Musik vertieft das Wort

"Passionswege" in der Evangelischen Stadtkirche: Flöte, Harfe und die Leichtigkeit des Augenblicks/ Leidenserfahrungen bei Heinrich Schütz

 

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In diesem Jahr feiert der Karlsruher Kammerchor „CoroPiccolo“ sein 25jähriges Jubiläum: 1996 hatte Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser, Kantor der Evangelischen Stadtkirche, das Ensemble als Ergänzung zum BachChor gegründet, um das breite geistliche Repertoire angemessen abdecken zu können. Der Chor, bestehend aus dreißig gut geschulten Sängern, legt seinen Schwerpunkt auf anspruchsvollen A-Capella-Gesang, tritt aber immer wieder auch mit größeren Oratorien auf. Daneben widmet sich der CoroPiccolo ebenso den weniger bekannten Werken und der zeitgenössischen Literatur, bis hin zu etlichen Uraufführungen. Regelmäßige Konzertreisen ergänzen die Arbeit des Vokalensembles.
Inwieweit das Jubiläum in diesem Jahr noch angemessen gefeiert werden kann, ist derzeit nicht abzusehen. Doch wer am vergangenen Sonntag die gut besuchte Passionsandacht mit Werken von Heinrich Schütz erlebte, der konnte erahnen, welch tiefen Eindruck etwa ein ganzes Konzert mit dieser Musik hinterlassen hätte.
Bereits in der Woche davor begeisterten außerdem Johannes Hustedt (Flöte) und Karin Schnur (Harfe).

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