Lichtstimmungen in Bild und Klang

Sommerkonzertreihe "En suite" in Baden-Baden: Anna Zassimova und die Kunst des russischen "Fin de Siècle"

 

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Es gehört seit Jahren zum Markenzeichen der Pianistin und Kunstwissenschaftlerin Anna Zassimova, die russische Musik aus der spannenden Zeit der Jahrhundertwende bis hin zur Oktoberrevolution mit der Sprache der Bilder zu verbinden: mit der Landschaftsmalerei eines Isaak Lewitan oder der Symbolismusnähe eines Mstislaw Dobuschinski.
90 Minuten dauerte ihr Vortrag in der Orangerie des Parkhotel „Brenner‘s“ in Baden-Baden. Er war Teil der Kammermusik-Reihe „En suite“, die das Festspielhaus kurzfristig in der Zusammenarbeit mit einigen Hotels und dem Museum Frieder Burda initiiert hatte.
Anna Zassimova, die ebenso an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet, ließ die Zuhörer teilhaben an einer russischen Kultur, die im Westen nahezu unbekannt ist. Sie suchte nach Stimmungen, die sich in Musik und Kunst gleichermaßen widerspiegeln.
Dennoch bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Man hatte das Gefühl: Aus diesem Thema hätte man mehr herausholen können.

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