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Künstlergespräch mit dem Bariton Armin Kolarczyk

(red.) Am Montag, den 26. April laden ab 19.30 Uhr die Volkshochschule Karlsruhe und das Badische Staatstheater zu einem digitalen Künstlergespräch mit dem Bariton Armin Kolarczyk.
Seit Monaten ist der Vorhang des Staatstheaters geschlossen; doch mittlerweile regt sich wieder künstlerisches Leben am Hermann-Levi-Platz: Instrumente werden gestimmt, Arien gesungen – wenn auch vorerst im digitalen Raum. Auch die Oper am Staatstheater Karlsruhe macht sich bereit für den großen Auftritt. Doch wie erging es den Künstlerinnen und Künstlern, die so lange nicht vor Publikum auftreten konnten? Wie haben sie die Zeit erlebt und verbracht? Wie halten sie die Stimme fit? Was sind die aktuellen Vorhaben? Was und wie wird geprobt?
Unter anderem darüber spricht Kammersänger Armin Kolarczyk; seit 2007 ist der vielseitiger Künstler am Staatstheater engagiert. Mit diesem interaktiven Gespräch wollen das Staatstheater und die Volkshochschule gemeinsam eine digitale Plattform für Begegnung und Austausch schaffen. Das Gespräch mit Armin Kolarczyk führt Operndramaturg Stephan Steinmetz. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv am Gespräch zu beteiligen. Die Anmeldung erfolgt über die VHS; Informationen (auch zur Anmeldung zwecks Zugangslink) findet man auf der Website des Staatstheaters unter der Rubrik „Spielplan April“.

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"Europäische Kulturtage": Festival als Digitalformat

Als im vergangenen Jahr die Europäischen Kulturtage abgesagt wurden, da hieß es seitens der Veranstalter, dass man beim kommenden Festival die Erfahrungen aus der coronabedingten Bewährungsprobe berücksichtigen wolle. Zum 25. Jubiläum hält diese Bewährungsprobe zwar noch an, doch keinesfalls sollte das Festival erneut der Pandemie zum Opfer fallen, zumal es mittlerweile genügend erprobte Digital-Formate gibt: Unter dem Titel „Europa – ein Versprechen“ sind vom 2. bis 16. Mai Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Film, Literatur und Musik vorgesehen – das alles geht online (über den Youtube-Kanal "EKT TV") über die Bühne. Dazu gibt es etliche Ausstellungen; manches davon soll analog gezeigt sollen, denn: „Die Museen werden auch wieder öffnen“, so Kulturamtsleiterin Susanne Asche auf der gestrigen Video-Pressekonferenz. „Während der Planungen lernten wir, mit dem Unplanbaren zu leben und zu denken – nun sind wir völlig aufgelöst im digitalen Raum.“ Mit insgesamt 30 Partnern habe man neue Formate in neuen Techniken erarbeitet, erzählt Susanne Asche.
Das wichtigste Versprechen Europas, so Bürgermeister Albert Käuflein, seien die offenen Grenzen, was sich jedoch in Krisenzeiten nicht mehr als selbstverständlich erwiesen habe. „Die Inzidenzwerte haben uns um Jahrzehnte zurückversetzt“, sagt Käuflein, plötzlich erkenne man das „Erstarken zentrifugaler Kräfte“. Man müsse diesen erosiven, radikalen Kräften etwas entgegen setzen und deshalb die Frage stellen, „wie es um das europäische Versprechen steht“.
Am 2. Mai um 18 Uhr werden die Kulturtage mit einem Vortrag von Leoluca Orlando, dem Bürgermeister von Palermo, eröffnet. Orlando setzte sich für die Aufnahme von Flüchtlingen ein und engagiert sich ebenso im Kampf gegen die Mafia. Die Ausstellung „Alle nach Oberreut!“ nimmt einen Karlsruher Stadtteil in den Blick, in dem Menschen mit unterschiedlichsten Wurzeln leben, und die Städtische Galerie widmet sich unter dem Titel „Verborgene Spuren“ jüdischen Künstlern und Architekten zwischen 1900 und 1950. Das Staatstheater Karlsruhe zeigt die Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigory Frid in einer filmischen Umsetzung, und auch Konzerte widmen sich dem europäischen Thema: So gestaltet die türkische Mezzosopranistin Dilara Bastar einen internationalen Liederabend, das Gambenconsort „Les Escapades“ spielt Renaissance-Musik aus England, Spanien, Frankreich und Deutschland. Die Pianistin Heike Bleckmann nimmt sich schließlich einer großen Europäerin des 19. Jahrhunderts an: der Musikerin und Pädagogin Pauline Viardot-Garcia. Daneben gibt es statt eines Festival-Programms ein Lesebuch mit Essays und Stellungnahmen.
Doch bei allen digitalen Möglichkeiten bleibt die Frage: Wie schafft man Begegnungen? „Was fehlt, sind momentan die vollen Sessel“, bringt es Sonja Walter, Chefdramaturgin des Staatstheaters, auf den Punkt. Deshalb wurden entsprechende Möglichkeiten des Austauschs geschaffen, sogar das „Festivalcafé“ wird ins Netz verlegt.
Sämtliche Informationen sowie das vollständige Programm findet man unter www.europaeische-kulturtage.de. Die Veranstalter empfehlen, sich tagesaktuell zu informieren.

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KulturRegion Karlsruhe lädt zur Online-Konferenz

Die Pandemie-Situation zwingt derzeit viele Veranstaltungen in den virtuellen Raum; das bringt viele Impulse für neue Formate mit sich. Verloren geht dabei jedoch der direkten Eindruck, den das Publikum gemeinsam mit den Künstlern teilen kann.
Bei der Online-Konferenz der KulturRegion Karlsruhe – sie kommt live aus Baden-Baden – geht es am morgigen Freitag, den 23. April (15 Uhr) unter dem Motto „Aufbruch zwischen App und Applaus“ unter anderem um dieses Thema. In den Blick genommen wird dabei der Dialog zwischen analogen und digitalen Entwicklungen im Kulturbereich.
Mitwirkende sind unter anderem Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Staatssekretärin Petra Olschowski, der Karlsruher Bürgermeister Albert Käuflein und der Sänger Marc Marshall. Moderiert wird die Veranstaltung von Marie-Dominique Wetzel (SWR); weitere Informationen zum Stream und zur Anmeldung gibt es über die Website der KulturRegion Karlsruhe.

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Festspielhaus Baden-Baden: Jugendliche gestalten virtuelle Oper/ am kommenden Sonntag als Livestream zu sehen

Was vor knapp zehn Jahren mit dem „Meisterklassenzimmer“ (einer „Geigenstunde“ mit Anne-Sophie Mutter für Grundschüler) begann, das spielt sich am kommenden Sonntag auf der Ebene einer virtuellen, interaktiven Oper ab - und diese Oper ist noch dazu von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. Man kann sagen: Die Vermittlungsprojekte des Festspielhauses Baden-Baden, die von der Felicitas und Werner Egerland Stiftung unterstützt werden, sind zunehmend experimenteller; sie lösen sich ab von den üblichen Bühnenformaten und wollen gerade dadurch die Kreativität der Schüler und vor allem das Interesse am Musiktheater wecken.
Bereits vor einigen Jahren durften Schulklassen auf der Festspielhausbühne die Geschichte der „Odyssee“ unter professioneller Anleitung neu erzählen. 2019 entstand das Format „Diggin‘ Opera“, bei dem sich Jugendliche selbst als „Operngräber“ zeigen durften: Ideen und Situationen aus der eigenen Lebenswirklichkeit wurden bühnenfertig aufbereitet, auch musikalische Motive und Rhythmen dachten sich die Schüler aus; anschließend wurden die Ideen von einem Team aus Musikern in eine spiel– und singbare Partitur übertragen. Jetzt findet das Ganze eine Fortsetzung, und zwar mit 30 Schülerinnen und Schülern aus Offenburg und Limerick (Irland): Zwar ist „Diggin‘ Opera II“ analog auf der Bühne nicht umsetzbar, doch der digitale Raum schafft dafür Nähe über die räumliche Distanz hinweg.
„Eine digitale Oper – das ist die innovative Antwort im Bereich dessen, was wir derzeit machen können,“ sagte Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa im Rahmen einer Video-Pressekonferenz. Er sieht das Festspielhaus Baden-Baden deshalb auch als eine Art „Labor für digitale Kunst“. Grundlage für die Oper mit dem Titel „Things fall apart“ ist das Gedicht „The Second Coming“ von William Butler Yeats. Der Autor bezog sein Werk ebenfalls auf eine pandemische Situation, nämlich auf die Spanische Grippe von 1918/19.
Die Umsetzung im digitalen Raum begleiten Marcel Karnapke und Björn Lengers („Cyberräuber“) gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Rob Doornbos; der israelische Komponist Micha Kaplan schrieb die Musik dazu. Gemeinsam mit dem Künstler-Team entwickelten die Jugendlichen thematische, musikalische und szenische Ideen in Bezug auf die momentane Situation. Manche Elemente entstehen in der Live-Inszenierung auf der Bühne in Echtzeit, andere wiederum haben die Akteure in den wöchentlichen Proben vorab aufgezeichnet. Unter anderem wurden hierfür 3D-Objekte und Skulpturen erstellt, die als Bühnenbild, Kostüm oder Requisite genutzt werden.
Derzeit läuft die heiße Phase der Endproben, und wie sie nun aussehen kann, diese „virtuelle Oper“ aus verschiedensten Elementen - das kann man am Sonntag, den 25. April ab 18 Uhr über die Website des Festspielhauses im Live-Stream verfolgen.

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Musikhochschule Karlsruhe mit Streaming-Angeboten

(red.) Auch die Musikhochschule Karlsruhe geht nun zu Streaming-Konzerten über: Vor allem werden die PRIMA-Abende aus den verschiedenen Gesangs- und Instrumentalklassen (meist zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr) gestreamt; gelegentlich sind auch Nachmittagskonzerte vorgesehen. Die Angebote findet man über die Homepage der Hochschule hfm.eu (unter Veranstaltungen) - mit Programm und Link zum Live Stream.
Am Freitag den 23. April gibt es einen Klavierabend mit Rie Kibayashi: Im Rahmen ihres Solistenexamens spielt sie Werke von Joseph Haydn, Clara Schumann, Claude Debussy und Sergei Prokofjew.

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Baden-Baden: Keine Festspiele im Mai, dafür drittes digitales Hausfestspiel

(red.) Auch das für 6. bis 9. Mai geplante Festival mit den Berliner Philharmonikern im Festspielhaus Baden-Baden – vorgesehen war Tschaikowsky Oper „Mazeppa“ - ist aufgrund der Corona-Situation abgesagt. Dies teilte das Haus heute mit. Die aktuelle Landesverordnung lässt bis mindestens 16. Mai keinen Spielbetrieb zu. Dieser Situation fallen ebenso die Pfingstfestspiele vom 13. bis zum 24. Mai zum Opfer.
Anstelle der öffentlichen Veranstaltungen soll nun ein drittes digitales Hausfestspiel treten. Vom 13. bis 16. Mai werden dazu das SWR Symphonieorchester und Gast-Solisten auf der Festspielhausbühne musizieren. Das genaue Programm der kostenfreien Live-Streams gibt das Festspielhaus Baden-Baden in den kommenden Tagen bekannt. Alle Fragen zu bereits gekauften Eintrittskarten beantwortet das Service Center Ticketing des Festspielhauses. (Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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Zwei Streaming-Premieren am kommenden Wochenende in Karlsruhe und Heidelberg

(red.) Zwei Online-Premieren gibt es am Wochenende an den Theatern in Karlsruhe und in Heidelberg: Mit Igor Strawinskys Ballett „Der Feuervogel“ - das eigentlich schon für 2020 vorgesehen war - überträgt das Staatstheater Karlsruhe am 17. April erstmals eine Produktion im Live-Stream. Beginn ist 19.30 Uhr, eine Einführung gibt es um 19.10 Uhr.
Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen verlegt Strawinskys Handlungsballett in die Zeit seiner Entstehung und entführt damit das Publikum in die Welt der Varietés und des Nachtlebens in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Den märchenhaften Stoff ergänzt Ballettdirektorin Bridget Breiner mit dem Prolog „Verzaubert“, in dem sie Kinder-Märchen wie den „Froschkönig“ oder „Schneewittchen“ zum Leben erweckt. Dabei erklingt Strawinskys Feuervogel-Partitur unter der musikalischen Leitung von Yura Yang erstmals live in einer extra für Coronazeiten geschriebenen Fassung für drei Klaviere, Schlagwerk und Harfe. Der Live-Stream ist kostenlos; danach steht die Aufnahme 14 Tage lang kostenpflichtig (für 13,50 Euro) zur Verfügung.
Ebenfalls am 17. April ab 19.30 Uhr streamt das Theater Heidelberg Alban Bergs Oper „Lulu“. Jenifer Lary verkörpert die Partie der Lulu, die zu den komplexesten Frauenfiguren der Opern- und Dramengeschichte zählt. Die Inszenierung liegt bei Axel Vornam, dem Intendanten des Theaters Heilbronn. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Elias Grandy ist in Heidelberg die kammerorchestrale Umsetzung des Werks von Eberhard Kloke zu hören.
Die Oper wird am 17. April 2021 ausschließlich live zur Verfügung gestellt, der Link zum Stream ist auf www.theaterheidelberg.de abrufbar.

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Kunstministerium fördert Freiluftprojekte mit Programm "Kunst trotz Abstand 2021"

(red.) Mit der Ausschreibung des Programms „Kunst trotz Abstand“ möchte das Kunstministerium Baden-Württemberg das Kulturleben im Land wieder anregen. Am wenigsten kritisch und am besten planbar scheinen dabei momentan die Freiluftveranstaltungen: Unterstützt werden deshalb kulturelle Einrichtungen und Vereine bei der Durchführung solcher Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen - und zwar vom 1. Juni 2021 bis zum 28. Februar 2022.
Die vergangenen Monate hätten zwar gezeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten digitaler Formate sind. „Mit der Neuauflage unseres Impulsprogrammes möchten wir Kunst- und Kultureinrichtungen aber wieder ermöglichen, die Sommermonate schwerpunktmäßig für analoge Veranstaltungen zu nutzen. So können Kulturschaffende und Publikum sich endlich wieder direkt begegnen“, wird Kunststaatssekretärin Petra Olschowski in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert.
Bis zum 18. April können über die Website des Ministeriums entsprechende Anträge gestellt werden. Die Entscheidung soll voraussichtlich Ende Mai erfolgen.
Die maximale Fördersumme beträgt 50000 Euro; die Mindestfördersumme umfasst 10000 Euro. Insgesamt stehen 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen aller Sparten, "die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und der rechtlichen Rahmenbedingungen" umgesetzt werden können, heißt es. Die Mittel sollen dafür eingesetzt werden, dass die Veranstalter „verantwortungsvoll arbeiten können“ - das heißt, die erforderlichen Hygiene-Vorkehrungen treffen können. Auch digitale Formate können dabei unterstützt werden, diese sind aber kein Schwerpunkt der Ausschreibung.
Über das erste Förderprogramm „Kunst trotz Abstand" konnten seit September 2020 bislang insgesamt 177 Projekte landesweit mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert werden. Zuvor hatte das Kunstministerium Veranstaltungen mit dem unmittelbar aufgelegten Programm „Kultur Sommer 2020“ unterstützt.

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Evangelische Stadtkirche: Österliches in Wort und Klang

(red.) Zu einer nachösterlichen Orgelandacht in Wort und Musik lädt am kommenden Sonntag um 18 Uhr die Evangelische Stadtkirche Karlsruhe. Die Liturgie, gestaltet von Pfarrerin Claudia Rauch, begleitet der Organist Ulfert Smidt aus Hannover. An den beiden Orgeln der Stadtkirche spielt er Werke von Dandrieu, Langlais, Reger und Vierne.
Ulfert Smidt studierte Kirchenmusik in Hannover, als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung führte sein Weg nach Amsterdam zu Piet Kee und Ewald Kooiman und damit an bedeutende Orgeln der Niederlande. Seit 1996 ist Ulfert Smidt als künstlerischer Leiter der internationalen Orgelkonzerte an der Marktkirche Hannover und als Orgeldozent an der Musikhochschule Hannover tätig. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen – beispielsweise mit Werken von Johannes Brahms (Orgel-Gesamtwerk), César Franck-Transkriptionen, Bach, Mendelssohn, Widor, Messiaen, Reger - sowie Auszeichnungen mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (ECHO Klassik) dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.
Die Andacht ist auch ein Beitrag zum „Jahr der Orgel“: Wegen ihres prächtigen Äußeren und ihres gewaltigen Klanges wird sie auch als „Königin der Instrumente“ bezeichnet. Als abendländisches Hauptinstrument der Liturgie steigert sie nicht nur die Feierlichkeit der Gottesdienste, sondern sie symbolisiert mit ihrem vielstimmigen Klang auch die Konsonanz zwischen himmlischer und weltlicher Sphäre.

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Online-Spielplan: Staatskapelle mit Wagner

(red.) Am morgigen Ostersonntag feiert der zweite Teil der neuen Streaming-Reihe mit der Staatskapelle Premiere: Gemeinsam mit GMD Georg Fritzsch am Pult sendet das Orchester mit Richard Wagners "Siegfried-Idyll" einen sinfonischen Ostergruß. Richard Wagner schrieb mit diesem Werk im Jahr 1870 eine musikalische Liebeserklärung für seine Frau Cosima. Heimlich komponierte er vier Wochen lang an dem Geburtstagsständchen für sie, um seine Dankbarkeit für die Geburt des Sohnes Siegfried „Fidi“ auszudrücken. Auf die Partitur schrieb er den Titel "Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und Orange-Sonnenaufgang", veröffentlicht wurde es dann unter "Siegfried-Idyll". Die Musik offenbart malerische Farbenspiele und die friedliche Atmosphäre der heimischen Villa in den Schweizer Alpen. Die Themen und Motive stammen aus den Vorarbeiten der sechs Jahre später uraufgeführten Oper „Siegfried“, dem dritten Teil des „Ring“-Zyklus.
Das Video ist auf der Website des Staatstheaters im Online-Spielplan (ab 4. April, 11 Uhr) verfügbar.