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Bilanz der Osterfestspiele Baden-Baden

Mehr als 23000 Besucher haben die Konzerte und Opernaufführungen der Osterfestspiele - acht Veranstaltungen im Festspielhaus, dazu zahlreiche Kammerkonzerte in Baden-Baden und Umgebung - in diesem Jahr besucht. Dies teilte das Festspielhaus Baden-Baden in einer Pressemeldung mit. Am Ostermontag ging das Festival mit einer Aufführung von Verdis "Otello" zu Ende.
Die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, so betonte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser, sei "auf sehr lange Sicht angelegt". Die Nachfolge Mölich-Zebhausers tritt ab Sommer 2019 Benedikt Stampa an.
Auch die Intendantin der Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann, erklärte: "Wir fühlen uns hier sehr willkommen, stehen in einem regen Austausch mit dem Publikum und sind dankbar für die großartige Unterstützung für unsere Osterfestspiele. Der Zukunft mit dem neuen Team unter der Leitung von Benedikt Stampa sehen wir voller Vorfreude entgegen."
Der Vorverkauf für die Osterfestspiele 2020 - mit dem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko - hat bereits begonnen. Im Mittelpunkt steht Beethovens Oper "Fidelio" in der Neu-Inszenierung von Mateja Koleznik. (Karten unter 07221 3013101, weitere Informationen unter www.festspielhaus.de) 

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Schwarzwald Musikfestival startet Ende Mai

Am 24. Mai startet das Schwarzwald Musikfestival: Bis zum 10 Juni gibt es Musik aus Klassik, Jazz und Weltmusik in 15 Konzerten an 14 Spielorten im gesamten Schwarzwald, von Ettlingen bis St. Blasien. Beim Eröffnungskonzert in Freudenstadt (Theater im Kurhaus, 19.30 Uhr) ist Carl Orffs "Carmina Burana" in der Fassung für Chor, Solisten, zwei Klaviere und Schlagwerk zu hören; es musizieren das Percussions-Ensemble sowie der Chor und Kinderchor der Bayerischen Philharmonie. Solisten sind Carmela Konrad (Sopran), Gustavo Martin-Sanchez (Tenor), Thomas Gropper, (Bariton); die Leitung hat Mark Mast. Das Konzert ist nochmals am 25. Mai (19.30 Uhr) in Grafenhausen (Brauerei Rothaus) und am 26. Mai (Trinkhalle Bad Wildbad, 19.30 Uhr) zu erleben.
"Wasser, Feuer, Glas" heißt es am Dienstag, den 28. Mai: Unter diesem Motto steht ein Liederabend mit dem Tenor Andreas Weller im Kulturpark Glashütte in Baiersbronn-Buhlbach, unter anderem mit Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin". Beginn ist 20 Uhr.
Am 1. Juni (20 Uhr) feiert Konstantin Wecker seinen Tourneeauftakt ("Weltenbrand") in der Schwarzwaldhalle Baiersbronn, gemeinsam mit dem Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie unter Mark Mast.
In der Region Karlsruhe gastiert das Schwarzwald Musikfestival am 6. Juni: Im Asamsaal des Ettlinger Schlosses lädt das Calmus Ensemble zu einer Reise mit internationalen "Folk Songs" aus Irland, England, Skandinavien, Südamerika oder Australien.
Daneben bietet das Musikvermittlungsprojekt "Kinder entdecken Klassik" Probenbesuche im Rahmen des Festivals der ARD-Preisträger. Diese musizieren am 2. Juni in der Münsterkirche Klosterreichenbach (20 Uhr) und am 3. Juni um 20 Uhr im Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg.
(Weitere Informationen, Kontaktdaten sowie das vollständige Programm unter www.schwarzwald-musikfestival.de)

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Uraufführung bei den Osterfestspielen in Baden-Baden: Kammeroper über Clara Schumann

Clara Schumann gehört zu den faszinierendsten Frauen des 19. Jahrhunderts. Sie war Wunderkind, gefeierte Pianistin, Ehefrau von Robert Schumann, Komponistin, Klavierpädagogin und zudem noch Mutter von acht Kindern.
Ihr Leben inspirierte die amerikanische Komponistin Victoria Bond zu einer Kammeroper ("Clara"), die ab dem 14. April im Theater Baden-Baden zu sehen ist. Im Rahmen eines Aufenthaltes vor fünf Jahren im Brahms-Haus Baden-Baden entstand das Werk; für das Festspielhaus und das Theater Baden-Baden war das eine günstige Gelegenheit - zumal die Musikwelt in diesem Jahr den 200. Geburtstag Clara Schumanns feiert.
Traditionell wird bei den Baden-Badener Osterfestspielen eine Kammeroper als Kooperationsprojekt zwischen beiden Spielstätten aufgeführt. Doch diesmal ist es für die beiden Intendanten Andreas Mölich-Zebhauser (Festspielhaus) und Nicola May (Theater Baden-Baden) ein besonderes "Herzensprojekt": Erstmals nämlich gibt es eine Uraufführung, außerdem hat das Stück einen Bezug zur Kurstadt, denn Clara Schumann hat hier zehn Jahre gelebt.
Mit der Produktion der Kammeroper werden traditionell junge Musiker und Regieteams gefördert; sie entsteht in Zusammenarbeit mit der "Akademie Musiktheater heute" der Deutsche Bank Stiftung, im Orchestergraben sitzen (unter der Leitung von Michael Hasel) Stipendiaten der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Eigens für die Osterfestspiele wurde eine Orchesterfassung der Oper angefertigt, danach wird das Stück in der originalen Klaviertriobesetzung gespielt.
Im Rahmen eines Pressegesprächs im Theater Baden-Baden erläuterten Regisseurin Carmen C. Kruse und Dramaturgin Rebekka Meyer das Konzept: Schwerpunkt der Oper ist die Beziehung Claras zu ihrem Vater und Lehrer Friedrich Wieck, zu Robert Schumann und Johannes Brahms. Das Stück spielt in einer Seelen- und Naturlandschaft, die das romantische Prinzip "Natur als Spiegel der Seele" aufgreift. Dabei geht es um Fragen wie etwa: Wofür lebt ein Künstler, woran orientiert er sich, was bleibt von ihm? Weitere Themen sind Erfolgsdruck, Freiheit oder Akzeptanz, die auf der Bühne als Allegorien dargestellt werden. Intensiv habe man sich dabei mit Briefen und Tagebüchern auseinandergesetzt. Für Victoria Bond sei es eine "Freude zu sehen, wie die Künstler diese Figuren verstehen, wie sie ihre eigene Sicht einbringen". Musikalisch, so erläutert die 73jährige Komponistin, orientiere sie sich an der Klangwelt von Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms.
Nach der Premiere am 14. April (14 Uhr) ist "Clara" im Rahmen der Osterfestspiele am 17. und 21. April im Theater Baden-Baden zu sehen, danach geht das Stück ins Repertoire des Theaters über. Zwischen dem 10. Mai und dem 15. Juni gibt es insgesamt acht Vorstellungen. 

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Einweihung der neuen Lenter-Orgel in der Kleinen Kirche Karlsruhe

Das Projekt "Kleine Kirche, großer Klang" ist abgeschlossen - am kommenden Freitag, den 22. März wird sie eingeweiht, die neue Lenter-Orgel in der Kleinen Kirche in Karlsruhe: Sie ersetzt das alte Steinmeyer-Instrument und erinnert in ihrer klanglichen und technischen Ausrichtung an den klassizistischen Innenraum. Mit zahlreichen Konzerten und Orgelführungen wird dieses Ereignis über das gesamte Wochenende gefeiert: Am 22. März gibt es um 19 Uhr zunächst einen Gottesdienst, danach eine Führung durch den Orgelbaumeister Markus Lenter. Ab 21 Uhr heißt es schließlich "Aufgefächert": In einer musikalischen Zeitreise stellt Christian-Markus Raiser das neue Instrument mit deutscher Orgelmusik aus der Zeit zwischen 1750 und 1915 vor. 
Am Samstag, den 23. März kann man die Orgel ab 15 Uhr in stündlich wechselnden Programmen erleben: Den Anfang macht ein Orgelkonzert für Kinder, anschließend gibt es eine weitere Orgelführung, ab 17 ein Konzert mit Orgel und Orchester (unter anderem mit Musik von Francis Poulenc), und ab 18 Uhr spielen Cornelia Gengenbach (Klavier) und Christian-Markus Raiser (Orgel) Werke von Saint-Saens und César Franck. Unter dem Motto "Pipes & Phones" ist der Organist Peter Schindler gemeinsam mit dem Saxofonisten Peter Lehel ab 19 Uhr zu hören, anschließend präsentierten sich Karlsruher Musiker in einer Orgelnacht, bis das Programm mit einer Live-Begleitung zum Stummfilm "Der Vagabund" von Charlie Chaplin (ab 23 Uhr) endet.
Am Sonntag, den 24. März ist der Organist Simone Vebber aus Mailand zu Gast (ab 17 Uhr). Unter dem Motto "Audienz am Hofe der Königin - große und kleine Pfeifen stellen sich vor" lädt anschließend der Karlsruher Orgelsachverständige Martin Kares zu einer Führung "für Kinder und Junggebliebene". Mit einem musikalischen Gottesdienst um 19 Uhr (mit Regina Grönegreß, Alt, und Christian-Markus Raiser, Orgel) endet das Festprogramm.
Weitere Informationen unter www.kleinekirche-grosserklang.de 

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Klarinettist Wolfgang Meyer gestorben

Einen seiner letzten Auftritte hatte er im vergangenen November im Rahmen einer Konzertlesung an der Musikhochschule Karlsruhe - mit einer besonders innigen und beseelten Interpretation von Schuberts "Hirt auf dem Felsen". Am vergangenen Sonntag ist der Klarinettist Wolfgang Meyer im Alter von 64 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.
Wolfgang Meyer wurde 1954 in Crailsheim geboren; er studierte Klarinette bei Otto Hermann in Stuttgart und bei Hans Deinzer in Hannover. Von 1989 bis 2016 lehrte er als Professor an der Musikhochschule Karlsruhe, zwischen 2001 und 2007 war er dort Rektor. Meyer gab weltweit Meisterkurse, er musizierte unter anderem mit seiner berühmten Schwester Sabine Meyer und mit seinem Schwager Reiner Wehle im Trio di Clarone, arbeitete außerdem mit dem Zemlinsky Trio, dem Carmina Quartett, dem Quatuor Mosaiques und auch mit dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt.
Eine besondere Leidenschaft galt der zeitgenössischen Musik und ebenso dem Jazz; gemeinsam mit dem Karlsruher Saxofonisten Peter Lehel hat Meyer mehrere Alben veröffentlicht. Auch die Konzerte und Vorträge im intimen Rahmen der Hemingway Lounge in der Karlsruher Weststadt (als eine Art "Salon" ins Leben gerufen) gehen auf Meyers Initiative zurück. Vor genau zehn Jahren wurde der Verein "Freunde der KlangKunst Weststadt" gegründet, um dort jungen Künstlern - unter anderem mit Musik zur Marktzeit, Klassik oder Barjazz - ein Podium zu geben.

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Neuer Festspielhaus-Chef Benedikt Stampa stellt Programm für 2019/20 vor

Der designierte Festspielhaus-Chef Benedikt Stampa, zuvor Intendant des Konzerthauses Dortmund, hat jetzt sein erstes Saison-Programm vorgestellt. Der Vorverkauf startet am morgigen Montag, den 18. März.
Stampa wolle "ein großes Erbe mit Größe beantworten", sagte der 53jährige im Rahmen einer Pressekonferenz in Baden-Baden. Zugleich sehe er Baden-Baden als wichtigen Diskussions- und Sehnsuchtsort, was sich auch in den Programmen widerspiegeln solle. Ernst-Mortz Lipp, der Vorsitzende der Kulturstiftung Festspielhaus, erklärte, bei der Entscheidung für Stampa als Nachfolger von Andreas Mölich-Zebhauser (der im Juli altersbedingt aus dem Amt scheidet), sei unter anderem eine erstklassige Reputation bei den Künstlern und Kreativität in der Programmgestaltung wichtig gewesen.
Eckpfeiler des Programms sind auch künftig die vier großen Festivals. Am 27. September wird die Saison mit dem Start in die Herbstfestspiele eröffnet - und zwar mit John Neumeiers Ballettoper "Orphée et Eurydice" von Christoph Willibald Gluck. Die Osterfestspiele mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern stehen ganz im Zeichen des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven: Haupt-Produktion ist die Oper "Fidelio" (Regie führt die Nestroy-Preisträgerin Mateja Koleznik), außerdem stehen sämtliche Streichquartette von Beethoven auf dem Programm, die erstmals im Rahmen eines Festivals komplett zu hören sind. Die Planungen mit Petrenko reichen bis 2023, Baden-Baden ist zudem der einzige Ort, an dem Petrenko künftig Musiktheater macht.
An Pfingsten leitet Teodor Currentzis Verdis "Requiem" - und zwar zu den bewegten Bildern des verstorbenen Künstlers Jonas Mekas; dies ist eine Ko-Produktion mit dem New Yorker Kulturzentrum "The Shed". Somit erhalten die Pfingstfestspiele neue Aufführungsformen. Ansonsten ist Currentzis gleich sechs Mal im Programm vertreten, und zwar mit seinem SWR Symphonieorchester als auch mit dem Ensemble musicAeterna.
Zu den Sommerfestspielen 2020 ist das Leipziger Gewandhausorchester unter Andris Nelsons zu Gast, die Förderung junger Dirigenten ist Stampa wichtig. Doch auch die in Baden-Baden bekannten Kollegen Simon Rattle und Gergiev spielen nach wie vor eine Rolle. 
Ebenfalls neu sind kleinere Programm-Inseln an einzelnen Wochenenden. Außerdem werden inhaltliche Bezüge hergestellt - zum Beispiel ist im Vorfeld des Beethoven-Schwerpunktes bereits im Februar 2020 dessen selten gespielten Oratorium "Christus am Ölberge" zu hören. Große Künstler wie Philippe Jaroussky, Renée Fleming, Cecilia Bartoli oder Evgeny Kissin bestimmen auch in der kommenden Saison das Programm, ansonsten legt Benedikt Stampa viel Wert auf die Jugend- und Erwachsenenbildung. Auch der Entertainment-Bereich ist fester Bestandteil: Thomas Quasthoff etwa feiert mit einer Jazz-Session im November seinen 60. Geburtstag, im Feburar 2020 ist das Whitney-Houston-Musical "Bodyguard" zu sehen. Auch die Räumlichkeiten des Hauses sollen erweitert werden: In Planung ist eine Studio-Bühne für Kammermusik.

 

 

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Letztes Konzert mit dem KIT Sinfonieorchester/ Dieter Köhnlein ist Ehrenbürger des KIT

Im Rahmen seines letzten Auftritts mit dem KIT Sinfonieorchester (Besprechung folgt) wurde gestern Abend Dieter Köhnlein, Gründer und langjähriger Dirigent des Klangkörpers, gestern abend mit der Ehrenbürgerwürde des KIT ausgezeichnet. KIT-Präsident Holger Hanselka nannte das Sinfonie- und das Kammerorchester (beide unter Köhnleins Leitung) einen "Botschafter des KIT in der Welt". Zugleich seien die beiden Ensembles ein "Magnet" für Studierende. Oberbürgermeister Frank Mentrup würdigte zudem die "Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann".
Im Juni 1976 hatte sich erstmals an der damaligen Universität Karlsruhe ein Instrumentalkreis zusammengefunden. Es entstanden zwei Klangkörper, die inzwischen auf zahlreiche Konzertreisen ins europäische Ausland, aber auch nach China, USA oder Brasilien zurückblicken können. 1988 wirkte das Sinfonieorchester bei der Feier zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Christuskirche mit.
Mehrmals gewannen die Ensembles zudem Preise beim Deutschen Orchesterwettbewerb; 2012 erhielt das Kammerorchester gar die Höchstwertung in der entsprechenden Kategorie.
Gestern abend begeisterte das Sinfonieorchester gemeinsam mit dem Pianisten Andrej Jussow mit Wagners Ouvertüre zum "Fliegenden Holländer", Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 4 und Dvoraks Sinfonie Nr. 9 ("Aus der Neuen Welt"). Im kommenden Jahr wird Dieter Köhnlein in einem letzten Konzert nochmals das KIT-Kammerorchester dirigieren. Sein Nachfolger wird Tobias Drewelius. (Hinweis: Hören und lesen Sie auch neben stehenen Beitrag unter "Highlights/Portraits und Berichte")

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Wolfgang Rihm mit Musikautorenpreis für Lebenswerk ausgezeichnet

(red.) Der Karlsruher Komponist Wolfgang Rihm erhält den diesjährigen Deutschen Musikautorenpreis der GEMA für sein Lebenswerk. Die Musik Rihms, so heißt es in der Begründung, "entwickle sich konsequent weiter" und "überschreite Gattungsgrenzen". Rihm ist der meistgespielte Komponist der Gegenwart. Der Preis wird am 14. März in Berlin vergeben.
Wolfgang Rihm,1952 in Karlsruhe geboren, studierte an der dortigen Musikhochschule bei Eugen Werner Velte. Als Professor unterrichtet er eine Kompositionsklasse, zu seinen Schülern zählen unter anderem Marton Illes und Rebecca Saunders, die vor kurzem mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet wurde.
Rihms Musikschaffen umfasst mehr 500 Werke, darunter zahlreiche Werke für Musiktheater, Orchesterstücke, Vokalwerke und Kammermusik. Für die Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie schrieb er "Reminiszenz/ Tryptichon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn". Rihm wurde unter anderem mit dem Ernst von Siemens Musikpreis und mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, zuletzt - 2017 - erhielt er den Preis der Europäischen Kirchenmusik.
Der Deutsche Musikautorenpreis der GEMA wird seit 2009 vergeben.

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Karlsruher Händel-Akademie mit Konzerten und Vorträgen

(red.) Es ist ein Markenzeichen der Karlsruher Händelfestspiele, dass parallel zum Festspiel-Programm die Internationale Händel-Akadmie Meisterkurse, Vorträge und Konzerte anbietet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Akademie stehen neben Georg Friedrich Händel auch die beiden Komponisten Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti. Gemeinsam ist ihnen das Geburtsjahr 1685, aber auch sonst gibt es Berührungspunkte. Zugleich zeigen sie auch die unterschiedlichen Wirkungs- und Entfaltungsmöglichkeiten von Künstlern dieser Epoche.
Die Dozenten sind international renommierte Künstler wie die Mezzosopranistin Anna Bonitatibus, die Sopranistin Deborah York, Anne Katharina Schreiber (Violine), Guido Larisch (Barockcello) und Kristian Nyquist (Cembalo). 
Anstelle des Symposiums treten in diesem Jahr "Musikalische Mittagsgespräche", bei denen sich vom 26.02. bis zum 01.03. täglich von 14 Uhr bis 15 Uhr Künstler und Wissenschaflter über die Komponisten und ihre Werke unterhalten. Musikalisch werden die Gespräche begleitet von Kursteilnehmern, die sich am Ende der Woche dann in zwei Abschlusskonzerten präsentieren: Am 2.3. (16 Uhr) in der Christuskirche und am 3.3. um 19 Uhr in der Karlsburg Durlach. Weitere Informationen unter www.haendel-akademie.de.

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Simon Höfele als ECHO Rising Star nominiert

(red.) Bedeutende Auszeichnung für den jungen Trompeter Simon Höfele: Der 24jährige, in der Karlsruhe in der Klasse von Reinhold Friedrich studiert, ist für die kommende Saison von der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund und der Hamburger Elbphilharmonie für die Reihe "Rising Stars" der European Concert Hall Organisation (ECHO) nominiert worden. Diese Reihe gibt jungen Künstlern die Möglichkeit, durch die wichtigsten europäischen Konzerthäuser zu touren.
Simon Höfele ist derzeit "New Generation Artist" bei BBC Radio 3, dazu unter anderem SWR2 "New Talent". Er erhielt außerdem den Sonderpreis U21 des ARD Musikwettbewerbs.
In der laufenden Konzertsaison gibt Simon Höfele unter anderem Konzertdebüts in der Wigmore Hall in London, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien.