismeerkathedrale (Tromsdalen/Norwegen) oder der Trinity Church (New York) auf.
Am Samstag, den 9. Oktober gibt es eine Hommage an den Neubegründer des Tangos: Astor Piazzolla. Im „Tango Nuevo“ greift er die Musik seiner Heimat auf und verbindet sie mit der Musik der New Yorker Jazz-Clubs aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus diesem umfangreichem Schaffen haben Johannes Hustedt (Querflöte), Christoph Obert (Akkordeon) und Bezirkskantor Johannes Blomenkamp (Orgel) eine Auswahl für eine selten gehörte Variante des Jazz-Trios arrangiert. Dazu wird live getanzt.
Am Sonntagabend erkundet Tobias Stolz am Schlagzeug gemeinsam mit dem Organisten Christoph Georgii die Kombination aus „Rythm and Pipes“. Bei allen Konzerten werden Live-Bilder - vom Spieltisch der Orgel und den Tanzdarbietungen - auf eine Leinwand übertragen.
Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr (Freitag und Samstag) und um 18 Uhr (Sonntag). Weitere Informationen unter www.durlacher-kantorei.de

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Tanzfestival mit John Neumeier startet morgen in Baden-Baden

(red.) Am morgigen Freitag, den 1. Oktober, beginnt das zehntägige Gastspiel des Hamburg Ballett im Festspielhaus Baden-Baden: Mit zwei großen Balletten von John Neumeier, einem Ballett von Maurice Bejárt und Aufführungen des Bundesjugendballetts sowie der Ballettschule John Neumeier weitet sich die Residenz zu einem Festival aus.
Eröffnung ist am 1. Oktober mit einer Ballettwerkstatt, die John Neumeier moderiert. „John Neumeier ist bereit, in den kommenden Jahren mit uns ein neues Tanz-Festival unter seinem Namen auszubauen“, wird Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa in einer Mitteilung zitiert. „Damit kommen wir dem Wunsch vieler Tanzliebhaberinnen und Tanzliebhaber nach“.
„Tod in Venedig“, ein Stück von John Neumeier - frei nach der Novelle von Thomas Mann - steht als erstes Ballett am 2. und 3. Oktober auf dem Programm. Musikalisch gespiegelt wird das Künstlerdrama in Werken von Bach und Wagner. Am zweiten Oktoberwochenende ist eine der beliebtesten Choreographien des Hamburg Ballett zu sehen: „Ein Sommernachtstraum“. John Neumeiers Tanzfassung des Shakespeare-Stückes kann man am 8., 9. und 10. Oktober im Festspielhaus erleben.
Daneben präsentieren Alessandra Ferri und Carsten Jung im Theater Baden-Baden am 2. Oktober um 14 und um 20 Uhr das berühmte Kammerballett „L’heure exquise“ von Maurice Béjart. Im Mittelpunkt des Stücks, das auf Samuel Becketts Schauspiel „Oh les beaux jours“ basiert, steht eine starke Frauenpersönlichkeit. Dies ist ein Markenzeichen von Alessandra Ferri, ehemals Primaballerina an der Mailänder Scala.
Seit zehn Jahren gibt es das Bundesjugendballett, und zum Auftakt der Jubiläumsspielzeit gastiert das Ensemble an der Oos. Auf der Akademiebühne Baden-Baden (Cité) stellen die jungen Tänzer am 7. und 8. Oktober Neumeiers Choreographien zur Musik von Bach vor. „John’s-BJB-Bach“ umfasst unter anderem Auszüge aus der „Matthäus-Passion“ und dem „Magnificat“.
Die Jahrgangsbesten der Ballettschule des Hamburg Ballett zeigen im Museum Frieder Burda am 4. Oktober um 18 Uhr einige zum Teil preisgekrönte Choreografien, die sie für den neu eingeführten „Young Creation Award des Prix de Lausanne“ 2021 entworfen haben.

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Karlsruher Orgelwoche beginnt am kommenden Sonntag

(red.) Das Jahr 2021 ist das „Jahr der Orgel“, und hierzu hat die Stadt Karlsruhe einiges aufzubieten: So ist beispielsweise der Karlsruher Orgelsommer seit Jahren ein fester Bestandteil im Kulturkalender; hier wird auf zwei Orgeln in der Evangelischen Stadtkirche musiziert. Die Kirche St. Stephan und die Karlsruher Christuskirche warten mit großartigen Instrumenten aus der Bonner Orgelbaufirma Klais auf, und vor zwei Jahren wurde diese Vielfalt nochmals mit der Lenter-Orgel in der Kleinen Kirche erweitert.
Der katholische Bezirkskantor Patrick Fritz-Benzing bezeichnet Karlsruhe deshalb als „Orgelstadt“, und in der „Karlsruher Orgelwoche“ (vom 26. September bis zum 3. Oktober) soll diese Vielfalt nun in konzentrierter Form erlebbar werden. Gemeinsam mit seinen Kantoren-Kollegen hat er ein vielfältiges Programm zusammen gestellt: Von Raritäten der Orgelmusik über Großbesetzungen mit Chor oder Streichorchester bis hin zu Jazz und Pop in Kombination mit Schlagzeug – das alles in Verbindung mit der Orgel. Kinder und Familien erwartet zudem in der Lutherkirche die Geschichte von der „Orgelmaus“.
Das gesamte Programm in den verschiedenen Karlsruher Kirchen gibt es unter www.kirchenmusik-karlsruhe.de

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CD-Präsentationskonzert mit Werken von Camillo Schumann

Mit seinem berühmten Namensvetter Robert Schumann ist er nicht verwandt, doch der 1872 in Königstein (Sachsen) geborene Camillo Schumann hat ein großes Ouevre in sämtlichen Gattungen hinterlassen - Werke, die heutzutage jedoch weitgehend unbekannt sind, darunter auch für Klarinette. Auf Initiative des Verlages Breitkopf & Härtel hat die Klarinettistin Bettina Beigelbeck gemeinsam mit der Pianistin Jeannette La-Deur zwei Sonaten und eine Serenade auf CD eingespielt, die - in Zusammenarbeit mit SWR2 - beim Label CPO erschienen sind (Besprechung folgt).
Am Samstag, den 25. September stellen die Künstlerinnen die Werke in einem CD-Präsentationskonzert vor: Beginn ist 20 Uhr im Musentempel in Karlsruhe.

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Staatstheater gibt Veranstaltungen für September und Oktober in den freien Verkauf/ nun doch Maskenpflicht am Platz

(red.) Der freie Verkauf für die Vorstellungen des Staatstheaters im September und Oktober ist gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage werden die Kapazitäten in allen Spielstätten erhöht, teilte das Haus mit - zumal laut der neuen Corona-Verordnung vom 16. September nun neben den 3G-Regeln eine generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen gilt. Bisher hatte das Haus nur mit einer Kapazität von 25 Prozent geplant, um einen Kunstgenuss ohne Maske zu ermöglichen.
Nachdem zuerst die langjährigen Abonnenten bei der Platzvergabe bedient worden seien, so heißt es weiter, gibt das Staatstheater nun für die Veranstaltungen in allen Spielstätten im September und Oktober für den allgemeinen Publikumsverkauf frei.

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Ettlinger Orgelherbst beginnt am kommenden Sonntag

Vor dem Karlsruher Orgelsommer kommt normalerweise der Ettlinger Orgelfrühling, doch dieser fiel nun erneut der Pandemie zum Opfer. Dafür gibt es jetzt einen „Orgelherbst“ - mit Werken von Johann Sebastian Bach bis hin zu weniger bekannten skandinavischen Komponisten.
In diesem Jahr, so heißt es auf der Website der Stadt Ettlingen, ist „die gesamte Palette prachtvoller Orgelmusik von der Barockzeit bis zum 20. Jahrhundert vertreten.“ Wie in Karlsruhe, so wird auch in der Ettlinger Herz-Jesu-Kirche auf zwei Orgeln musiziert: Die Werke erklingen sowohl auf der großen Matz & Luge Orgel als auch auf der dortigen historischen Chororgel aus der Werkstatt des Rastatter Orgelbaumeisters Stieffell. Auch in Ettlingen kann man das Spiel des Organisten live auf einer Großleinwand verfolgen.
Das Auftaktkonzert am 19. September gestaltet Vincent Dubois, Titularorganist an der Pariser Kathedrale Notre Dame; zu hören ist ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Gaston Litaize und Jean Guillou. Außerdem gastieren die schweizerische Organistin Suzanne Z´Graggen aus Luzern (26. September) und der Kölner Domorganist Winfried Bönig (3. Oktober) in Ettlingen. Auch der Karlsruher Organist Carsten Wiebusch ist zu hören, und zwar am am 10. Oktober mit Werken von Louis Vierne, César Franck und Marcel Dupré. Das Abschlusskonzert bestreitet der in Ettlingen ansässige Organist Markus Bieringer am 17. Oktober mit einem Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert und Maurice Duruflé.
Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr; Karten sind zu 12 Euro im Vorverkauf in der Stadtinformation und an der Abendkasse erhältlich.

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Festival "ZeitGenuss" vom 21. bis 24. Oktober: Rebecca Saunders im Mittelpunkt

Rebecca Saunders, einstige Schülerin von Wolfgang Rihm und Trägerin des Ernst von Siemens Musikpreises (2019) steht im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals „ZeitGenuss“ vom 21. bis zum 24, Oktober. Es ist bereits die neunte Ausgabe, „und das zeigt, dass sich das Festival mittlerweile in Karlsruhe etabliert hat“, äußerte sich Hartmut Höll, Rektor der Musikhochschule Karlsruhe, gestern im Rahmen einer Pressekonferenz.
Träger des Festivals für "Musik unserer Zeit" ist die Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule – doch seit jeher steht dahinter auch der Gedanke, dass „ZeitGenuss“ eine Veranstaltung „in der Stadt und für die Stadt“ sein soll. Die Beteiligung des Staatstheaters, der Christuskirche und der Stadtkirche, des ZKM und der Kinemathek machen somit eine gewisse Bandbreite erst möglich.
„Das Festival lebt von der Repertoire-Bildung“, so der Leiter des Karlsruher Kulturbüros, Claus Temps; im Programm finden sich deshalb auch etliche Uraufführungen. Seit einigen Jahren gibt es zudem eine Besonderheit: "ZeitGenuss" wird vom jeweiligen Künstler, dem das Festival gewidmet ist, selbst kuratiert. Künftig wird "ZeitGenuss" allerdings nur noch alle zwei Jahre stattfinden, doch damit ist garantiert, „dass wir aufstocken können in Zeiten, in denen wir mit Haushaltseinsparungen konfrontiert sind“, so Claus Temps.
Die Konzerte, die in diesem Jahr zu hören sind, wurden offenbar mit viel Optimismus geplant, denn sie sind keineswegs „coronakonform“.
Im Zentrum der Arbeit von Rebecca Saunders steht die Erforschung des „Farbpotenzials“ der Töne, außerdem die „plastischen und räumlichen Eigenschaften“ von organisierten Klängen. Neben ihren eigenen Werken (zum Beispiel der Klanginstallation „Myriad“ für 2464 Spieldosen“) sind im Rahmen von „ZeitGenuss“ auch Stücke zu erleben, die für Saunders eine besondere Bedeutung haben – wie etwa Musik von Wolfgang Rihm, Iannis Xenakis, Carola Bauckholt, Galina Ustwolskaya, oder der jungen Komponistin Sara Glojnarić, die Saunders, so heißt es in einer Mitteilung, „mit ihren kraftvollen und politisch akzentuierten Werken überzeugt hat“. Daneben ist auch ein Film von Derek Jarman („Blue“) und ein Stück von Samuel Beckett („Not I“) in der Kinemathek zu sehen.
Zu den Interpreten gehören das Ensemble Modern unter der Leitung von Enno Poppe (von ihm ist ebenfalls Musik zu hören), dazu die Sopranistin Sarah Maria Sun, das Trio Accanto, die Schlagzeuger Isao Nakamura und Leonie Klein, das Aleph Gitarrenquartett, der Kammerchor der Christuskirche und das Karlsruher Ensemble TEMA.
(Update: Wegen der aktuell unsicheren Situation mit möglichen Änderungen der Corona-Regeln ist der Beginn des Vorverkaufs verschoben: Karten gibt es ab dem 11. Oktober und zwar ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder über Reservix. Keine Abendkasse.).

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Staatstheater startet am kommenden Wochenende in die neue Saison

(red.) Am kommenden Samstag, den 18. September, startet das Staatstheater Karlsruhe mit dem Theatertag in die neue Saison – jetzt unter neuer Führung: „Ich freue mich sehr auf meine erste Spielzeit als Intendant des Staatstheaters,“ wird Ulrich Peters in einer Mitteilung des Hauses zitiert, „aber zuallererst freuen wir uns auf die Menschen, für die wir Theater machen: Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer. Wir geben unser Bestes, um in der neuen Spielzeit mit unserer Kunst spannende und unvergessliche Theatererlebnisse zu bieten“.
Sechzehn Veranstaltungen aller Sparten stehen ab 11 Uhr auf dem Programm, beispielsweise ein Eröffnungskonzert der Staatskapelle, ein Kinderkonzert, Proben des Staatsballetts, des Schauspiels und des Orchesters, ein Dirigierkurs mit GMD Georg Fritzsch und eine Eröffnungsshow am Abend im Großen Haus. Mit der Premiere von Toni Erdmann startet das Schauspiel bereits am 19. September in die neue Spielzeit, auch die Sparte „Konzert“ eröffnet am kommenden Sonntag mit dem 1. Sinfoniekonzert. Mit Mozarts Dramma giocoso „Die Gärtnerin aus Liebe" beginnt die Opernsaison am 23. Oktober; Bridget Breiners Ballett „Was ihr wollt“ ist die erste Ballettpremiere der Spielzeit (13. November).
„Wir wollen unserem Publikum Kunstgenuss ohne Maske bieten. Unter dieser Prämisse haben wir den Spielplan September und Oktober erstellt. Nach den aktuellen Verordnungen belegen wir somit rund 25 Prozent der Plätze, wodurch der erforderliche Mindestabstand im Zuschauerraum eingehalten werden kann,“ erklären die Künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann und Geschäftsführender Direktor Johannes Graf-Hauber. Um mehr Zuschauer zu erreichen – das sind zunächst vor allem die Abonnenten - wurden Doppelvorstellungen disponiert. „Unser Ziel ist es, immer im Rahmen der jeweils geltenden Verordnungen die Platzkapazitäten spätestens ab November zu erhöhen – auf mindestens 50 Prozent.“