Sprachbilder in Musik

CD BroederAlois Bröders "Kammermusik mit Gitarre"

Alois Bröder, Kammermusik mit Gitarre, CD-Cover„Haiku“ – so nennt man die wohl kürzeste Literaturform der Welt. Maximal drei knappe Zeilen, gerade so viel, wie in einen einzigen Atemzug hineinpassen (die Sprachzeit-Einheiten stehen dabei im Verhältnis 5:7:5) – dann müssen die Worte ihre Wirkung entfalten. Das Ursprungsland des Haiku ist Japan, und die japanische Sprache begünstigt diese Art der Lyrik, denn sie ist in Silben organisiert.



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Tönendes Vermächtnis

CD KlaisCarsten Wiebusch hält Klangbild der alten Klais-Orgel an der Christuskirche fest

Derzeit wird die alte Klais-Orgel an der Christuskirche in Karlsruhe erneuert und ergänzt. Die vorliegende CD, eingespielt von Kantor Carsten Wiebusch, hält das Klangbild dieses Instruments fest, das es in dieser Form nicht mehr geben wird. Es ist ein tönendes Vermächtnis, das die Orgel und ihr farbiges Registerwerk nochmals in allen Facetten darstellen möchte - deshalb auch die Entscheidung, eine Aufnahme mit "Orgelvariationen" zu produzieren, und zwar durch sämtliche Epochen hindurch.


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Flöte, Harfe und Cello im lebendigen Gespräch

CD QuantzDas Quantz Collegium und seine neueste CD "Harfenklänge"

Seit mehr als 70 Jahren besteht das Rastatter „Quantz Collegium“; seit etwa 50 Jahren spielt das Kammerensemble - das sich nach dem Komponisten Johann Joachim Quantz benannt hat - regelmäßig in Schloss „Favorite“, dem barocken Lustschloss der Markgräfin Augusta Sibylla. Ernst Friedrich Wilhelm Bodensohn (1914-2003), einst Soloflötist beim Sinfonieorchester des SWF in Baden-Baden, hatte das Ensemble 1936 gegründet und zwanzig Jahre später die Konzertreihe „Festliche Serenaden“ ins Leben gerufen.



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Gelungener Ausflug in die Welt des Latin Jazz

CD BolerosKlarinettist Wolfgang Meyer mit dem Peter Lehel Quartett in "Boleros"

Weich, sinnlich und lasziv: Nicht von ungefähr war der Bolero in den 40er und 50er einer der wichtigsten Gesellschaftstänze in Mexico; man denke etwa an die Musik eines Agustín Lara, der sich unter anderem als Pianist in Nachtclubs sein Geld verdiente und aus dessen Feder auch das weltbekannte „Granada“ stammt. Der berühmteste aller Boleros ist wohl „Besamo Mucho“ – ursprünglich ein Lied des spanischen Komponisten Enrique Granados.
Ein viel versprechendes musikalisches Material, aus dem man reichlich schöpfen kann – und eben dies scheint den Klarinettisten Wolfgang Meyer inspiriert zu haben.


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