Düstere Prophetie

Sebastian Küchler-Blessing spielte beim Orgelsommer Liszts Fantasie und Fuge über "Ad nos, ad salutarem undam"

 

0 DUMMYBILD ARTIKEL

Was für eine gewaltige Musik, und das gleich zweimal innerhalb eines kurzen Zeitabstands: Die etwa 40minütige „Propheten“-Fantasie von Franz Liszt (wobei die heutigen Aufführungszeiten von der Uraufführung stark abweichen) war das Hauptwerk beim Konzert des Essener Domorganisten Sebastian Küchler-Blessing in Karlsruhe. Der 33jährige, der außerdem an der Hochschule in Düsseldorf unterrichtet und dessen künstlerische Wurzeln unter anderem in der Fächerstadt liegen (er war Schüler von Sontraud Speidel), widmete sich außerdem jener „Königsdisziplin“, die für Organisten charakteristisch ist: nämlich der Kunst des Improvisierens.

Der Zugriff auf diesen Artikelbereich ist nur unseren Abonnenten gestattet. Wenn Sie bereits ein Abonnement besitzen, loggen Sie sich bitte ein. Um sich für ein neues Abonnement anzumelden, klicken Sie bitte hier.